Pffff.
Ich haue mal meine nächste Sammlung Zitate der ersten 22 Seiten raus.
Allerdings ohne Sortierung. Und leider fehlen jetzt welche nach dem Crash hier. Mist.
Zitat von NineNinchen: Als er sein Zweitstudium angefangen hat, habe ich damals über 4 Jahre die finanzielle Hauptlast getragen (trotz Fernstudium), weil er kein Bafög bekommen hat.
Ja, sehr labil.
🙄 Zitat von NineNinchen: Und ich habe in der Vergangenheit auch nie Dramen inszeniert, um irgendwas zu erreichen.
Im Gegensatz zum BWK.
Zitat von NineNinchen: Ich hätte das auch schon viel eher unterbinden müssen.
Jepp. Wie jetzt auch.
Zitat von NineNinchen: Ja, ich verdränge die Realität.
Definitiv, besonders wenn er aus dem Bällebecken um sich wirft.
Zitat von NineNinchen: Und wenn ich ihm erzähle, dass unsere Tochter in der Wohnung nach ihm sucht, schlecht schläft und teilweise einfach so eine halbe Stunde in der Nacht weint ( hat sie bis vor drei Wochen nie gemacht), dann wird das bagatellisiert. Das liegt nicht an der Trennung und sie ist ja noch viel zu klein.
Null Empathie.
Zitat von NineNinchen: Wenn es Krisen gab, dann meist weil es mir mal mental nicht so gut ging, er darauf eingestiegen ist und die Stimmung dann gekippt ist. (Wenn es ihm mal schlecht ging, habe ich nie gleich die ganze Beziehung in Frage gestellt, sondern meist erstmal abgewartet.
Sehr typisch, damit versuchen sie durch Angst dich wieder in die Spur zu bringen.
Zitat von NineNinchen: Ich hab ihm auch gesagt, dass gemeinsame Kinder doch inzwischen genauso viel kosten wie ein Eigenheim und auch eine Form sind, im der man sich ganz und gar auf eine Beziehung einlässt. Den Vergleich wollte er aber nicht zulassen. Wäre etwas anderes.
Warum wohl, für ihn sind sie nur ein Bruchstück zum gewünschten Status. Man gönnte auch Dinge sagen, wie die tolle Technik auf dem neuesten Stand.
Noch einmal die Frage am Rande, wie haben diese tollen Technikwunder dir, den Kids und der Familie geholfen?
Zitat von Nalf: Emotional regulieren musstest Du ihn auch, aber Dich emotional stützen konnte er nicht?
Das ist Selbstbezogenheit in Reinkultur.
Und ja, das wird auch bei den Kindern so sein.
Mit denen macht er alles, was auf Selfies gut aussieht.
Aber sie trösten, wenn sie unter der Trennung leiden, das musst Du. Das hat mit ihm ja nichts zu tun und wird verdrängt.
Zitat von NineNinchen: Ich habe gestern auch wieder angesprochen ob er sich denn eine neue Wohnung sucht. Er meinte, dass er das vorher nicht sinnvoll findet, da er ja nicht weiß wohin ich nach der Geburt ziehen möchte. Ich habe gesagt, dass das ja eigentlich nicht mein Problem ist. . Antwort:"Also ist es dir egal wie es mir geht?"
Da sieht man den verdrehten Geist, ganz deutlich.
Zitat von NineNinchen: Und er meinte so im Nachhinein, sei die Beziehung für ihn schon vor 4 Jahren zerrüttet gewesen, nachdem wir da schon mal eine Krise hatten. Und er dachte ein Kind könnte da vielleicht was kitten und es lief ja auch am Anfang gut. Aber der Umzug und mein seelisches Tief als die Kleine 1-1,5 war haben praktisch alles für ihn zum Einsturz gebracht. Er hat Muster erkannt die sich wiederholen und sich aus seiner Sicht nicht ändern werden.
Hat er ja auch nichts für getan.
Zitat von NineNinchen: Er müsse jetzt erst mal sein Kindheitstrauma aufarbeiten, herausfinden wie es für ihn weitergeht und wie er zu sich selbst stehen kann.
Er, er, er
Zitat von NineNinchen: dass er sich selbst schützen möchte und ihn die ganzen Gespräche mittlerweile nerven und er kein Lust hat immer wieder darüber zu reden. Bei dem Beratungsgespräch hat er auch gesagt, dass er mich emotional nicht unterstützen kann.
Aber umgekehrt fordern, fordern, fordern und Gespräche aufdrängen.
Zitat von NineNinchen: Ich soll jetzt einen Termin mit ihm machen, an dem wir nur über organisatorische Dinge sprechen.
Und jetzt ist das alles wieder Kacke.
