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Partner trennt sich in Schwangerschaft

Heffalump
Zitat von Violettsloth:
Er konnte auch nichts entscheiden, aus Angst, dass die Entscheidung ja falsch sein könnte

Aber die Trennung konnte er entscheiden

Macht mich immer wieder sprachlos

x 3 #7366


S
Zitat von MissLilly:
Ich weiß es ist von @Sternenguckerin nur gut gemeint, aber mein Rat an dich wäre es nicht zu googeln, da der Gedanke, dass er an irgendeinem ...

So habe ich das keineswegs gemeint. Die Verantwortung, endlich erwachsen zu werden, liegt zu 100% bei ihm. Ninchen muss überhaupt nichts für ihn kompensieren und nach all dem Schmerz, den er ihr in der Schwangerschaft zugefügt hat, schon gleich dreimal nicht.

Das ist auch gar keine Krankheit in dem Sinne, es ist einfach nur Unreife, die man dann als "Peter-Pan-Syndrom" bezeichnet hat, weil es offenbar gar nicht so selten vorkommt. Mag sein, dass der BWK zunächst auch nicht wirklich was dafür konnte, weil seine Eltern ihn so negativ geprägt und seine Selbstständigkeit und Eigenverantwortung nie ausreichend gefördert haben.

Aber trotzdem ist er jetzt allein selbst dafür zuständig, das zu ändern, auch wenn es unbequem für ihn wird. Ninchen ist nicht dafür verantwortlich. In dem Beitrag geht es ja auch gerade darum, wie starke Frauen, die solchen "Mann-Kindern" leider viel zuviel Verantwortung abnehmen, es schaffen, sich daraus zu lösen und für ihre eigenen Bedürfnisse einzustehen, anstatt dieses toxische Muster weiterhin aufrecht zu erhalten.

x 7 #7367


A


Partner trennt sich in Schwangerschaft

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NineNinchen
Zitat von Stella31:
Und was er da alles mit dir gemacht hat.
Verdrängung ist da, mMn eine schlechte Idee, weil du dann nur deine einseitigen Gefühle für ihn jetzt betrachtest.

Ich weiß, dass ich es irgendwann noch einmal lesen sollte und auch werde. Aber nicht aktuell. Das pack ich gerade nicht. Ich hab so viele schlechte Gefühle dabei.

Zitat von aequum:
Ich denke, dir wird nun mehr und mehr die Endgültigkeit eurer Trennung bewusst.

Ja, das ist es ja. Es wird immer offensichtlicher. Oft genug denke ich immer noch, dass es unmöglich mir passiert sein kann, das ist einfach wirklich nie passiert ist. Es fühlt sich immer noch unwirklich an und oft fühle ich mich eher wie fremdgesteuert. Da ist eine Nine in mir, die verdammt gut funktioniert und die anderen Anteile kaum zu Wort kommen lässt.

Zitat von sonntag_morgen:
Du hattest geschrieben, dass das Gefühl von ihm benutzt worden zu sein / eine Funktion erfüllt zu haben, tief in dir arbeitet.
Wie würde das denn in ein Comeback passen?

Eben vermutlich gar nicht. Das ist ein großer Widerspruch den ich da selbst spüre. Ich vertraue ihm nicht, dass er mich nicht wieder ausnutzt oder es für sich selbst einfacher machen möchte. Ich vertraue ihm nicht, dass er wirklich aus Liebe handeln könnte.

Zitat von sonntag_morgen:
Und dann denke ich auch immer an deine "tiefe Traurigkeit" von der du so oft schreibst und frage mich, was da alles drin steckt.

