Zitat von NineN: Ja, da hast du ja Recht. Irgendwie muss ich mal am den Punkt kommen, dass so stehen lassen zu können und das es mich emotional nicht mehr beeinflusst. Das seine Aktionen meine Stimmung nicht mehr beeinflusst. Aber wie kommt man denn da hin?
Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht. Auch heute noch gibt es Momente wo mich das Verhalten meiner Ex aufregt. Aber ich war in einer ganze andere Situation als du. Aber mir ging es auf den Wecker wenn immer wieder mal direkt mal durch die Blume versucht wurde zu erzwingen das ich alles genau so mache wie sie (also bezüglich unserer Tochter) und wenn ich das nicht mache dann agiere ich nicht zum Wohl unserer Tochter oder schieße mit Absicht gegen sie. Es ist einfach die Zeit. Und ich glaube das dies sehr sehr viel mit der Paarebene zu tun hat und der Verletzung auf dieser.
Solange man auf dieser ebene noch angreifbar ist wird man immer emotional beeinflusst.
Zitat von NineN: Auch hier wieder. Wann kommt denn der Punkt? Was muss ich dafür tun, wo ist der Schalter. Wenn andere das ja eben auch schaffen.
Einen Schalter gibt es nicht, tut mir leid. Wenn es solche Schalter für Gefühle oder sonstiges gebe....ich denke da würde viele diesen Schalter sogar benutzen um Gefühle anzuschalten,zuzulassen oder sonst was. Um das Bild der Familie zu erhalten welches sie selbst wohl als erstrebenswert erachten.
Verstehst wie ich das meine?
Und andere sind den gleichen Weg gegangen wie du.....nur liegt dieser wohl schon ein wenig zurück. Aber er ist nicht der Feind....er muss kein Freund sein.
Aber ich denke das hier ist schon ein guter Ansatz:
Zitat von NineN: Man muss dem VdK ja auch mal zu Gute halten, dass er überhaupt die Eingewöhnung macht und sich dafür Urlaub genommen hat. Das macht ja auch nicht jeder. Er kann den Urlaub wohl nicht verschieben, weil er im Herbst auf einem neuen Projekt angestellt ist. Und wenn ich an meine Arbeit denke, ich kann geplanten Urlaub auch schlecht nicht nehmen oder mittendrin abbrechen. Das würde bei meiner Leitung auch sehr schlecht ankommen.
Also naja... irgendwie wird es jetzt gehen müssen
Ich war die ersten Jahre für alles möglich verantwortlich oder an allem möglichen Schuld bei meiner Ex. Alles sollte immer so gemacht und gedreht werden wie ihr es gerade passte...ging es nicht -> so mache ich das extra und mit Absicht um ihr eins reinzuwürgen. Usw.
Eine gemeinsame Freundin sagte ihre das ich so viel mache, einrichte und ermögliche....das ist nicht normal. Next, also der Trennungsgrund sagte ihr das wohl auch schon. Das sie froh sein kann das ich so viel bezüglich unserer Tochter möglich mache. Es dauerte gefühlt 1/2 -3/4 Jahre wo es immer mal besser und mal schlechter Phasen gab. Aber ich denke je mehr sie merkte das ich nicht gegen sie bin und ich mich auch nur in einem begrenzten Rahmen bewegen und handeln kann. Um so ruhiger wurde sie. Und das macht den Umgang entspannter.
Sie ist keine Freundin mehr für mich, dafür ist zu viel passiert. Ich lege keinen Wert drauf Freizeit mit ihr zu verbringen aber sie ist nicht der Feind.
Aber....ein wenig Karma würde ich ihr dennoch gönnen......in...naja 10 Jahren oder so. Oder noch besser ich finde den Topf voll Gold am Ende vom Regenbogen. Also damit könnte ich auch leben.
Zitat von NineN: Wie gesagt, mich ärgert vor allem, dass er meine Warnungen ignoriert hat und dann genau so ein Unfall eingetreten ist. Das immer erst was passieren muss, damit er was lernt. Das war schon immer so.
Du schreibst es selbst. Aber nach der Trennung wirken auch die negativen Seiten stärker als vorher. Oder fallen mehr auf.
Zitat von NineN: Der Kinderchirurg hat Entwarnung gegeben. Eine starke Verstauchung, aber sonst ist nochmal alles gut gegangen.
Zum Glück. Die Schutzengel des kleinen waren anwesend.
Das ist doch mal Positives, freut mich.