Zitat von kata_smiles: Genieß es einfach und zeige ihr deine Zuneigung, schenke ihr Zeit, wenn es euch beiden gut tut.
Dann braucht man/ frau kein label.
Sehe ich auch so. Allerdings habe ich keine Gewissheit, wie sie das sieht. Eine Ahnung - schon, klar... man kennt sich ja. Aber wenn ich das Thema nun ansprechen würde, wie sie es sieht um Gewissheit zu bekommen, ist man zwangsläufig schon bei so einem "Gespräch", was ich meiden möchte.
Zitat von LikeTheStars21: Kannst du festmachen, warum eine eventuelle “Definition” bei dir so eine Beklemmung auslöst?
Nein, nicht wirklich. Lustigerweise war ich früher genau SO! Ich musste ein Label haben, ich wollte es, ich "brauchte" (?) diese pseudo-Sicherheit. Ich war/bin ja nun eine Weile Single (zwei Jahre ungefähr) und ich habe diese Zeit sehr genossen. Diese Freiheit machen zu können was immer und wann immer ich es wollte. Keine "Rechenschaft" ablegen zu müssen, keine Kompromisse... Mir gefällt das sehr. Allerdings ist auch nichts dabei, was eine Exklusivität mit einer Frau stören würde. Ich habe beispielsweise kein Interesse rumzuhuren oder Ähnliches, was dann nicht mehr möglich wäre. Mir fällt auf Schlag nichts ein, wo ich mich, so wie es sich derzeit darstellt, einschränken müsste. Andererseits möchte ich auch gar nicht so viel darüber nachdenken, warum es "Beklemmungen" in mir auslöst, da ich dem Ganzen nicht so viel Raum geben möchte. Es ist einfach ein Gefühl was so latent unter der Oberfläche immer mal wieder anklopft. Manchmal frage ich mich auch, ob ich für eine "klassische" Partnerschaft überhaupt noch bereit bin, ob ich nicht zu viel erlebt habe, ob ich nicht zu sehr rationalisiere.... Und dann eben das, was ich die letzten 5-6 Jahre über mich gelernt habe, meine Single-Zeit, die ich sehr mag.... Irgendwie scheue ich mich Verantwortung für etwas zu übernehmen, für etwas von dem ich nicht mehr zu 100 Prozent überzeugt bin. So kann man es wohl ausdrücken.
Zitat von CocosPool: Ob ich fest und "offiziell" mit ihm zusammen sein möchte.
Für mich nicht wichtig muss ich ehrlich sagen. Was ist schon offiziell? Die Eltern kennenlernen? Hab ich - tolle Leute. Mit ihnen haben wir Silvester verbracht. Gemeinsam Unternehmungen starten? Machen wir. Das einzige wo es derzeit irgendwie ein wenig Strange ist, ist die Bezeichnung des anderen und was da so bei uns läuft. Meine Mom fragte letztens am Telefon: Wie gehts denn deiner Freundin? Ich: Ich habe keine Freundin.
Das war eine ziemliche Abwehrreaktion, die wie aus der Pistole geschossen kam. Vermutlich weil "Freundin" oder "Partnerin" genau dieses Label "offiziell/fest" zementiert. Für mich ist sie die Frau, "mit der ich sehr gerne Zeit verbringe und wir uns miteinander sehr wohl fühlen".

Zitat von CocosPool: Es ist was zwischen Mann und Frau, es ist schön, es ist eindeutig und Bedarf keiner Worte.
Japp und ich denke das zeige ich ihr auch. Ich kann sehr verbindlich HANDELN ohne irgendwelche Worte. Ich bin sicher, dass ich einer Frau das Gefühl geben kann: Du gehörst zu mir, ich zu dir, Exklusivität ist logisch und ich habe kein Interesse an anderen Frauen. Ich meine... Ich schenke ihr/uns einen Urlaub in Barcelona im Frühjahr. Das zeigt doch schon eine gewisse Verbindlichkeit. Wir planen unseren Jahresurlaub gemeinsam. Sie weiss, dass ich keine Augen für andere Frauen habe, denn sie gibt mir genau das was ich brauche. Neben vielen kleinen Dingen: Freiheit und Selbstständigkeit.
Zitat von CocosPool: Aber die Frau von heute kann es ja auch selbst ansprechen, wenns ihr wichtig ist
Da bin ich kein Fan von. Mittlerweile sollte sich ja rumgesprochen haben, dass ich eher klassischer "Sexist" bin und eine gewisse klassische Rollenverteilung mag. Sowas wäre in meinen Augen Männeraufgabe. Ich mag es nicht, wenn Frau "zu forsch" ist und "zu maskulin". Und ich möchte so ein Gespräch nicht führen müssen um ehrlich zu sein. Sie bekommt bei mir (und da darf ich mal auf dicke Hose machen) alles was sich eine normale Frau von einem Mann wünscht. Auch wenn man mir das nicht nicht glauben will, weil ich manchmal hier auftrete, wie ich auftrete: Wenn ich eine Frau mag, dann zeige ich es sehr und unmissverständlich. Wertschätzung und Respekt sind dabei die höchsten Güter für mich.
Zitat von CocosPool: Wieso?
Ich meine mit dem Gespräch über "festlegen" des Beziehungstatus passiert doch dann nicht schlimmes. Es ist doch kein Knebelvertrag aus dem man nicht mehr rauskommt.
Man hat rein Theoretisch die Möglichkeit diese Verbindung jederzeit mit 3 kleinen Worten aufzulösen "Ich mache Schluss"
Gefesselt ist da garnichts.
Das sagt die Ratio - das Gefühl ist ein anderes. Btw, ich mag auch die "drei anderen Worte" nicht sonderlich.
Zitat von CocosPool: "Ich finde dich so toll, daß ich mir gut vorstellen kann das es mit uns "für immer" passen könnte. Ich habe keinerlei Interesse an anderen, und möchte Exklusiv mit dir sein"
Das zeige ich ihr definitiv und sie sagt mir auch (ich zitiere) "Wie unglaublich toll und unbeschwert sich das mit uns anfühlt". Sie sagt mir immer mal wieder, aber glücklicherweise nicht inflationär, dass ich supertoll bin und gibt mir auch das Gefühl der tollste Typ auf Erden zu sein. Nicht, dass ich das nicht wüsste ;P
Aber es ist sehr schön, dass ich es für sie bin. Das macht mich schon stolz.
Zitat von CocosPool: Und ich könnte mir auch gut vorstellen, das der andere das macht um seine Hände jederzeit in Unschuld waschen zu können, wenn mal was ist "Was willst du, wir sind niemals ein Paar gewesen" oder ähnliche Sperenzken.
Ich verstehe den Gedanken schon. Aber sowas machen doch nur Lappen mit dem Rückgrat einer *beep*. Ich bin ein sehr klarer Kommunikator - wenn ich was beenden möchte, egal ob das ein Label hat oder nicht, dann tue ich das auch sehr klar.
Aber danke für eure Einschätzung. Heute morgen ist diese Frage auch nicht wirklich präsent in meinem Kopf. Vielleicht hat mich mein müder Zustand gestern Abend zuviel darüber nachdenken lassen. Und was das angeht, was mit Frau Flash läuft - da will ich eigentlich gar nicht denken, nur wenn es darum geht sie wiederzusehen.