Das weiß ich ehrlich gesagt selbst nicht richtig. Aber neben dieser Traurigkeit ist es auch eine ganz diffuse Angst die durchkommt wenn die Stille einkehrt. Die Angst fühlt sich an, als würde ich ein Tablett mit Gläsern balancieren und als ob ich mich sehr anstrengen muss um ja nicht zu stolpern. Meine Therapeutin hat letztens ihr Therapieziel mal mit mir besprochen: sie möchte mir einfach ein wenig Vertrauen mitgeben, dass die Welt ok ist. Das Urvertrauen was man in der Kindheit bekommen sollte, was der VdK erschüttert hat, versucht sie ein wenig aufzubauen. In der letzten Stunde hat sie mir eine Kurzgeschichte vorgelesen. Sie wollte einfach mal etwas für mich mache, weil sonst kaum jemand etwas für mich macht. Das war so eine liebe Geste von ihr und hat mich sehr gerührt.

Zitat von sonntag_morgen:
Irgendwie passt die Auto-Frage auch ins Bild: auch mit benutzen, gegen gelegentliche Tankfüllung, aber nicht die volle Verantwortung übernehmen. Macht ja jemand anderes.

Zitat von sonntag_morgen:
Er ist nicht einfach nur da, sondern zieht seinen Nutzen aus dem, was ebenfalls anwesend ist.

Zitat von sonntag_morgen:
Was will er? Es bei Bedarf "nutzen" (man beachte das Wort!) und dafür halt mal den Tank füllen

Das habt ihr ganz gut zusammengefasst. Seine Argumente waren es ist ja eh sinnlos, wenn das Auto die meiste Zeit nur herumsteht, er könnte damit auch mal zu seinen Eltern fahren bzw. die Kinder zum Arzt fahren. Er würde mir ein "unschlagbares Teilautoangebot" machen. Ich hätte ja auch was davon. Er macht das schon sehr geschickt. Er gibt die Verantwortung ab, tut aber trotzdem einen kleinen Teil, so kann er sagen er würde ja nicht nichts machen. Aber dieser Anteil tut ihm nicht weh, und ja er "hilft" mir auch ein wenig. Aber das ist halt wenig im Vergleich zur gesamten Verantwortung. Ich fand seinen Vorschlag schon frech und es hat mir glatt die Sprache verschlagen.

Zitat von MissLilly:
Mein Zitat bezog sich auf das "Carsharing" und nicht darauf, dass Nine den Kindern zu Liebe wieder mit ihm zusammenkommt

Ich hab es nicht vor und prüfe gerade sehr sorgfältig meine Optionen wie ich das alles alleine hinbekomme. Mein Vater hat mir auch schon angeboten, dass ich erstmal sein Auto nehmen kann. Aber Nein, da komme ich vom Regen in die Traufe. Ich will meine eigene kleine Karre in die ich Beulen reinfahren kann und wo ich mich vor niemanden rechtfertigen muss.

Zitat von Femira:
Da er nicht.entschieden ist, ob Trennung oder Neustart, handelt er wischiwaschi und deshalb bist du auch zerrissen und verwirrt. Er saugt dich rein.

Zitat von Violettsloth:
Erinnert mich an meinen Exmann. Der war auch nicht in der Lage, sich zu trennen. Er konnte auch nichts entscheiden, aus Angst, dass die Entscheidung ja falsch sein könnte. Und Verantwortung wollte er auch keine übernehmen. Lag also dann an mir, den Haken dran zu setzen.

So sieht das aus. Am Ende werde auch ich den endgültigen Haken setzen müssen. Jedenfalls den, wo dann mal der nötig Abstand herrscht. Er wird es nicht machen. Da sind sich die zwei Männer sehr ähnlich.

Zitat von MissLilly:
Vielleicht habe ich es ja überlesen, aber welche wirtschaftlichen Nachteile hättest DU, wenn du jetzt die Scheidung einreichst?

Zitat von DiesDasAnanas:
Soweit ich mich erinnere, wollte sie die Scheidung doch erst nach der Elternzeit einreichen?

Meine Anwältin hat mir sehr klar empfohlen die Scheidung erst nach der Elternzeit anzugehen. Das hat etwas mit der Höhe des Trennungsunterhalt und dem Rentenausgleich zu tun. Ich vertraue ihr da, sie ist die Expertin. Auch wenn es emotional natürlich nochmal ein Schritt weiter weg wäre.

