@Heffalump Die Genossenschaft hat mal eine Nase voll genommen und beschlossen, dass da eine Spezialreinigungsfirma übernehmen sollte.

Und offiziell liegen auch keine Beschwerden gegen uns vor.
Die Reinigungsfirma war vorhin sogar da. Jetzt riecht es nach Citrusfrüchten. Eine Verbesserung.
Der Kleine hat ab nächsten Herbst dann auch einen Kita-Platz. In der gleichen Kita wie seine Schwester. Da kann sie ihn mal besuchen gehen. Darüber bin ich sehr froh.
Ansonsten musste ich feststellen, dass ich immer in Trennungsphasen besonders kreativ und "weich" werde. Ich glaube inzwischen, dass ich erst jetzt wirklich mal ich sein kann. Es kommt jedenfalls immer mehr durch. Und ich hatte erst vor ein paar Tagen ein ganz warmes Gefühl mir selbst gegenüber. Ich fand mich ganz "zauberhaft" (ja, das Wort kam mir tatsächlich als erstes in den Sinn). Gleich darauf fragte ich mich aber, ob das jetzt schon zu viel Selbstliebe ist umd ea jetzt in die andere Richtung umschlägt. Ich werd's beobachten. Aber auf jeden Fall bin ich gerade voll im Flow was meine Kreativität angeht. Es kommen gerade so viele tolle Sachen zu Stande auf die ich auch stolz bin.
Mit den Kindern mache ich gerade auch viel. Der Kleine kann seit ein paar Tagen krabbeln. Zum Leidwesen seiner Schwester.

Mit ihr hab ich nochmals Plätzchen gebacken und eine Bude gebaut und mit Lichterketten ausgestattet. So eine hätte ich als Kind auch gern gehabt und sie hat sich gefreut wie ein Schneekönig. Aber Weihnachtslieder darf ich nicht singen: "Heute nicht, Mama...." XD
Ich weiß gerade nicht wer größere Sprünge macht: die Kinder oder ich.
Mein NM fragte mich, ob ich wirklich darauf bestehe, dass er mal ein paar Therapiestunden nimmt. Ob seine Bemühungen denn gar nichts zählen.
Er redet anders, aber verstanden hat er nichts. Oder nicht alles. Oder wir verstehen uns allgemein nicht. Zwei unterschiedliche Wellenlängen.
Für ihn ist Freiheit und sein Wohl an erster Stelle, Beziehung ist dann ein Teil davon, aber nicht im Zentrum. Für mich ist aber Verlässlichkeit, Verantwortung und die Anwesenheit des Partners wichtig. Da sind unserer Prioritäten unterschiedlich gewichtet. Das sagte ich ihm. Er meinte wir waren 13 Jahre zusammen und haben zwei Kinder. Es hat doch also funktioniert und er sieht nicht ein, warum es den nicht irgendwie klappen könnte. Die Rollen haben sich gedreht. Und ich würde mir das wirklich wünschen, aber so wie es jetzt ist geht's nicht. Er braucht noch ein bisschen Zeit und müsste auch sich etwas besser kennenlernen. Und dann entsprechend handeln. Aber weder er noch ich sind aktuell beziehungsfähig.
Und ich vermisse ihn (wirklich die Person, nicht die Projektion), aber ich weiß inzwischen, dass ich ihn nicht aus Bedürftigkeit zurücknehmen würde. Ich lasse niemanden mehr aus Bedürftigkeit in mein Leben, nur noch weil ich das will.
Ich komme immer mehr bei mir an. Auch wenn einige/viele Tage immer noch sehr schwer sind. Aber das liegt auch an meinen aktuellen Lebensumständen. Die Überforderung ist allgegenwärtig. Aber ich hab mit meiner Therapeutin ein paar Gegenmaßnahmen erarbeitet, damit das System bei mir nicht kippt. Die versuche ich gerade in meinen Alltag einzubauen.