Zitat von Brightness2: Was hast du denn immer mit seiner Tochter
Hmm .. ich finde deinen Kommentar ziemlich übergriffig. Das eine schließt das andere nicht aus. Man kann vor zwei Jahren noch eifersüchtig gewesen sein auf das Kind und im Laufe der Jahre ein gutes Verhältnis aufgebaut haben. Wenn man so mit kleinen Beziehungskrümeln abgespeist wird wie die TE, dann entwickelt man nun mal in einer toxischen Beziehung eine Eifersucht auf alles und jeden, der die so sehnlichst erwünschte Aufmerksamkeit bekommt, die man selber so gerne hätte. Kann ich selber bestätigen. Bei mir war es vor einigen Jahren die kleine Enkelin, die mit Liebesschwüren, sanfter Stimme und Aufmerksamkeit nur so überschüttet wurde, während ich am ausgestreckten Arm verhungert bin. Irgendwann habe ich eine Aversion gegen dieses Kind entwickelt.... nenn es krank, gestört etc.... ist sicher an allem was dran, ändert aber nichts an der Dynamik in einer toxischen Beziehung.
Dass die TE im Verlauf der Beziehung ihre Eifersucht hintenan gestellt hat und ein sehr gutes Verhältnis zur Tochter aufgebaut hat, spricht doch für sie. Auch dass sie auf ausdrücklichen Wunsch der leiblichen Mutter das Trennungsgespräch begleiten will, ist aller Ehren wert. Die Mutter hätte diesen Wunsch mit Sicherheit nicht vorgetragen, wenn das Kind nicht mittlerweile ein ausgezeichnetes Verhältnis zur TE hätte. Sie selber hat ja im übrigen das absolut egomane Verhalten des Ex bestätigt . Ich weiß nicht, was es daran immer zu kritisieren gibt , bzw. unterstellst du ihr die ganze Zeit in einer leicht passiv-agressiven Art , dass sie doch noch Kontakt zum Ex will und sich über das Hintertürchen noch einen Zugang bewahren will.
Ich frage mich sowieso immer- und nicht nur hier in diesem Thread- was diese Vorwürfe und Unterstellungen an eine problemsuchende Person immer bringen sollen. Es ist hier im Forum irgendwie immer das gleiche:
Ein TE sucht Hilfe, anfangs geht noch alles leidlich gut und es kommen sachliche bis empathische Beiträge und ab einem gewissen Punkt kippt das ganze dann immer. Dann werden alte Threads hervorgeholt als Beweis der Mitschuld , dem oder der TE wird sowieso ein mindestens genauso großer Schuldanteil zugesprochen und jeder Beitrag des/der TE wird seziert, durch den Kakao gezogen etc....wenn die TE sich dann beklagt, dass ihr das nicht gut tut, wird geschrieben, sie wolle ja wohl nur Ja-Sager um sich herum haben und bei einem solch agressiven Verhalten sei es ja kein Wunder, dass der Ex keinen Bock mehr hatte.....u.s.w.....mir fällt das immer wieder auf. Ich frage mich : warum ? Wenn man doch merkt, man kann der TE gerade nicht helfen, man drängt die TE mit seinen Beiträgen in eine ewige Verteidigungs-Haltung, die TE fühlt sich gerade gar nicht ermuntert oder aufgebaut durch meine Worte, dann schweige ich ! Und NEIN, eine frisch getrennte Person muss das nicht ab können, dass man ihr " auch mal die Wahrheit ins GEsicht" sagt. Und selbst wenn sie 20 verschiedene Themen mit 10 verschiedenen Namen eröffnet hat, so geschieht sowas aus einer gewissen seelischen Not heraus und da muss man sich dann nicht genüsslich mit Gleichgesinnten drüber belustigen. Das macht ein wenig den Anschein, als genieße man förmlich die Entdeckung aus einem anderen Thema , das zu einer anderen Zeit geschrieben wurde. Um dann die TE vor versammelter Mannschaft bloß zu stellen, in dem man Wort für Wort wiedergibt, was damals aus einer inneren Notsituation heraus geschrieben wurde. So deutlich wiederholt lässt das die TE natürlich in einem ganz komischen Licht erscheinen und das wird genüßlich zelebriert. Und dann gibt es immer einige User, die sich förmlich daran aufg.... dass da jemand an den Pranger gestellt wird.
Auch dieses " tja, du hättest dich ja auch vor drei Jahren schon trennen können. Du bist ja selber Schuld" finde ich hochgradig daneben. Wenn das alles so einfach wäre und die TE über all die Jahre emotional so stabil und so klar gewesen wäre, dass sie die toxischen Muster erkannt hätte, dann bräuchte sie mit Sicherheit keinen Austausch in einem anonymen Forum. Sie wurde drei Jahre lang manipuliert, gedemütigt, mit emotionaler Kälte behandelt. Es bedeutet einen ungeheuren Kraftakt, aus so einer Beziehung raus zu kommen, ich kenne Frauen, die danach erstmal in eine psychologische Behandlung mussten.
Ich selber finde, die TE ist für die kurze Zeit schon sehr weit gekommen, es wird immer mal wieder Rückschläge geben, emotionale Downs, Unsicherheiten.. das ist alles völlig normal. Wir sollten sie darin bestärken statt sie in die Ecke zu drängen.