Zitat von Plague:
Eben drum. Der Kindsvater hätte mit Sicherheit eine Million Gründe, das formale Verfahren noch ewig in die Länge zu ziehen.

Hat er ja schon gesagt, dass er die Scheidung nicht einreichen möchte zum jetzigen Zeitpunkt und auch nichts unterschreiben wird. Es wäre ein Krampf jetzt die Scheidung durchdrücken zu wollen, weil er es vermutlich hinziehen würde.

Zitat von Sternenguckerin:
Der ist ein sogenanntes "Man-Child" und leidet am Peter-Pan-Syndrom und zwar sowas von eindeutig. Musst mal danach googeln.

Zitat von Sternenguckerin:
In dem Beitrag geht es ja auch gerade darum, wie starke Frauen, die solchen "Mann-Kindern" leider viel zuviel Verantwortung abnehmen, es schaffen, sich daraus zu lösen und für ihre eigenen Bedürfnisse einzustehen,

Hab mir den Beitrag dazu durchgelesen. Vieles trifft zu, wobei es da sicher auch noch ganz andere Kaliber an Männer gibt. Aber ich seh mich da auch in der Verantwortung ihn zu lassen, damit er überhaupt mal in die eigene Verantwortung kommt und so endgültig erwachsen werden kann. Das heißt für mich aber auch die Kontrolle über die Situation abzugeben.

Zitat von DiesDasAnanas:
Welcher Gedankenimpuls hindert dich daran die Nachricht zu versenden?
Den dafür war der Trennungsimpuls zumindest groß genug die Nachricht aufzunehmen.

Ich denke auch hier spielt ein gewisser Kontrollverlust eine große Rolle und die Angst vor dem absolutem Aus. Auch wenn es diesen faktisch schon seit Monaten gibt.

Zitat von Löwenzeh:
Was erhoffst du dir von der Paartherapie?

Wäre nur gewesen, wenn er einige Einzelstunde vorher gehabt hätte und man sich anschließend daran überlegt hätte doch wieder eine Beziehung aufzubauen. Alleine würden wir das aus meiner Sicht nämlich nicht schaffen.
Aber dazu ist es ja nie gekommen.
Zitat von DiesDasAnanas:
Sogar JETZT in diesem Zustand, hält er es immer noch nicht für sinnvoll sich professionelle Hilfe bei der Entscheidungsfindung zu holen?

Doch hält er für sinnvoll. Hat sich sogar erkundigt. Aus irgendeinem Grund möchte er es nicht über die Krankenkasse laufen lassen sondern selbst zahlen. Und das kann er sich gerade nicht leisten hat er gesagt. So bleibt es eben, auch wenn es ihm vermutlich helfen würde.
Zitat von Femira:

Ungesunde Beziehubgsdynamiken entstehen durch Unklarheit und dann der Angst, die Beziehung zu verlassen

Ja, das ist gut zusammengefasst.

Zitat von MissLilly:
Besser und wesentlich effektiver wäre es wenn du nur eine Grenze setzt und diese an dich selbst richtest:

" Ich werde nichts mehr im Zweifel oder aus Hoffnung tun, sondern nur noch aus echter (innerer) Überzeugung und dem eigenem Antrieb heraus".

Merksatz: Hoffnung ist das Seil, an dem man sich (irgendwann) zu tode zu hangeln droht.

Siehst du, auf die Idee eine Grenze so zu formulieren wäre ich gar nicht gekommen. Wenn du das so schreibst ist es aber absolut logisch und sinnvoll!

Zitat von Waris07:
Das kann ich gut nachvollziehen. Vermutlich wird dieses Bild noch eine ganze Weile bleiben, mit einer leisen, stillen, ziehenden Sehnsucht.

Aber vielleicht darf/ wird sich dieses innere Foto irgendwann verändern.

Ich fürchte das auch. So oft im Leben gründet man eben keine Familie. Das ist was einmaliges und besonderes. Da hängt natürlich eine Vorstellung und das Herz dran.

