Zitat:Wie das wieder gut werden könnte
der bloße Gedanke daran, da schüttelt es mich. Warum sollte es gut werden. Er hat eine Wahl getroffen, seine Stimme abgegeben, sein Mitspracherecht verwirkt.
Dir ist so ziemlich das schlimmste widerfahren, was Ehen zerrüttet. Er ging. Er hätte kein zweites Kind zeugen sollen, weil er ja schon länger zweifelte.
Wollte er dich maximal binden? Ohne als Ehemann seine Pflichten zu erfüllen?
Warum sollte er dann einen Anteil von haben, wo er extra theatralisch, dich in der Schwangerschaft entsorgte.
Ja, du hast ihn die nächsten 18 Jahre an der Backe, diese Zeit vergeht rasend schnell. Legt er jetzt schon Geld zurück für das Studium seiner Kinder? Da die Option besteht, kann man vorsorgen. Oder füllt er die Sparbücher der Kinder, monatlich mit einem Euro, für den Führerschein?Tut er etwas, für den langen Zeitraum, den er sich anhänglich, ohne große Verantwortung, aus dem gemeinsamen Leben mogelte?
Wir lernen ne Menge Mist, aber wir verlernen, unserem Bauch zu vertrauen. Macht dich das nicht betroffen? Du bist Teil dieser Geschichte. Betroffene!
Er kann es nur für die Kinder gut machen.
Mein Sohn, hat ein geflügeltes Wort: das ist typisch Papa, original Er.
Da fällt so ziemlich alles drunter, was substanzlos aus seinem Schnabel kommt. Wenn du dich auf ihn verlassen willst, versagt er in 90 von 100 Fällen. Mein Sohn fragt nicht mehr oft. Zu häufig wurde er enttäuscht.
Trotzdem besteht Kontakt. Mein Sohn hat sich für einen ungewöhnlichen Weg entschieden, da müsste das Interesse vorhanden sein, was der Junge macht. Aber da kommt nur warme Luft.
Du machst aus jemandem, der sich kaum kümmert, niemanden der eine aktive Rolle einnehmen will.
Das ist leider eine Erfahrung, die er und ich, erfahren mussten.
Deiner könnte noch punkten, aber er beginnt schon stark nachzulassen. Du wirst immer jonglieren müssen, nicht nur Zitronen
😂😇Damit es den Kindern nicht allzu sehr bewusst wird, wie leer ihr Vater ist.
Es gibt so viele Erfahrungen, auf die ich hätte verzichten können, aber leider hat jemand anderer, da seine Hände im Spiel.
Nicht der weltbeste Plätzchenbäcker, Märchenerzähler, Formel Bobbycar Begleiter, Puppenstubendekorateur, wunde Knieversorger, Tröster bei Disney Tränenszenen, Daumenhochalter bei Proben und Prüfungen.
Der bei seinen Kindern steht, statt daneben.
Vaterrolle sind heute vielfältiger, als vor drei, vier oder fünf Jahrzehnten. Ja, man kann da reinwachsen, wenn man es will. Ich würde schon sagen, dass viele Männer hier im Forum exakt dies taten, da waren deren Frauen, der Grund, warum dies ihnen nicht möglich. Bei Euch ist es umgekehrt, er hat entschieden, seine Kinder aus einer gewissen Distanz groß werden zu sehen. Distanz verhindert Nähe.
Du bist aber eine, normale Frau, die sich viel Nähe wünscht. Und wirst auf Abstand gehalten.
Gerade soweit, das er dich nicht ganz loslässt. Als ob er dir dein Wahlrecht vorenthält. Er dominiert.
Er will Freiheit, aber du darfst das nicht. Bringt dich das nicht auf die Palme? Behütet zu werden, ist ja nett, aber wo endet behüten und wo beginnt das andere Extrem, das Gefängnis, dem du nicht entkommen kannst.
Du lässt ihm viel zu viel Raum. Dich zu dominieren, was dir, scheinbar nicht bewusst ist, er kann dir Dinge aufzwingen, ohne dass du, eine aktive Rolle dagegen einnehmen kannst. Auf der anderen Seite, wo er sich einbringen sollte, ist er unsichtbar.
So kann es nicht gut werden.