Zitat von NineNinchen: Wenn ich ihm mal meine Bewunderung ausgesprochen habe, war ihm das meist eher unangenehm. Er sagte dann immer bitte nicht. Oder wenn ich ihm mal gesagt habe, dass ich ihn attraktiv finde.
Hmm, Du meinst also, nur weil er das ausgesprochene Wort nicht mochte, daß er Deine grundlegende Bewunderung für ihn weder mitbekam noch ansonsten mochte?
Oder wie ist diese Antwort zu verstehen?
Wenn Kinder kommen, sind IdR die Frauen, also die Mütter nun im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Selten der Mann. Da gab es bereits eine Verschiebung des Fokus von ihm zu Dir. Du hast das wahrscheinlich nicht so wahrgenommen. Er schon, wenn er nun öfter nach dem Zustand der Mutter (und des Kindes) gefragt wurde.
Ach Ninchen, ich funktioniere ähnlich wie Du. Wenn von außen zuviel Kritik (oder überhaupt Kritik) an Personen geäußert wird, die mir wichtig sind, switche ich in den Verteidigungsmodus. Dann kann ich nicht mehr die Position der anderen richtig bzw in Ruhe betrachten, weil ich auf keinen Fall etwas falsches oder ungerechtes über andere äußern oder stehen lassen möchte. Das ist wie ein Mechanismus. Egal, wie sehr mir gerade diese Person weh tut oder gar schadet. Je mehr Gegenwind, desto mehr Verteidigung von meiner Seite.
Du hast ihn aus vielen guten Gründen lieb.
Er ist weder ein grundsätzliches Monster noch grundsätzlich gefährlich.
Was jedoch seit einer Weile abgeht, ist nicht gut für Dich. Was auch immer wirklich los ist, wirst Du wahrscheinlich erst irgendwann im Rückblick erkennen.
Im Moment will er nicht mehr Ehemann und Vater sein.
Im Moment musst Du mit dieser Situation umgehen. Und das ist schon ein großer Brocken.