Zitat von Femira:
ine...ich sage dir, dass das menschlich ist. Ich habe das auch schon gemacht. Danach nie wieder. Aber die Verzweiflung, die einen da überkommt und fort spült, ist einfach so unglaublich, dass ich auch gebettelt habe, dass sie nicht kommt.

Zitat von Femira:
Verzweiflung hat hier im Forum doch null Verachtung oder Ablehnung dir gegenüber hervorgerufen. Kein Mensch hat hier gedacht: Boah, hat dich sich erniedrigt. Ganz im Gegenteil: deine Situation, dein Schmerz hat hier Mitgefühl, Verständnis und der Wunsch danach, dir beizustehen, wurden ausgelöst.

Das stimmt, die Verzweiflung überkommt einen wie eine Welle und ist riesig. Diese Scham kommt auch daher, weil ich so hilfsbedürftige war und so gebettelt habe, dass ich in seinem Blick damals nur Ablehnung und Ekel sehen konnte. Es muss ihn damals überrollt habe. Aber ich wusste ja auch nicht wohin. Ich war so hilflos und das kenne ich sonst gar nicht von mir. An der Stelle bin ich an mir selbst gescheitert und das zeigt sich eben auch durch diese Schamgefühle.

Zitat von MissLilly:
und wenn du mich fragst, ist das, das beste was dir in dieser Situation passieren kann, denn es zeigt deutlich, dass dir dein Selbstwert (trotz allem) nicht vollständig abhanden gekommen ist.

Ja, es zeigt auch, dass da noch ein bisschen Stolz da war. Und je mehr der Selbstwert wieder kommt, desto schlimmer fühlt es sich für mich an, wie ich damals auf den Knien gerutscht bin. Dafür hasse ich den VdK, dass er mich dazu gebracht hat mich selbst so sehr zu erniedrigen.
Zitat von DiesDasAnanas:
Trotzdem ist in dir berechtigterweise eine Menge Wut und ich frage mich, ob sich (unter anderem) deswegen teilweise so starke Hassgefühle entwickeln konnten, weil du deine Wut unterdrückst.

Das kann schon sein. Ich bin vor allem auch sehr oft empört. Ist vielleicht eine Vorstufe von Wut. Aber in bestimmten Situationen, wo ich mich von ihm besonders schlecht behandelt fühle oder wo es besonders ungerecht ist, kommt vor allem ein großes Hass wie ein Feuer über mich. Aber hinter Wut steckt ja meist auch eine ganz große Traurigkeit.

Zitat von DiesDasAnanas:
Dann denke ich mir: Naja, war wohl Pustekuchen!

Geht mir so wie dir. Ich denke, jetzt versteht er und kurz darauf redet er so wie über das Car-Sharing. Und da merke ich dann, dass er eben doch leider nicht aus seiner Rolle rauskommt.

Zitat von EineMitleserin:
Du kannst stolz auf dich sein. Und ich bin (unbekannterweise) extrem stolz auf dich!

Das ist so lieb. <3 Vielen Dank.

Zitat von Rheinländer:
Immer wenn wieder etwas passiert sind wir alle hier um dich wieder gerade zu rütteln und dir zu helfen.
Wir können nicht alle falsch liegen.

Und darüber bin ich so froh. Hier sind wirklich so viele Menschen die einfach nett sind und jetzt schon so lange mit mir Achterbahn fahren. Weil ich manchmal eben doch wieder geradegerückt werden muss, wenn ich mal wieder verwirrt aus einem Gespräch rausgehe.

x 12 #7368


Stella31
Zitat von NineNinchen:
Aus irgendeinem Grund möchte er es nicht über die Krankenkasse laufen lassen sondern selbst zahlen. Und das kann er sich gerade nicht leisten hat er gesagt. So bleibt es eben, auch wenn es ihm vermutlich helfen würde.

