sonntag_morgen
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Zitat von aequum:Das ist alles sehr schlüssig und trifft wohl auch zu. Wie gesagt, ich bin kein Fachmann aber für mich ist das was der EM von @NineNinchen getan hat einfach derart unfassbar niederträchtig und grausam, dass es mich wirklich sehr wütend macht und ich das Verlangen habe, diesem Herren einmal höchst persönlich einen ...
Nur zur Klärung - ich habe den letzten Teil meines Postings von ChatCPG kopiert. Finde es ganz interessant
Das sagt ChatGPT zu Lösungsansätzen:
Gerne – hier sind konkrete Strategien, um mit der Neigung umzugehen, unfaire Vorwürfe anzunehmen und daraus gesündere Selbstwahrnehmung und Abgrenzung zu entwickeln:
🧠 1. Selbstklärung: War der Vorwurf wirklich berechtigt?
Reflexionsfragen:
Was genau wird mir vorgeworfen?
Ist dieser Vorwurf objektiv oder emotional gefärbt?
Habe ich wirklich die Verantwortung – oder wird sie mir nur zugeschoben?
Tipp: Schreibe die Situation auf und bewerte sie aus der Perspektive einer neutralen dritten Person. Das hilft, emotionale Verstrickung zu lösen.
🛑 2. Stopptechnik bei automatischer Schuldübernahme
Wenn du merkst, dass du sofort Schuldgefühle bekommst:
Sag innerlich (oder laut): „Stopp. Ich prüfe das erst.“
Atme tief durch. Gib dir Zeit, bevor du reagierst.
Das Ziel: Reaktion verlangsamen Raum für objektive Bewertung schaffen.
🗣 3. Gesunde Kommunikation und Grenzen setzen
Beispielhafte Formulierungen, um dich abzugrenzen:
„Ich höre, dass du unzufrieden bist – aber ich sehe meine Verantwortung hier anders.“
„Ich bin offen für Austausch, aber ich lasse mir keine pauschalen Vorwürfe machen.“
„Ich habe gegeben, was ich konnte. Wenn das nicht reicht, müssen wir darüber sprechen – ohne Schuldzuweisungen.“
💬 4. Sprechen mit Vertrauenspersonen / Externe Perspektiven
Hol dir Rückmeldung von jemandem, der emotional nicht verstrickt ist.
Oft braucht es nur eine außenstehende Perspektive, um zu erkennen: „Ich habe eigentlich nichts falsch gemacht.“
🧱 5. Grenzen bewusst machen und setzen
Was bist du bereit zu geben?
Wo ist deine persönliche Grenze – emotional, zeitlich, körperlich?
Übe, auch mal „Nein“ zu sagen, ohne dich zu rechtfertigen.
🔄 6. Alte Glaubenssätze erkennen und hinterfragen
Viele übernehmen unfaire Schuldgefühle, weil sie tief verinnerlichte Überzeugungen haben, z. B.:
„Ich bin nur wertvoll, wenn ich für andere da bin.“
„Ich muss es allen recht machen.“
„Wenn jemand unzufrieden ist, bin ich schuld.“
Zitat:👉 Ersetze sie durch realistischere, gesündere Sätze wie:
„Ich darf Grenzen haben.“
„Ich bin nicht verantwortlich für die Gefühle anderer.“
„Ich bin genug – auch wenn andere unzufrieden sind.“
🧘 7. Selbstmitgefühl entwickeln (Statt Selbstkritik)
Sprich mit dir selbst wie mit einer guten Freundin: „Ich habe mein Bestes gegeben. Es ist okay, dass es nicht jedem genügt.“
Hilfreich ist z. B. die Methode von Dr. Kristin Neff (Self-Compassion Training).
🔍 8. Therapie oder Coaching
Wenn dich diese Muster stark belasten oder in Beziehungen immer wieder Probleme verursachen, kann eine therapeutische Begleitung sehr hilfreich sein – z. B. mit Fokus auf:
Schematherapie (arbeitet mit alten Beziehungsmustern)
Innere-Kind-Arbeit
Systemisches Coaching (besonders bei familiären Schuldmustern)
Wenn du möchtest, kann ich dir auch ein Arbeitsblatt oder ein kleines Reflexions-Tool zusammenstellen, um solche Vorwürfe besser einordnen zu lernen. Sag einfach Bescheid!