Zitat von NineNinchen:Weiß ich nicht. Sie nutzt solche Begriffe nicht. Es ist eine Bindungsorientierte Therapie. Also lernen, dass Bindungen an sich nicht gefährlich sind und sie versucht Vertrauen wieder herzustellen und den Weg zu mir zurück zu unterstützen.
Also keine ptbs sonder k-ptbs wäre es dann.
Hatte ich glaube ich
🤔 relativ am Anfang geschrieben 2024 oder 2025 geäußert.
Zitat:Dabei hat sie auch die Kinder mit im Blick, damit alle mitgenommen werden. Ob da Trauma o.ä. festgestellt werden weiß ich nicht.
🤔 Zitat:Vielleicht im Hintergrund.
Nein, …. im Vordergrund wenn sie das macht
⬇ Zitat:In der letzten Therapiesitzung haben wir wieder diese IRRT Methode gemacht.
***
PTBS
Die Imagery Rescripting & Reprocessing
Therapy (IRRT) ist ein traumafokussiertes Verfahren der kognitiven Verhaltenstherapie, entwickelt von Prof. Mervyn Schmucker zur Behandlung von PTBS, Traumafolgestörungen, Ängsten und Depressionen.
Durch therapeutisch angeleitete Vorstellung (Imagination) werden belastende Traumabilder konfrontiert, umstrukturiert ("Rescripting") und emotional verarbeitet, um Hilflosigkeit in Stärke umzuwandeln.
Imagery rescripting and reprocessing therapy (IRRT).
Kernaspekte der IRRT-Methode
Ziel: Traumatisierte Menschen sollen traumatische Erinnerungen nicht mehr als hilflose Opfer durchleben, sondern als "Überlebende" mit Kontrolle über die Situation.
Ablauf (meist 3 Phasen):
Wiedererleben: Das traumatische Bild wird in der Vorstellung (in sensu) aufgerufen.
Konfrontation & Transformation:
Das aktuelle Ich greift in die Szene ein, konfrontiert den Täter und transformiert das traumatische Bild.
Beruhigung: Das Kind-Ich (aus der Vergangenheit) wird vom Erwachsenen-Ich (heute) getröstet und versöhnt.
Anwendungsgebiete: Primär PTBS, aber auch
komplexe Traumata, Depressionen, Schuld- und Schamgefühle sowie Trauerreaktionen.
Entstehung: Entwickelt in den 90er Jahren von Mervyn Schmucker, oft angewendet bei Folgen von sexuellem oder körperlichem Missbrauch.
Imagery rescripting and reprocessing therapy (IRRT)
****
****
K-PTBS
Die Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT) ist ein speziell entwickeltes traumafokussiertes Verfahren, das sich gut zur Behandlung von Traumafolgestörungen,
einschließlich der komplexen PTBS (kPTBS), eignet. Sie verbindet kognitiv-behaviorale Techniken mit imaginativen Verfahren, um belastende Erinnerungen neu zu verarbeiten.
Psychiatrische Dienste Aargau AG (PDAG) +4
Kernmerkmale der IRRT bei komplexer PTBS:
Zielsetzung: Ziel ist es, die Macht der traumatischen Bilder zu brechen, emotionale Blockaden zu lösen und dysfunktionale Schemata zu verändern.
Arbeit mit dem "Inneren Kind": Ein zentraler Aspekt ist die Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen, insbesondere dem traumatisierten "Inneren Kind" und dem erwachsenen, schützenden Ich.
Phasen des IRRT-Prozesses:
Imagination und Konfrontation: Der Patient durchlebt in der Vorstellung (in sensu) die traumatische Szene erneut, verbalisiert die Emotionen und lässt das traumatische Bild im Bewusstsein erscheinen.
Reprocessing (Umschreibung): Das aktuelle, erwachsene Ich greift in die Szene ein, um das Kind zu schützen, zu trösten und dem Täter entgegenzutreten. Dies dient der Entmachtung des Täters und der emotionalen Entlastung.
Konsolidierung: Entwicklung positiver Abschlussbilder und Versöhnung zwischen aktuellem Ich und Kind.
Psychiatrische Dienste Aargau AG (PDAG) +4
Besonderheiten bei komplexer PTBS:
Gerade bei kPTBS, die oft auf langfristige Traumatisierungen (Typ-II-Trauma) zurückgeht, wird die IRRT aufgrund ihrer "schonenden" Vorgehensweise geschätzt, da sie eine Bearbeitung ermöglicht, ohne dass der Patient erneut vollkommen von der traumatischen Erinnerung überwältigt wird. Die Methode hilft dabei, die dissoziativen Strukturen und die oft schwer belastenden Bilder (Flashbacks) zu bearbeiten.
****
Zitat:Die Methode nutzt die Arbeit mit verschiedenen Persönlichkeitsanteilen (Täter, Opfer-Ich/Kind-Ich, Erwachsenen-Ich) auf einer „inneren Bühne“. Sie ist besonders effektiv, wenn Schuld, Scham oder Wut im Vordergrund stehen, anstatt nur Angst.
Zitat:Kontakte zum inneren Kind und so. Ich hatte da auch keine guten Gefühle dabei. Aber ich wollte ja mehr Zugriff auf diesen inneren Anteil und das ist eben eine Methode. Keine Ahnung was da passiert ist, aber ich hatte meiner Therapeutin gegenüber stets sehr warme Gefühle.
Zitat:Jetzt ist es deutlich abgekühlt. Das macht mich recht betroffen und unsicher, weil ich merke, wie ich gerade anfange Halt zu verlieren.
Dann sprich es bei ihr an.