What?
Hat der kleine König Husten und macht mal wieder Mimimi?
Ja, ja Grenzen darf nur der König niedermetzeln.
Ich bin mir sicher, er hat was in der Hinterhand, ein Groupie das ganzen Support liefert, oder er ist wirklich ernsthaft gestört.
Erpressen ist ja mal ganz mies in der Situation.
Aber ich glaube an die Hinterhand und wünsche mir sehnlichst du hättest einen Beweis dafür. Dann wäre der Abschluss etwas leichter.
Ich denke da an den Faden von @Melli811 von 2018.
Leider schreibt sie hier nicht mehr, sie kommt auch aus deiner Stadt.
Und ich stolperte über meinen Text dort.
Den ich hier jetzt zitiere, um dich auf die positiven Aspekte zu bringen (auf die Gefahr hin mich zu wiederholen) :
Zitat von Kroenchen_richten: schön ist anders, ich weiß.
Leider bringt eine Schwangerschaft nicht nur einen unberechenbaren Hormoncocktail, sondern auch eine Menge Zweifel und Ängste.
Ihr schafft das .
Versucht das so zusehen, eine Partnerschaft mit einem Partner, der euch nicht liebt und schätzt ist auf Dauer viel grausamer.
Pluspunkt was kommen wird, ich mache das jetzt bewusst :
Mit zunehmendem Bauch wird schlafen zu einer Kunst, es liegt keiner neben Euch, der einem das bisschen Schlaf durch durchdringendes Schnarchen oder eine eklige Alk.fahne verleidet. (Der Geruchssinn in der Schwangerschaft ist echt gemein. Ich kann mich erinnern, ich lag nachts verzweifelt auf dem Balkon im Liegestuhl um Schlaf zu finden, durch die ganze Wohnung waberte die Fahne und die Wände wackelten). Man wird auch nicht aus dem mühsam erkämpften Schlaf gerissen, weil der Partner lautstark von einer Party zurückkommt. Auch wird kein Essen unter eurer Nase herumgewedelt, wo einem schlecht von wird. Oder Haut-Schweiß- Sockengeruch kann zu einem echten Problem werden.
Die Toilette ist immer in einem Zustand, ohne dass man Angst haben muss sich andere Keime einzufangen. Sowieso ist sie immer zugänglich und nie besetzt. Ein immenser Vorteil.
Wenn Sodbrennen, Kurzatmigkeit und dicke Wasserbeine anrollen, erwartet niemand eine hervorragende Libido. Schlechtes Gewissen unnötig.
Nächtliche Kochaktionen, weil einen vielleicht der Heißhunger packt, können singenden und mit laut klappernden Töpfen geschehen.
Das Kinderzimmer kann so kitschig, oder verspielt eingerichtet werden, wie ihr wollt. Die Farbwahl ganz nach eigenem Geschmack. Also, wunderbarer Frieden bei der Vorauswahl von Bettchen und Co.
Zuhause kann man den dicken Bauch verpacken wie man lustig ist und muss sich nicht mit elend einschneidend Gummis oder enger Kleidung plagen. Stimmungsschwankungen können voll ausgelebt werden, rücksichtslos.
Bei Filmen, die einen plötzlich zum Heulfass der Nation, und liebsten Kunden der Papiertaschentuchindustrie machen, kann jetzt frei geschluchzt werden. Völlig blödsinnige Unterhaltungen mit dem Bauch, kann man halten ohne gleich für geistig gestört zu gelten.
Sollten diverse Darmprobleme auftreten, ist auch hier der Weg frei.
Wenn die Kinder dann da sind, müsst Ihr niemals den Spagat zwischen hormoneller Bindung an das Kind und wilder Vamp machen. Eifersuchtsszenen wegen dem Kind fallen weg. Da quengelt keiner, dass es keinen Sex gibt, weil der Körper noch nicht mitspielt. Keiner wird sich beschweren, wenn ihr ein Tshirt mit Milchflecken tragt und die Frisur noch auf Sturm ist, weil einfach keine Zeit da war. Der Haushalt muss nicht wie geleckt sein und das Essen kann auch mal nicht auf dem Tisch stehen.
