Weißt du, Ninchen, der Typ der deinem NM so ähnlich war, der weinte am Ende wenn ich abends nach Hause fuhr. Anfangs war es nur ein verliebtes "ich werde dich vermissen", was ich süß fand. Dann wurde dieses "Bittersüße" immer mehr zum Wehklagen. Er verschob auch immer wieder die Grenzen oder versuchte es, wenn er sagte: nimm die nächste Bahn, kann ich dich eine Station begleiten? Zwei Stationen? Drei? Bis zur letzten Haltestelle? Bis zu deiner Haustür?
Und wenn ich bei meinen Grenzen blieb kam ein: ich verstehe dich, aber ich werde dich unendlich vermissen.
Und dann weinte er.
Man habe ich mich mies gefühlt. Jedes. Verdammte. Mal.
Später und von außen erkennt man die Manipulation. Aber in dem Moment nicht, denn sein "Leid" fühlt sich echt an. Und in dem Moment ist es auf gewisser Weise echt. Aber der Grund warum es so ist, den kann man so verdammt schwer erkennen.
Erst nach der Trennung (die ich vollzog weils mir zu extrem wurde, ich das Gefühl hatte ihm nicht mehr gerecht werden zu können, gestresst war und mich nur noch schuldig fühlte) schaffte Ich es Stück für Stück die Dinge rationaler zu sehen.
Zitat von NineNinchen: Mein NM hat gerade die Kinder abgeholt und dabei geweint. Er sei traurig, weil wir das jetzt nicht als Familie erleben können.
Absolutes No Go deiner Tochter gegenüber. Was tut er ihr damit eigentlich an? Denk mal darüber nach, macht dich das als Mama nicht wütend?
Zitat von NineNinchen: Ich brauche die Pause, hab jetzt aber direkt wieder Schuldgefühle.
Du. Brauchst. Die. Pause.
Punkt. Du brauchst sie, du hast alles recht dazu. Und du solltest unter keinen Umständen Schuldgefühle haben.