Ich kann mir den Grund schon gut vorstellen:
Er füttert dich wieder ein bisschen an, damit du seine "Bemühungen " anerkennst, um dann zu sagen, tja ich würde ja soooo gerne, aber das Geld reicht halt nicht.
Er muss dich echt für blöd halten🙄
Es gibt nicht umsonst die Möglichkeit, alles über die Krankenkasse laufen zu lassen.
Weshalb sollte man es dann privat bezahlen?

x 8 #7369


DiesDasAnanas
Zitat von NineNinchen:
Meine Anwältin hat mir sehr klar empfohlen die Scheidung erst nach der Elternzeit anzugehen. Das hat etwas mit der Höhe des Trennungsunterhalt und dem Rentenausgleich zu tun. Ich vertraue ihr da, sie ist die Expertin. Auch wenn es emotional natürlich nochmal ein Schritt weiter weg wäre.

Macht Sinn die Scheidung nach der Elternzeit durchzuziehen.
Betrifft die beiden Themen Rente und nachehelicher Unterhalt.

Der gesetzliche Versorgungsausgleich im Bereich Rente berücksichtigt ausschließlich die Zeit der bestehenden Ehejahre. Eine Scheidung innerhalb der Elternzeit bringt Rentennachteile für die TE.

Der nacheheliche Unterhalt berechnet sich nach den Ehejahren.

Aber falls die Erklärung nicht ausreicht, ist es so oder so sinnvoll auf den Rat deiner Anwältin zu hören. Da hast du schon die richtige Einstellung.

x 4 #7370


Rheinländer
Liebes Nienchen,
Zitat von NineNinchen:
Meine Anwältin hat mir sehr klar empfohlen die Scheidung erst nach der Elternzeit anzugehen. Das hat etwas mit der Höhe des Trennungsunterhalt und dem Rentenausgleich zu tun. Ich vertraue ihr da, sie ist die Expertin. Auch wenn es emotional natürlich nochmal ein Schritt weiter weg wäre.

grundsätzlich kann ich deine Überlegungen gut nachvollziehen, was den Zeitpunkt der Scheidung angeht. Für die Kinder macht es beim Unterhalt keinen Unterschied, ob die Scheidung jetzt oder später eingereicht wird. Auch beim Trennungsunterhalt für dich ändert sich an der Höhe zunächst nichts, solange ihr getrennt seid und die Scheidung noch nicht vollzogen ist. Klar ist allerdings auch: Je früher die Scheidung rechtskräftig wird, desto früher endet der Trennungsunterhalt und wird durch nachehelichen Unterhalt ersetzt, der in der Regel niedriger ausfällt. Das ist ein Punkt, den man in die Abwägung mit einbeziehen sollte.
Beim Versorgungsausgleich ist es so, dass du während der bestehenden Ehe weiter an den Rentenanwartschaften deines Ex-Partners partizipierst. Je länger die Ehe dauert, desto mehr Punkte fließen dort ein, aber nur wenn später bei einer Scheidung nicht der Tag der Trennung angegeben wird. Ansonsten hört der Versorgungsausgleich nämlich genau mit dem Ende des Trennungsmonats auf. Ein Punkt den viele nicht beachten. Meine Ex ebenso nicht.
Gleichzeitig bekommt dein Ex keinen Ausgleich für deine Kindererziehungszeiten, die später als Mütterrente wirken, da diese ausschließlich dir zustehen.

Was mir bei all dem aber sehr wichtig erscheint, ist ein anderer Punkt. Ich habe beim Lesen deiner Beiträge auch den Eindruck, dass du darunter leidest, formal noch verheiratet zu sein, obwohl ihr schon lange getrennt seid. Dieses Gefühl, nicht wirklich loszukommen und innerlich immer wieder mit ihm befasst zu sein, belastet dich sehr. Zumindest ist das mein Eindruck und da stellt sich für mich ehrlich die Frage: Welchen Preis zahlst du dafür? Und steht dieser Preis wirklich in einem gesunden Verhältnis zu dem finanziellen Vorteil, um den es am Ende möglicherweise geht?
Vielleicht wäre es hilfreich, den Rat deiner Anwältin einmal mit ganz konkreten, belastbaren Zahlen zu unterfüttern. Also wirklich auszurechnen, über welche Summen iht hier tatsächlich sprecht. Denn es kann gut sein, dass du für dich zu dem Schluss kommst, dass du auf diesen Betrag verzichten kannst, wenn du dafür wieder mehr innere Ruhe, Klarheit und ein Stück innere Mitte zurückgewinnst. Auch wenn man durch die Kinder natürlich immer verbunden bleibt, lässt sich auf vielen Ebenen dennoch ein klarer Cut machen.
Hinzu kommt ja auch deine Sorge, dass er die Scheidung hinauszögert oder die Unterlagen nicht unterschreibt. Wenn das so ist, wird es ohnehin keine kurzfristige Scheidung geben. Dann kann es aber trotzdem sinnvoll sein, den Prozess zu initiieren – einfach, um für dich selbst einen ersten Schritt zu gehen und nicht weiter in diesem Schwebezustand zu bleiben.
Am Ende ist es eine sehr persönliche Abwägung zwischen finanziellen Aspekten und deiner seelischen Stabilität. Und ich finde, genau diese Abwägung darfst und solltest du dir ganz bewusst erlauben.