Es wird auch kein Streitpunkt sein, wenn ihr beschließt, das Kind nachts nach dem Stillen einfach bei Euch liegen zu lassen. Oder das Bett direkt neben Euch stehen zu haben.
Und was ganz wichtig ist, keine Schwiegermutter redet einem rein, was man machen darf und was nicht.
Wenn ihr von dem kleinen Wunder, ganz berauscht stundelang mit dem Wurm auf dem Sofa hockt, alles um einen verschwindet, man nur dem Atem des kleinen Menschen zuhört, seinen Duft einsaugt und die weiche Haut streichelt ohne sich um all den anderen Kram Gedanken machen zu müssen, die Wäsche sich mal stapelt, das ist ein Genuss ohne schlechtes Gewissen.
Und das erste Wort wird auch keinen Streit hervorbringen.
Also eigentlich kann das nur entspannter sein.
Und all die schönen Dinge, die da kommen, kann man einfach genießen. Und sie werden kommen, versprochen.
Als Anmerkung, sie hat das Kind allein entbunden und die Nabelschnur selbst zerschnitten.
👍 So etwas schafft nur eine Frau!
(sorry, ihr Männer, nicht böse gemeint, aber Schmerzen und eine Schwangerschaft unter diesen Umständen würden viele Männer nicht schaffen. Schade, dass es nicht zum Pflichtprogramm in der Sekundarstufe 1 gehört, den Jungs mal 1.Tag einen Wehen/Periodensimulator anzuziehen. Damit mal mehr Verständnis für die Leistung aufkommt. Leider kann man das hormonelle Chaos nicht übertragen.)
Mal ehrlich, er hat deine Leistung und Erfolge klein gemacht, sich lustig gemacht, dich klein gehalten und noch benutzt ihn aus dem Mist zu holen, sich ständig nur auf deiner Unterstützung ausgeruht, Mimimi gemacht.
Da gibt es nichts zu vermissen!
Sein Support wird ständig an Bedingungen geknüpft.
Nichts kommt von ihm freiwillig!
Er fordert, aber leistet nicht.
Er hat null Empathie für andere.
Er hat Wünsche, aber keine vernünftige Vorschläge für die Umsetzung.
Das ist dann dein Part. Verzichten, managen, aushalten.
Es geht nur um ihn!
Er riskiert kalt, dass dir und dem Baby etwas passiert.
Weil das arme kindliche Männlein mit seinen unausgegorenen Wünschen nicht zum finalen Zug kam.
Absolut unreif eine Familie zu haben!
Klar, du wünschst dir Unterstützung, wirst du aber nie von ihm bekommen. Nur am Rande, für sein Wohlgefühl.
Das ist eine Fußfessel, aber keine Stütze.
Dein Wunschbild wird mit ihm einfach nicht funktionieren.
Und wenn Du tief in Dich blickst, hat es das ohne deinen ganzen Einsatz, Mühe, Verzicht, auch nicht.
Er flüchtet halt schnell mal zur Ex, wenn das Bett im Heim nicht aus weichen Federwölkchen besteht und der rote Teppich nicht aus zartem Moos ist.
Für heute wünsche ich dir gute Nerven, viel liebevolle Unterstützung von Freunden und Verwandtschaft und einen erfolgreichen, schnellen Umzug.
Und gönne dir Pausen, lass die anderen arbeiten.
Denke an Lot und seine Frau. Deine Zukunft hast du in der Hand, Was vergangen ist, sollte dort bleiben, es lähmt nur deine Zukunft.
Und die Nulpe kann heute Nacht in der Badewanne festfrieren.
Hauptsache nicht beim Umzug dabei.
Mein inneres Bild sieht ihn da nicht als wirkungsvolle Hilfe.
Eher als Unruheherd.