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Partner trennt sich in Schwangerschaft

Ameise_78
Zitat von NineNinchen:
Es war mir zuerst unangenehm, jetzt ärgert es mich vor allem. Und mit diesem Ärger kommt jetzt auch der Mut die Verantwortung an den VdK zurückzugeben und das auch anderen mitzuteilen.

Sehr gut!👍

Zitat von NineNinchen:
Wenn ich wüsste wie das weitergehen soll

Wie gesagt... es ist ein Weg! Ein langer Weg!
Immer ein Schritt nach dem anderen. Lachendes Gesicht

Zitat von NineNinchen:
Ich hatte vorhin ein kurzes Telefonat mit meiner Therapeutin. Irgendwie hat es das nicht besser gemacht. Ich weiß gerade nicht wirklich wie sie mir helfen soll, wo ich selbst hin will. Und damit vergeude ich wertvolle therapeutische Ressourcen. Und da sind wir wieder bei Schuldgefühlen.

Bitte verwerfe diesen Gedanken ganz schnell wieder! Du verdienst die Hilfe und du verschwendest überhaupt nichts, auch wenn du momentan ein wenig stagnierst! Das darfst du! Du bist ein Mensch! Atme durch.🙏

Zitat von NineNinchen:
Klingt schlimmer als ich mich fühle. Ne wirklich, ich finde die Worte in ihrer Bedeutung sehr schwierig für mein Leben. Sie sind hart und ich fühle mich weniger wie ein Opfer und will so auch nicht gesehen werden. Auch wenn ich hier so manches Mal meinen Frust über den VdK ablasse. Aber ich bin handlungsfähig und hab mein Leben im Griff.

Ich verstehe, dass es momentan zu schmerzhaft ist, das so zu sehen. Irgendwann wirst du liebevoll und gut mit dir sein können und wirst begreifen wie man vom Opfer zum Schöpfer werden kann, weil du diesen Weg gehst!

Opfer sein bedeutet nicht (!) dass man nicht handlungsfähig wäre sondern dass einem Dinge angetan wurden, die außerhalb der eigenen Verantwortung lagen.
Du wirst das irgendwann verstehen und zulassen können.
Muss ja nicht jetzt sein!
Gehe in deinem eigenen Tempo voran!

Zitat von MissLilly:
Die Frage ist halt nur, ob auch du verstanden hast, das Frauen nicht schlagartig damit aufhören werden sich zu schämen, nur weil sie sich überwinden können mit jemanden darüber zu sprechen?!

Exakt! Danke!👍👍

Zitat von Perzet:
Aber Danke für deine Erklärungen zu Frankreich und deren Verständnis von Ehe bzw Beziehung.

Puh! Ich bin mit Franzosen aufgewachsen und habe viel Zeit in Frankreich verbracht. Ja, es gibt dort erhebliche Missstände im Rechtssystem, ganz klar! (Hier auch!)
Aber pauschal zu behaupten, dass alle französischen Ehen so seien... sorry... das entspricht nicht der Realität. Gott sei Dank nicht.

x 2 #8461


P
Zitat von sonntag_morgen:
aber das das GP-Thema so aus dem Kontext gerissen wurde hat mich echt wütend gemacht.

@sonntag_morgen
Kann ich sogar verstehen - aus deiner Perspektive.

#8462


A


Partner trennt sich in Schwangerschaft

x 3


sonntag_morgen
@Ameise_78

Du schreibst: "Aber pauschal zu behaupten, dass alle französischen Ehen so seien... sorry... das entspricht nicht der Realität. Gott sei Dank nicht."

Ich habe aber geschrieben: "In Frankreich ist es nicht ungewöhnlich, dass (Ehe-)Männer Affären haben.
Die Tradition der "Mätresse" ist dort noch weit verbreitet und auch in modernen Beziehungen wird dies stillschweigend von der (Ehe-)Frau toleriert. Es anzusprechen ist fast schon verpönt.”

Das ist doch komplett unterschiedlich.

Nirgendwwo habe ich pausschalisiert. Ich habe geschrieben “nicht ungewöhnlich”. Und das hat sogar die frz Philosophin, die ich vor einigen Wochen hier verlinkt hatte, so dokumentiert und dargelegt.
Du schreibst “alle französischen Ehen”. Deine Aussage hat nichts mit dem zu tun, was ich geschrieben habe.

#8463


Ameise_78
Zitat von Perzet:
Kann ich sogar verstehen

Mir fällt es tatsächlich schwer, das zu verstehen... weil auch Dinge wie NineNinchen sie erlebt unermesslich schweres Leid verursachen und für viele ausreichen, um gar nicht mehr hier sein zu wollen.

Mag sein, dass für denjenigen, der weder das eine noch das andere erlebt hat, sexueller Missbrauch schlimmer aussieht. Als als Kind seelisch misshandelt worden zu sein etc.
Ich persönlich finde es total daneben, das zu vergleichen und davon rücke ich nicht ab. In beiden Fällen sind Menschen ziemlich zerstört und kämpfen lebenslang (!) um die Konsequenzen daraus und leiden Schmerzen.
Vergleiche sind hier dermaßen fehl am Platz.

#8464


Ameise_78
Zitat von sonntag_morgen:
Ich habe aber geschrieben: "In Frankreich ist es nicht ungewöhnlich, dass (Ehe-)Männer Affären haben.

In Deutschland auch nicht.
Gibt es offizielle, wirklich hieb und stichfeste Zahlen dazu ?
Wobei ich das hier komplett irrelevant finde, das hat rein gar nichts mit NineNinchens Thema zu tun.
Hier ging es noch nicht einmal um eine Affäre (zumindest nicht um eine belegte) und NineNinchen wurde trotzdem ein massives Trauma zugefügt - zu allem, was sie aus ihrem bisherigen Leben schon schleppte.

