Zitat von MissLilly: Das Meer von Tränen welche er weint, vergießt er nur für sich selbst...
Mein Reden.
Für sich selbst und als dramatisches Mittel im Theaterstück "wenn ich meinen Einfluss verliere"
Zitat von Perzet: Immerhin kommt er bis zur Entschuldigung
Die ist auch nur mit Weichspüler versehen, sonst gäbe es nicht...
Zitat von NineNinchen:ein anderer lebt jetzt sein Leben und er habe jetzt verstanden wie falsch er seine Prioritäten gesetzt hat.
Das ist so Mimimi.
Die anderen haben schönere Förmchen, die anderen sind am Elend schuld....
Der Nachsatz für die Tonne, sonst würde er ins Handeln kommen.
Zitat von Perzet: Immer nur Drama? Immer nur inhaltsleer aber salbungsvoll? Immer nur auf Effekte aus aber nicht auf Sein?
Genau.
Wird auch so bleiben.
So ein BWK zieht seine Erfolgsmasche immer wieder durch.
Die guten Einsichten sind schnell der Schnee von gestern.
Täglich grüßt das Murmeltier. Merkt man halt nicht bei den ersten Mal. Mit mehr Abstand erschlägt dich das geradezu.
Zitat von NineNinchen: Er ist einfach so wahnsinnig gut im wegducken und sich ablenken. Aber so kommt er halt aich nicht raus und bleibt in dem Verhalten und der Hilflosigkeit. Und klar, da weint man dann.
Siehst du schon gut.
Nur, dass das Erwachsene Kind das nicht mehr aus wirklicher Hilflosigkeit macht.
Mit dem Gedanken stellst du dir noch selbst ein Bein.
Zitat von NineNinchen: Es wäre für mich aktuell eine starke Einschränkung in meiner Autonomie, die ich mir gerade so mühsam erarbeite.
Und ich hab realisiert, dass ich gar nicht abhängig von einem Mann bin: Familienplanung ist durch, einen Vater haben die Kinder und einen Versorger brauche ich nicht, einen Handwerker brauche ich auch nicht, das meiste mache ich eh alles selbst.
Tschaka!
Genau so sieht das aus.
Zitat von NineNinchen: mich zu sehr abzukapseln mit der Zeit niemandem mehr an mich ranzulassen.
Nein. Aber man kann das besser wirken lassen und rechtzeitig handeln.
Und wenn dann doch mal ein Tiefschlag unerwartet kommt, erholt man sich ganz gut, denn du weißt was du kannst und schaffst ohne...
Zitat von NineNinchen: dass ich mich benutzt fühle und für ihn eine ganz bestimmte Funktionen hatte. Und ich merke, dass er vielen Menschen eine Funktion gibt, ich bilde da keine Ausnahme.
Und das wird sich nie ändern.
Da sehe ich jetzt eine Menge BWK geschädigte Foris nicken.
Meinen letzten BWK hast du exakt beschrieben.
😉Und tatsächlich mein Vater war auch ein BWK. Hab ihn zwar ab meinem 3. Lebensjahr selten bis nie gesehen. Wenn Geburtstag oder Weihnachten war, konnte das mal passieren, oft aber höchstens ein Event davon. Tatsächlich gab es erst richtig Kontakt, als ich Mutter wurde. Ich kann nicht einmal sagen, wer da die treibende Kraft war, meine Stiefmutter oder ich. Wieviel da sein eigener Wille war, keine Ahnung.
Aber ich habe festgestellt, der letzte ähnelte meinem Vater auch äußerlich. Autsch.
Nutzt mir das Wissen wirklich?
Ändert das was?
Nur wenn ich meinen Umgang damit ändere. Nicht mehr nur Feuerwehr, Heilsarmee, Katastrophenschutz, Krankenschwester, Beulenpusterin bin, alles entschuldige und regel. Den Fokus auf mich richte. Stopp sagen, Grenzen ziehe.
Zitat von NineNinchen: Meine Therapeutin sagte eine Bindungsperson ist in den ersten Jahren für die Kinder wichtig, Stabilität. Aber ich kann nicht feststellen, dass sie einen von uns bevorzugen.
Ist so. Hat nichts mit bevorzugen zu tun. Stabile Bezugsperson ist immer der, der wirklich 24 Std macht. Nicht nur hier und da über den Tag, zum Arzt etc.
Stabile Bezugspersonen stellen sich hinten an, zuerst die Kids.
Auch wenn ich deinen Wunsch verstehe, er ist nicht stabil und 100% zuverlässig.
Wie hieß es bei meiner Verhandlung um Umgangs - und Sorgerecht, die Kinder sitzen ständig auf gepackten Koffern.
Und du wirst nicht weniger sondern mehr Arbeit haben.
Ich hab Job und Kids, Haushalt gemacht. Anders strukturiert, ja Kinder mit eingebunden, wo sie heute alle froh sind (sie können alleine Leben, ohne zu verhungern, im Dreck zu ersticken, oder in der Badewanne schlafen zu müssen.), manches bei 5 Gerade sein lassen. Stunden reduziert, wie es vertretbar war, aber nicht bei Unterhalt verzichtet. Das gehört den Kindern.
Binde ihn ein, aber rechne damit, dass die Flaute sehr schnell bei ihm kommen kann.
Exmann wollte Sorgerecht und die Kids. Was ist daraus geworden. Alle 2 Wochen ein We halbherzig, da Freundin und Liebschaften wichtiger waren. Geburtstage wurden schnell vergessen, und die Papa Zeiten immer weniger. Und er zog immer weiter weg. Zum Schluß über 500km.
Zitat von aequum: Irgendwann werden gerade die heranwachsenden Teenies es leid werden, ständig umziehen zu müssen.
Absolut. Und sie merken auch, wenn der Invest nicht echt ist.