Zitat von NineNinchen: Er sagte er hat erst jetzt herausgefunden, was das damals in seiner Kindheit mit ihm gemacht hat und hat rückblickend betrachtet wie sich da sein Leben so gestaltet hat. Und ist zu dem Schluss gekommen, dass es so eben nicht mehr weitergeht.
Und welchen Anteil hast du an seiner Kindheit?
Zitat von NineNinchen: Es ist ein Muster und da er daran nicht arbeitet ist es wahrscheinlich, dass er bei der nächsten Überforderung wieder weg sein.
Nicht Überforderung. Wenn er nicht im Zentrum stehen kann/konnte.
Zitat von NineNinchen: Ich sehe auch inzwischen viele Parallelen zu meinem Vater. Er hat mir auch immer die Welt erklärt und ich hatte immer das Gefühl, dass er einfach von allem eine Ahnung hat. Also auch ihn habe ich auf ein Podest gestellt. Und auch bei meinem Mann hatte/habe (inzwischen schon etwas weniger) ich das Gefühl, dass er einfach alles weiß und kann.
Zitat von NineNinchen: Ich sehe, dass mein NM alles aussitzt und nur zuschaut. Ja, wenn Ich ihn um Hilfe frage dann hilft er. Aber eben nicht von alleine.
Zitat von NineNinchen: er steht von außen da, kümmert sich zwar um die Kinder aber sonst schaut er nur zu und lässt hin und wieder mal einen kessen Spruch fallen.
"ein größerer Karton reicht"
Zitat von NineNinchen: Und weil an dem Punkt die Kommunikation aus seiner Sicht nicht mehr gut funktioniert hat, hat er die Paartherapie vorgeschlagen. "Eine gut funktionierende Kommunikation ist ja auch im allgemeinen gut." Das war seine Aussage.
Was hat er gemacht. Daneben gestanden, verweigert oder weggelaufen.
Wie oft hast du das versucht?
Und er hat blockiert, negiert, nicht reagiert.
Zitat: Das zweite Kind war ein auch ein Wunschkind und eine gemeinsame Entscheidung. Zu dem Zeitpunkt war er sich seiner Gefühle aber nicht ganz klar. Er hat mir aber nichts gesagt. Mein Mann möchte auch keine Paartherapie. Alle Argumente und Bitten meinerseits werden abgelehnt und begründed mit :"Ich will nicht mehr."
Und jetzt "will" er die Mediation.
Zitat: manches war auch im Nachhinein fragwürdig, seltsam und übergriffig. Auch S. gab es da 3-4 Sachen, die im Nachhinein nicht ok waren (z.B. unabgesprochener Analverkehr).
Wer hat bestimmt?
Die Frage passt auch zu den anderen Zitaten oben.
Durchgängig!
Aber dein Anteil?
Zitat von NineNinchen: Und inzwischen habe ich eine ganze Sammlung an Gründen, warum er ich trennen musste. Im Prinzip bin ich eine psychisch nicht ganz stabile, zickige, bestimmerische, unterdrückende Person die ihn nicht zu schätzen wusste
Das einzige was da stimmt, nicht über das Maß zu schätzen gewusst, was er als ausreichend bestimmt.
Der Rest absolut sein Verhalten beschrieben.
Zitat von NineNinchen: Nach dem Motto: er hat ja "nur" die Trennung verkackt und sonst ist er ja eigentlich in Ordnung.
Wie war das die Tage? Er ist soooo kaputt.
Kindheitstrauma und Gefühlsblind bla, bla.
Er dreht sich wieder alles parat, du lässt ihn auf seinem Thron und nimmst sein Gesülze wieder als die ultimative Wahrheit an.
Zitat von EineMitleserin: Sein* Anteil an dem Desaster ist nicht gering. Und: *Dein* Anteil daran, dass ihr überhaupt so lange als Paar noch zusammen wart ist erheblich!
100%
Zitat von EineMitleserin: Das ist Teil eurer Zweisamkeit: Zuckerbrot und Peitsche. Und das erstreckt sich über deinen kompletten Faden.
Zuckerbrot, Peitsche, Gehirnwäsche, Projektion
Zitat von EineMitleserin: Aber du übersiehst dabei, dass seine Manipulationen, Abwertungen und negativen Verhaltensweisen dort ebenfalls existiert haben. Sie waren nicht parallel dazu, oder losgelöst, sondern aktiv damit verwoben.
Was bedeutet, du hast quasi "ferngesteuert" reagiert.
Warst du brav auf Linie, gab es Zuckerbrot, wenn nicht eben Strafe, funktionierte die nicht ausreichend, Zuckerbrot. Aber bitte nur so lange, bis du wieder in der Spur warst.
Und damit sein Podest nicht wackelt, wohl dosierte Abwertung.
Schließlich müsstest du dankbar sein, er war ja trotzdem mit dir zusammen...