Ach Ninchen, umknuddel tröst, Tee hinstell
Die Volle Packung?
Zitat von NineNinchen: Er hat sonst immer nur geweint, wenn es ihm wirklich schlecht ging. Deshalb glaube ich auch wirklich, dass es ihm nicht gut geht.
Ich sag ja gar nicht, das es ihm nicht gut geht - nur das seine Gründe zu heulen - absolut nichts mit dir zu tun haben.
Es geht immer nur um ihn.
Du bist oder besser gesagt, du wurdest via deiner Eltern programmiert und er übernahm diese und spielt nun Updates drauf -für sich.
Und gerade - hat er selbst einen Virus drauf gespielt.
Der Virus von "ver ar..sch mich nicht.ehe"
Zitat von NineNinchen: Er sei zu oft über seine Grenzen gegangen.
Grenzen anderer, an seine kommt er nur dann, wenn das Umfeld nicht mitspielt, aber bisher konnte er sein Umfeld durch Schauspiel austricksen
Zitat von NineNinchen: und ich hab ihm zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt
Ach das arme Häschen
Du bist nicht dafür zuständig, sein Defizit zu füllen - ebenso, wie er deines nicht beheben kann. Das wird nicht von außen gestillt.
Dieser Art Menschen wollen bewundert werden, so weit ok, wer will das nicht, aber diese Bewunderung geht über ein normales Maß hinaus.
Du staubsaugst immer, er nur bei Ausnahme - er will gelobt werden, weil er es tat - verwehrt die aber das Lob, weil du es sonst immer tust.
die Tätigkeit kannst du vielfältig ersetzen
Zitat von NineNinchen: ihn als zu selbstverständlich wahrgenommen
Seine Ansicht.
Meiner Meinung nach, hast du ihm den Pöppes gepudert - und nicht zu knapp
Zitat von NineNinchen: Und emotional habe ich mir nie selbst ausgereicht und er konnte dieses Loch bei mir nie füllen. Das hat ihn fertig gemacht, weil er sich ein Stück weit selbst verloren hat.
Da beschreibt er eindeutig sich selbst.
Denn du warst mit der Menge seiner Lybe ja zufrieden, bis er anfing komisch zu werden
Zitat von NineNinchen: hat trotzdem von mir sehr regelmäßig gehört, dass ich ihn toll finde. Es war aber wohl zu wenig.
Toll finden - ist nicht voller Bewunderung auf die Knie fallen und falsche Götzen anbeten
Zitat von NineNinchen: Trotzdem hätte ich mir ein ehrliches Gespräch von ihm gewünscht
Muschelchen
Er ist nicht dein Erfüllungsgehilfe - und du nicht seiner. Beide habt ihr Erwartungen aneinander, nur er will, das seine bedient werden - deine fallen hinten runter.
Schau genau
Kommunikation, Kiste, Badewanne, Schnittchen... such dir was aus
Zitat von NineNinchen: Aber eine gute Kommunikation hat weder er noch ich aus dem Elternhaus mitgenommen.
ja mag sein - auch unsere Eltern machen Fehler, oder bringen selbst Muster mit, die sie von Zuhause übernommen..
Du definierst dich über Leistung - und ich glaube, dein Vater hat da Anteil daran, deine Mutter hat sich nicht umsonst getrennt - sie hielt den Zustand irgendwann nicht mehr aus.
Auch sie muss lernen - einen anderen Weg zu gehen.
Ihr übt beide
Zitat von NineNinchen: eine Wanduhr. Ihn macht das ticken wahnsinnig.
ich finde das so beruhigend
Zitat von NineNinchen: Was tu ich stattdessen? Einen Tee kochen?
Tee ist immer gut - und so viele Sorten, da bist du ne Weile beschäftigt
Zitat von NineNinchen: Oje....da war die Entscheidung in ihre Nähe zu ziehen aber nicht sehr schlau von mir.
Die war super, die Idee. Sie sind nah genug um dich zu unterstützen und fern genug um dir nicht in jede Entscheidung rein zu quatschen. Wie war das Treffen von deinem Knilch und deinem Dad?
Zitat von NineNinchen: Also sich erden
oder eichen.
Du kannst eine kleine Liste mit Stichworten, an deine Wohnungseingangstür heften.
Was du von Besuch erwartest. Bevor dieser rein darf.
Aber du hast erwähnt, als er plötzlich vor deiner Tür gestanden hat, das er nicht "unten" geklingelt hat - heißt, die Hausgemeinschaft bitten, die untere Haustüre stets geschlossen zu halten. Kannst dir bestimmt auch Flyer von der Polizei holen, wegen Gefahr für Leib und Leben, weil nicht nur Exmänner durch offene Pforten schlüpfen..
auch den Vermieter ins Boot holen - schaff dir ein Netz!
Je enger dein Netz, desto weniger schlüpft er wo durch.
Zitat von NineNinchen: dass man sehr schnell im Egoismus landen kann. Und als unhöflich gilt. Aber dann zu sagen " ist halt meine Grenze" ist da ziemlich leicht als Ausrede
Bist du im Egoismus landest, sind deine Kinder selbst Eltern.
Nein zu sagen ist kein Egoismus. Du sagst ständig ja, das hinterfragst du weniger - als das Nein, welches genauso automatisch über deine Lippen flutschen könnte..
Zitat von NineNinchen: und wenn ich es dann bekomme, weiß och nicht wie darauf reagieren soll oder es ist mir unangenehm oder ich finde es übertrieben.
