Zitat von NineNinchen: Das unterstellt auch eine gewisse Boshaftigkeit. Ich kann ihn nicht aber so nicht sehen. Er kann auch superlieb und fürsorglich sein. Man ist doch nicht mit jemandem zusammen der durchweg blöd ist oder der Muster bedient. Ne, da gibt's auch gute Phasen dazu, sonst würde das ja gar nicht funktionieren.
Doch kann beides nebeneinander existieren.
Denk an die Sätze zu deiner Figur, dir gegenüber.
Du sagst selbst, er weiß wie selbstkritisch du bist.
Die Bauerschläue usw.
Nicht aus Unsicherheit. Irgendwas würde nicht ausreichend bedient, erfüllt oder übertrumpft. Zack kommt der Stachel, wo es schmerzt.
Fürsorglich, liebevoll, große besondere Geschenke.
Schau genau, wann, wieso.
Gerade bei Personen, die nur sich selbst sehen, wird gutes Verhalten gezielt gesetzt, ebenso wie mentale Bestrafung.
Das ist ja das perfide daran. So werden Selbstzweifel an der Wahrnehmung geschürt.
Genau so entsteht das Gefühl, bin ich in der Kreissäge, oder doch nicht. Kann janicht, er kocht doch Hühnersuppe...
Klar, weil du musst ja wieder auf die Beine kommen und sein Leben regeln. Oder, gerade weil du es Freundin, Kollegen erzählst.
Kann man Punkte sammeln.
Fürsorgliche Liebe, wäre Dinge zu machen, ohne Aufforderung, Anlass, Hinweis.
Fürsorglich wäre nach Schwangerschaft und Geburt, Arbeit Rücksicht zu haben. Stattdessen Druck, bekomme ich nicht mehr körperliche Liebe, dann hole ich sie mir woanders.
So etwas rutscht gerne mal wieder aus der Sicht.
🤣 Schuhe und Kleidung.
Die Nummer kenne ich zu gut. Hat man den Herrn darauf aufmerksam gemacht, jaja.
Spätestens bei dem nächsten Hinweis kam, "Du kümmerst dich ja nicht um mich.!"
Arztermine...ich kann nicht zum Arzt, du solltest doch schon vor Wochen/Monaten Termin für mich machen.
Der Hinweis, dass ich nicht seinen Terminkalender kenne, geschweige alle Zipperlein, wurde natürlich nicht anerkannt.
Nach dem dritten geplatzten Arzttermin, war ich auf dem Ohr taub.
Hühnersuppe, kenn ich auch gut, aber im Krankenhaus wenigstens per Anruf oder Nachricht mental unterstützen, wenn schon Besuch wegen "ich steh im Stau"(Tochter war 5 min zuvor problemlos angekommen) nicht klappte.
Wie lange war denn so viel Fürsorge. Ja, du schriebst immer hast du Suppe bekommen, wenn du krank warst.
War "immer" am Anfang, oder nach Krisen, oder vori z. B. plötzlichen Reisen, Auftritten, größere Anschaffungen.
Oder wie oft, warst du wirklich so krank, dass du freiwillig im Bett geblieben bist?
Und dann denk ich zurück an die letzte Schwangerschaft.
Egal ob die Liebe für dich vorbei war oder nicht, trotzdem war da eine kleine Tochter, wo war da Fürsorge, Hilfe, Verantwortung?
Oder jetzt, nachdem Sohnemann ja doch irgendwie ganz okay ist, nicht einmal ein Bett? Nicht einmal der Kleinen einen schönen Badetag bieten? Warum wohl?
Es hat keinen wirklichen Nutzen für ihn.
Siehe auch, er würde eine Tag opfern, wenn da was bei herumkommt. (sprich du funktionierst wieder)
Die gestellten Fragen beantworte dir, nicht uns. Schau da skeptischer und tiefer. Und bitte nicht mit deiner Wertung "ich würde das nie"