Zitat von Berlinerin91: Ich glaube zu wissen, was du meinst, aber wie definiert man denn seine Liga oder die des anderen?
In erster Linie würde ich sagen mit einer gesunden Selbsteinschätzung.
Zitat von Berlinerin91: Ist es nicht auch möglich, sich in jemanden zu verlieben, der außerhalb dieser sogenannten Liga ist?
Die Wahrscheinlichkeit ist eben nur geringer.
Je weiter ich außerhalb meiner Liga spiele, desto unwahrscheinlicher wird es.
Die pummlige Verkäuferin aus dem Aldi hat z.B. wenig Chancen beim sportlichen Bänker.
Aber da Männer für Sex auch abwärts daten, nimmt der sportliche Bänker auch die pummelige Verkäuferin... nur aber eben für was Lockeres. Wenn es um was festes geht, will der sportliche Bänker nämlich ebenfalls eine sportliche Bänkerin. Problem ist halt nur, wenn die pummelige Verkäuferin fälschlicherweise annimmt sie würde in der selben Liga spielen.
Zitat von Berlinerin91: Fühle ein gewisses Unbehagen bei so einer Kategorisierung, weil das eine Hierarchie impliziert, zwischen "super Material" und "schlechtem Material".
Aber genau das ist es doch. Der dicke kleine Glatzkopf ist für dich "schlechtes Genmaterial", der große sportliche erfolgreiche Unternehmensberater ist "gutes Genmaterial".
Das gleiche gilt natürlich auch umgekehrt. Eine 35-jährige Frau spielt nicht mehr oben mit. Gerade bei Männern die vielleicht noch einen Kinderwunsch haben zählt sie eben nicht mehr als "gutes Genmaterial".
Zitat von Berlinerin91: Aber ich denke auch, dass so ein Liga-Denken am Selbstbewusstsein nagen kann
Kommt darauf an, wie man damit umgeht. Wir können eben nicht alle überdurchschnittlich sein.