x 10 #7371


E
Zitat von Rheinländer:
Was mir bei all dem aber sehr wichtig erscheint, ist ein anderer Punkt. Ich habe beim Lesen deiner Beiträge auch den Eindruck, dass du darunter leidest, formal noch verheiratet zu sein, obwohl ihr schon lange getrennt seid. Dieses Gefühl, nicht wirklich loszukommen und innerlich immer wieder mit ihm befasst zu sein, belastet dich sehr. Zumindest ist das mein Eindruck und da stellt sich für mich ehrlich die Frage: Welchen Preis zahlst du dafür? Und steht dieser Preis wirklich in einem gesunden Verhältnis zu dem finanziellen Vorteil, um den es am Ende möglicherweise geht?
Vielleicht wäre es hilfreich, den Rat deiner Anwältin einmal mit ganz konkreten, belastbaren Zahlen zu unterfüttern. Also wirklich auszurechnen, über welche Summen iht hier tatsächlich sprecht. Denn es kann gut sein, dass du für dich zu dem Schluss kommst, dass du auf diesen Betrag verzichten kannst, wenn du dafür wieder mehr innere Ruhe, Klarheit und ein Stück innere Mitte zurückgewinnst. Auch wenn man durch die Kinder natürlich immer verbunden bleibt, lässt sich auf vielen Ebenen dennoch ein klarer Cut machen.
Hinzu kommt ja auch deine Sorge, dass er die Scheidung hinauszögert oder die Unterlagen nicht unterschreibt. Wenn das so ist, wird es ohnehin keine kurzfristige Scheidung geben. Dann kann es aber trotzdem sinnvoll sein, den Prozess zu initiieren – einfach, um für dich selbst einen ersten Schritt zu gehen und nicht weiter in diesem Schwebezustand zu bleiben.
Am Ende ist es eine sehr persönliche Abwägung zwischen finanziellen Aspekten und deiner seelischen Stabilität. Und ich finde, genau diese Abwägung darfst und solltest du dir ganz bewusst erlauben.

Ich sehe das ganz genauso und denke auch, dass du genau rechnen (lassen) solltest um konkret zu prüfen ob es dir das wirklich "wert" ist.

Aus meinem Umfeld zog sich eine Scheidung mehrere lange zähe Jahre. Er hat ausnahmslos alle Fristen (mehrfach) verstreichen lassen, Dokumente nicht abgegeben und diesen Prozess enorm in die Länge gezogen. Vorallem psychisch war es für sie ein riesiges Problem.

