Heffalump
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Den Wunsch hegen viele. Ist eine schöne Vorstellung und auch gar nicht so verkehrt. Man braucht ja ein Ziel im Leben. Ob wir es erreichen, wissen wir nicht.
Wie lauten deine näheren Ziele? Und kannst du diese erreichen? Und ganz wichtig, für diese Ziele ist, dich zu priorisieren und die Kinder.
Nicht den Erzeuger.
Du bist die Herrscherin in deinem Reich.
Dadurch, das du ihn, mit seiner blöden Vergangenheit entschuldigst, nimmst du, ihn und dir, die Chance zu wachsen und zu reifen. Du musst allmählich anfangen in der Gegenwart zu leben.
Vergangenes ist, sagt das Wort schon, vorbei. Man kann sich als Twen vielleicht darauf berufen, aber danach nicht mehr. Weil wir durch weitere Erfahrungen uns von unserer ersten Vergangenheit entfernen.
Du machst halt einen kleinen, aber massiv beeinflussenden Fehler, du wertest ihn höher.
Im Normalfall solltet Ihr auf der gleichen Stufe stehen. Im momentanen Fall solltest Du etwas höher stehen, als jene die dich ständig niederdrücken wollen, wenn nicht für dich, dann für die Kinder.
Nochmal: Du liebst deine Kinder ohne das diese etwas leisten müssen. Nur weil sie da sind. Sie bringen dich zum Lachen, zum Weinen, zum Verzweifeln, aber immer noch liebst du sie.
Eine bessere Basis als das, kannst du ihnen nicht geben.
Du gehst voran mit der Fahne des Bessermachens.
Und für Dich?
Ich werde dir deinen Mann nicht ausreden können, weil du das noch nicht zulässt. Also ist der Versuch sinnlos. Ich erkenne ihn als nicht familientauglich und Familienschädlich.
Er mag gute Seiten haben, aber diese sind, gegenüber seinen schlechten, deutlich in der Minderheit.
Du hingegen, liebes Ninchen, musst eines bedenken, wenn du ihn zurück lässt, in deine kleine Familie, er hat Euch schon einmal einen herben Schlag verpasst, die Gefahr ist groß, das es wieder passiert und dann mit wesentlich schlimmeren Konsequenzen.
Da würde ich meine Familie vor schützen. Er kann erst zurück, wenn er barfuß den gleichen Weg geht, den du all die Monate beschreitest, Therapie only für ihn.
Er muss erkennen, er muss wachsen und dies alles muss er freiwillig ohne Murren tun.
Und sei mir nicht böse, aber ich bezweifle dass er dies tut. Er wird fadenscheinige Gründe finden, es nicht zu tun.
Und daran solltest du ihn messen - und nicht an, dem was in seiner Vergangenheit passiert ist.
Ihr lebt im Jetzt und Hier. Hier stellen sich die Weichen für später.
Ich drück dich. Und hoffe, ich habe dich nicht überfordert