Zitat von NineNinchen: Ich habe hörbar mit den Augen gerollt als er gemeckert hat und gefragt wie er es denn machen will und das mir der Kleine zu schwer wird zum tragen. Bis auf das Augenrollen hab ich das recht neutral formuliert. Er meinte halt er nimmt den Wagen nicht mehr, lieber hebt er sich einen Bruch mit der Trage. Es bleibt jetzt also mir überlassen, wie ich das regel. Entweder er holt ihn immer ab oder aber ich bestehe darauf, dass er den Buggy derweil bei sich parkt (ich bin mir sicher er hat nichts dagegen). Ich konnte es aber nicht weiter mit ihm besprechen weil ich ja jetzt ignoriert werde.
Ja gut, aber das zeigt ja auch deutlich die Defizite in eurer Kommunikation. So funktioniert es ja auch nicht...
Aber merkst du: ER grenzt sich ab. Wenn er nicht mehr möchte --> DEIN Problem.
Wenn er ein Problem hat, sagst du automatisch: UNSER Problem...
Er ist da auf einem ganz anderen Level als du.
Zitat von NineNinchen: Danke. Ich war sehr stolz ihm nicht ewig viele Nachrichten zu schreiben. Ich hab schon angefangen zu schreiben...
Na ja der Punkt ist eben auch, nicht viele Nachrichten zu schreiben sondern eben klar und deutlich zu sagen, was Sache ist.
Aber wenn einem das nicht liegt und man sich stattdessen in vielen Nachrichten verliert oder möglicherweise sonst die Beherrschung verliert, ist nichts sagen besser. Da stimme ich sogar zu.
Die Frage ist letztlich ob es nicht besser wäre, sich ein etwas anderes Kommunikationsverhalten anzueignen (das ist ja möglich), um sich das Leben insgesamt etwas leichter zu machen.
Wie gesagt: neigt man dazu, jemanden mit Nachrichten zu bombardieren oder zu diskutieren würde ich grundsätzlich auch dazu raten, weniger zu machen.
Nur, das harte Gegenteil, alles zu schlucken und niemals auszusprechen, was man ehrlich denkt, halte ich auch nicht für gesund. Am Ende muss aber natürlich jeder selbst entscheiden/wissen womit er besser zurechtkommt.
Das sind alles nur Anregungen und Gedanken, sie passen oder sie passen nicht.