üben
üben
üben
schau es dir von den Kindern ab
jedes Lob, wie Bsp. danke *Tochter, das du mir hilfst, Geschirrtücher zusammen zulegen (Kinder fangen ja klein an) (dein Sohn ist ja noch zu klein)
Danke - das du die Teller vom Tisch zur Spüle..
Danke - das du dein Bett machst (auch wenn man genau sieht, das es eine 2 jährige gemacht hat, der Weg ist das Ziel - nicht das Ergebnis!
Danke, das du in die Badewanne hüpfst
Niesen - Gesundheit wünschen
Husten - Saft dahaben
Fieber - Wadenwickeln können
Bauchweh - Wärmflasche da haben
Seelenpein (der Kinder) Tee machen - oder warmen Kakao.
Alles kleine Dinge - die du automatisch leistet, kein Lob für bekommst, dabei sind das die Basics - für einen wertvollen Umgang miteinander - man muss nur anfangen, dieses direkt zu bewerten - mit Bitte, Danke, lieb von dir.
Ebenso, das Nein. Es ist keine Waffe - auch wenn deine Eltern, dein Ex es so benutzt haben, es ist ein Wort. nein, Kind ich kann jetzt nicht. Ich koche.., putze.., tue irgendwas, wo ich jetzt nicht den verhüpften Legostein suchen kann..
Nein kann bedeuten - später helf ich dir, grad jetzt halt nicht.
Nein, den Lolli bekommst du - erst - nach dem Zahnarzt
Du musst auch nicht, nach einem Nein, eine Belohnung in Aussicht stellen, sonst wird das der nächste Automatismus. Aber für die Kleinen ist das vom Zeitraum her, wo das Nein gilt, leichter auszuhalten.
Kinder blicken anders auf die Welt - als Wir.
Du weißt, wo du nein sagst und kannst da selbst lernen, warum oder wieso du das Nein verteilst. Und, ob du selbst, gegen dieses Nein arbeitest.
Was du mit den Kindern übst, kannst du mit der Zeit bei ihm prima anwenden - er ist ja mehr oder minder, auch nie erwachsen geworden. Der kleine Trotzkopf
Sein: Ich will aber, hat ihn bisher ja immer geholfen - nun tut es das nimmer, also beginnt er etwas in Aussicht zustellen, wo du bisher immer reagierst und dich gefügt hast - mit der Aussicht, die er in den schönsten Farben projizierte - was du in den seltensten Fällen erreicht hast.
Erinnere Dich, du hast ne eins in Deutsch geschrieben, was ja schon ne lobenswerte Leistung ist, und dann kommt das Aber.
Aber du warst nicht die Einzige (also war die Prüfung zu leicht). Meistens werden die Ansprüche an sich - auf die Kinder übertragen und erfahren nie, das Lob für das erreichen, des gesetzten Zieles, weil man einst selbst, das nie erreichte - so werden Kinderseelen zerstört. Es wird sich immer ein Argument finden, warum deine Leistung gegenüber dem seinen herunter gespielt wird. Wenn sich zwei Kinder die Eins teilen, ist das zweite schon eines zu viel. Und wenn nur du die Eins bekommen hast - dann bekommst du trotzdem nicht das Lob zum einheimsen, sondern bekommst wieder eine übern Detz, weil die Anderen Klassenkameraden - alle keine fünf hatten..
Für irgendwas wird du immer getadelt. Und dir wird immer die Karotte vor die Nase gehalten, so das du sie siehst, aber halt nicht erreichst.
Du musst dich nur mehr anstrengen - oder?
Oder du bist klug, sagst Stopp und freust dich mit deiner Klassenkollegin, das ihr beiden den schweren Test mit einer Eins bestanden habt. Nach der Schule - Eis essen!
Beginne die kleinen Dinge als lobenswert anzunehmen. Du hast Dich so gemausert, seit du hier bist. Lies dein Thema ab + zu, wieder vom Start bis zum jeweiligen Ende - und du wirst erlesen, wie du an Reife zugelegt hast. Deine Leistung!
Du entwickelst dich weiter. Das kann nicht jeder.
Ja, jeder von uns läuft auch mal in die falsche Richtung, oder hängt durch, oder rutscht kurz in alte Muster, aber man kann zusehen, wie das Forum dich zart/ manchmal auch hart, erinnert, Hoppla - dein Muster sprang an, ohne dich aktiv mit Karotte zu locken. Du entscheidest.
Ja oder Nein.
Und dann schau, wohin die Reise für deinen Ex ging. Seine verbalen und mentalen Ausrutscher, sind ja einige. Und wenn du ganz genau hinsiehst, immer noch die gleichen, wie zum Anfang. Du bist seit September hier - und viel weiter.
Er - steht noch am gleichen Fleck.
Er ist nie zufrieden.
Er ist nicht glücklich, sieht aber Alle in der Pflicht - ihm das Glück zu ermöglichen
Er hat eure Ehe aufgekündigt, für sein Glück. Das ist nun gut ein halbes Jahr her - aber ist er glücklich? Nein. Wer schuld? Du?
Er?
Aus seiner Sicht du, aus meiner Sicht - er. Weil er nie gelernt hat, mit kleinen Dingen sich wohl zu fühlen. Dankbar zu sein.
Wenn er seinen Anspruch, den er dir auferlegt, selbst erfüllen müsste, würde er scheitern. Und du machst es aus dem Handgelenk. Er neidet - und zack, bist du wieder der Platzhalter seiner Wünsche, seiner Genervtheit, seines Unvermögens.