Was nicht bedeutet, dass dein BK auch in dieser extremen Form ausreizen wird. Aber du hast ja schon mehrfach beschrieben, dass er einerseits die Scheidung ablehnt und nicht kooperieren wird (Papiere unterzeichnen) und zudem extrem unzuverlässig ist.

x 5 #7372


Heffalump
Zitat von NineNinchen:
Aus irgendeinem Grund möchte er es nicht über die Krankenkasse laufen lassen sondern selbst zahlen

Man, der hat echt nur Teller im Schrank.
Nimmt zuerst n Job wo er weniger verdient und plötzlich reicht es locker für zusatzausgaben

Therapie und tanken..
Zitat von NineNinchen:
unschlagbares Teilautoangebot"

Wenn ich mir hier wegen Umzug n Auto geliehen habe, bin ich nie unter 100Euro gekommen, selbst bei Car sharing muss man Mitglied sein

Und er glaubt, ne Tankfüllung reicht? Deine Schilderung wirkt, als bräuchte er es mehr als du
Zitat von NineNinchen:
wieder geradegerückt werden muss, wenn ich mal wieder verwirrt aus einem Gespräch rausgehe.


Ich glaube schon, das dein Kompass mittlerweile gut geeicht ist. Was ist eigentlich aus der „Pause“ geworden? Weihnacht und Silvester ist um und er kann immer noch Plakate kleben mit Eigenwerbung, was er alles tut und macht und wie er sich kümmert. Dabei mimt er nur mit dem geringsten Invest.
Dieses Einlullen hat ja System. Du bekommst zunächst gar nicht mit, wie er wieder und wieder versucht, Dinge für sich klar zumachen, wo du, liebstes Ninchen, die Zeche zahlst.
Das mit dem Auto erinnert mich total an die Finanzamt Sache.
Abstand ist so wichtig.
Du solltest öfter NEIN sagen

x 8 #7373


Wollie
Zitat von Heffalump:
Dieses Einlullen hat ja System. Du bekommst zunächst gar nicht mit, wie er wieder und wieder versucht, Dinge für sich klar zumachen, wo du, liebstes Ninchen, die Zeche zahlst.
Das mit dem Auto erinnert mich total an die Finanzamt Sache.
Abstand ist so wichtig.
Du solltest öfter NEIN sagen

🎯

x 1 #7374


Wollie
sehe dies genauso, er fährt einfach weiterhin seine bekannte, eklige Schiene....vordergründig macht er ja was....aber in Wirklichkeit minimaler Einsatz, um @NineNinchen weiter in seinem krankenn Orbit zu halten.
Auch die Autogeschichte ist so typisch, richtig giftig dieses Angebot. Aber vordergründig erstmal ja nett......was für ein A.......,
kann dir wirklich weiter dringend raten, dir ihn auf Abstand zu halten und wirklich nur noch die Elternebene. Hör dir sein Geseier nicht mehr an, er bringt dir nichts, es hilft dir nichts, im Gegenteil, es hindert dich nur weiter voranzukommen.
Und mit der Scheidung.....ich würde mich da wirklich auch nochmal informieren, welche monetären Vorteile du da wirklich hast. Weil eine Scheidung macht psych. was mit dir, nämlich dass du frei bist. Innerlich. Nicht mehr gebunden an diesen Menschen. Nur noch auf Elternebene. Es ist ein Cut, der meiner Meinung nach, für dich ganz, ganz wichtig wäre.

x 7 #7375


sonntag_morgen
Guten Morgen 🌷

@NineNinchen
Vielleicht solltest du es nochmal mit der Kommunikationspause probieren.
Weil wirklich zielführender sind die Gespräche mit ihm seit Herbst nicht geworden.
Weihnachten ist vorbei, aber Ostern naht! Das könnte die Chance sein, nochmal Grenzen wahren zu üben.

Und an Dir gescheitert bist du nicht damals, eher an Dir gewachsen.
(Versuche vielleicht, dir mal selbst eine gute Mutter zu sein und weniger hart mit dir ins Gericht zu gehen. Ich finde es tut beim Lesen weh, wie du dich selbst kritisierst(

x 9 #7376


sonntag_morgen
Zitat von Wollie:
sehe dies genauso, er fährt einfach weiterhin seine bekannte, eklige Schiene....vordergründig macht er ja was....aber in Wirklichkeit minimaler Einsatz, um @NineNinchen weiter in seinem krankenn Orbit zu halten. Auch die Autogeschichte ist so typisch, richtig giftig dieses Angebot. Aber vordergründig erstmal ja ...

Ich denke auch, dass die Verbundenheit zum BWK noch immer spürbar war, das ganze letzte Jahr. Eine wirkliche Trennung war nicht da und ja, durch die Scheidung wäre das so.

x 4 #7377


NineNinchen
Zitat von Heffalump:
Du bekommst zunächst gar nicht mit, wie er wieder und wieder versucht, Dinge für sich klar zumachen, wo du, liebstes Ninchen, die Zeche zahlst.

Naja, inzwischen schon. Ich brauche nur länger. Und dann kann ich es oft nicht fassen. Weil es so offensichtlich frech ist. Und er bringt es so charmant, jungenhaft frech rüber. Mit einem Augenzwinkern, dass ich eigentlich nicht böse sein kann.
Zitat von Heffalump:
Und er glaubt, ne Tankfüllung reicht? Deine Schilderung wirkt, als bräuchte er es mehr als du

Naja, tatsächlich nutz er öfter ein Auto. Das stimmt. Auf der anderen seit fand er ein eigenes immer unnötig. Ich hab das auch schon früher in der Beziehung immer mal angesprochen. Da wollte er nicht, fand es unpraktisch, man könne sich ja eins mieten. Er hat ja eh nie gern Ausflüge gemacht, deshalb war es ihm an der Stelle auch einfach nicht wichtig. Und er hat schon immer gesagt, wenn ich eins möchte, dann muss ich mich kümmern, er hat nicht so viel Geld und am Ende sagte er ja er wollte keine so große Anschaffung mit mir machen (aber eine Immobilie wäre gegangen. ^^°).
Alles was ich brauche kann ich mit dem ÖPNV erledigen. Bzw. wird dann doch bestellt. Versand ist oftmals günstiger als das Auto zu mieten.
Es wird erst wichtig für mich wenn ich arbeiten gehe. Dann reduziert sich der Arbeitsweg von 1 h auf 20 Minuten. Und ich kann auch mal ein paar Ausflüge außerhalb der Stadt machen. Das fehlt mir schon. Es ist Luxus, dass weiß ich, aber es ist eben auch ein lang gehegter Wunsch von mir.

Zitat von Wollie:
Weil eine Scheidung macht psych. was mit dir, nämlich dass du frei bist.

Das weiß ich. Im Moment bin ich vor allem genervt davon. Vor allem weil ich ja seinen Nachnamen angenommen habe und mir dann immer wieder denke, was ich mir dabei gedacht habe zu heiraten. Ich hatte keinerlei Vorteile. Es war einzig die romantische Einstellung gewesen. Ein verliebtes Herz ist halt auch ein bisschen naiv.

Trennungsjahr ist erst im Februar rum. Wir haben die Trennungsvereinbarung auf den Tag des Umzuges festgelegt. Damit war es absolut eindeutig. Also die Scheidung könnte ich jetzt noch nicht einreichen.

x 3 #7378


Wollie
Aber im Februar könntest du sie einreichen. Für mich war dies damals ein logischer Schritt, um abschließen zu können. Und den Nachnamen kannst du wieder ändern, ja, ist mühsam und mit Kosten verbunden. Aber möglich.
Dieser Cut ist ja nicht nur auf dem Papier, sondern der macht was mit dir.Ich glaube nämlich, dass dein Ex die Scheidung ewig vor sich hinschieben würde, weil er hat dich ja solange immer noch als "EF", wenn auch getrennt. Da fehlt halt der finale Schritt, und den musst du gehen. Weil er wird ihn nicht gehen. Dann würde sich für ihn ja auch etwas ändern, was er nicht möchte. Für mich ist dein Ex einfach ein völliger Soziopath, sehr nahe dran am Psychopath......deshalb brauchst du diesen Cut.

x 4 #7379


Stella31
Zitat von NineNinchen:
Es ist Luxus, dass weiß ich, aber es ist eben auch ein lang gehegter Wunsch von mir.

Ja es ist Luxus und es ist vor allem Freiheit!

Und die ist so gut. Einfach mal machen können, ohne sich lange überlegen müssen, wie.

x 9 #7380


A


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