Ich habe das Gefühl, dass du nicht annähernd nachvollziehen kannst wie schwerer Missbrauch sich auf jeder einzelnen Ebene des Lebens auswirken kann, und wie massive Schmerzen auch Opfer anderer Missbrauchsformen erleiden.
In meinen Augen unmöglich, das zu vergleichen.

#8465


D
„Ich hatte vorhin ein kurzes Telefonat mit meiner Therapeutin. Irgendwie hat es das nicht besser gemacht. Ich weiß gerade nicht wirklich wie sie mir helfen soll, wo ich selbst hin will. Und damit vergeude ich wertvolle therapeutische Ressourcen. Und da sind wir wieder bei Schuldgefühlen“

Liebes @NineNinchen
du hast schon so viel geschafft, bitte weiter so 💪🙏😘

Und schreibst jetzt gerade eben von deinem Telefonat mit deiner Therapeutin und „dass du gerade nicht weißt, wie sie dir helfen kann, wo du selbst hin willst“

Ich möchte dir einen Impuls, eine Empfindung oder Blickwinkel von mir hier lassen, vielleicht hilft er dir, bringt dich 1 Millimeter weiter - hoffentlich liege ich damit richtig, mal sehen:

Dein Vater und deine Mutter.
Dein Vater der A.lkoholiker, der sogar ungeniert auf dem Kinderspielplatz am helllichten Nachmittag eine kleine S.chnapsflasche rauszieht - und deine Mutter, die lange in der Co.Abhängigkeit (und ihn damit auch in seiner S.ucht unterstützt hat) mit ihm gelebt hat.

Findest du dein Verhalten mit deinem EX nicht auch ziemlich ähnlich? Er t.rinkt zwar nicht, aber kümmert sich wenig, ist schlampig, lehnt sich an dir an - und du machst und tust, ärgerst dich zurecht.

Vielleicht wäre es der nächste echte Schritt, wenn du mit meinen Worten etwas anfangen kannst, sie mit dir in Resonanz gehen, diese Prägung / Erfahrung / Beziehungsmuster aus deiner Kindheit genauer anzusehen. A.lkohol vernebelt. Du bist unterbewusst in einer unsichtbaren Wolke aufgewachsen. Kennst du dieses Wolkengefühl, diesen nicht greifbaren, fast schon geruchlosen „Nebel“?

Ich wünsche dir von Herzen sehr viel Klarheit, echte Liebe und Stärke 💖

x 4 #8466


E
Ich kann beide Seiten verstehen. Ich verstehe @sonntag_morgen Gedanken und auch ihre Wut darüber wie das Zitat verwendet wurde. Ich verstehe aber auch, dass man das Zitat verwendet um es in einem übergreifenden (feministischen) Kontext zu verwenden.

Da gibt es - meiner Meinung nach - kein richtig oder falsch. Und ich finde beide Seiten können nebeneinander stehen und existieren.

@NineNinchen
Ich verstehe gut, dass du sagst "ich bin kein Opfer" und ich kann verstehen, dass @Ameise_78 Worte schwer anzunehmen sind. Von außen betrachtet, knallhart und von dem was du schilderst, muss ich Ameise aber zustimmen. Wenn man drin steckt ist das aber natürlich was ganz anderes und ich kann auch sehr nachvollziehen, dass man sich so nicht fühlen möchte, dass man diese Worte klar von sich und seine eigene Vergangenheit abgrenzen will (vielleicht sogar muss).

Es gibt übrigens auch einige Initativen und Beratungsstellen die das Wort "Opfer" nicht benutzen. Weil es für viele Menschen sehr negativ und passiv assoziiert wird und schwer zu ertragen ist. Stattdessen wählen sie zb den Begriff "Betroffene" oder "Hilfesuchende"

Und zum Schluss:
Wir haben alle nicht die Deutungshoheit und du musst unsere Wahrnehmung nicht als deine Wahrheit betrachten. Wir bekommen auch nur einen Ausschnitt deines Lebens mit (einen sehr kleinen Ausschnitt sogar).

Was ich sehr gut finde ist, dass du klar machst, dass diese Worte eine Grenze von dir übertreten. Es ist gut, dass du deine Grenzen absteckst (auch hier).

x 3 #8467


MissLilly
Ich persönlich bin weder Opfer von körperlicher noch psychischer Gewalt jemals gewesen. Ebenso wurde ich weder sexuell missbraucht, noch hatte ich ein emotionsloses Elternhaus welches auf mich geschi** hätte, um es mal krass auszudrücken.

Was es aber hingegen bedeutet sich für etwas schämen zu müssen, für dessen Auslöser man selbst nichts beitragen hat und welchen Bogen das schlagen kann, das weiß ich hingegen leider nur zu gut!

x 3 #8468


Ameise_78
Zitat von EineMitleserin:
Was ich sehr gut finde ist, dass du klar machst, dass diese Worte eine Grenze von dir übertreten. Es ist gut, dass du deine Grenzen absteckst (auch hier).

Es tut mir sehr leid, ich wollte keine Grenzen übertreten, deswegen schrieb ich ja auch, dass ich verstehen kann, wenn NineNinchen das momentan nicht so sehen kann oder will, weil es sie überfordert, und dass sie in ihrem eigenen Tempo voran gehen muss bzw darf.

Zitat von EineMitleserin:
Es gibt übrigens auch einige Initativen und Beratungsstellen die das Wort "Opfer" nicht benutzen. Weil es für viele Menschen sehr negativ und passiv assoziiert wird und schwer zu ertragen ist. Stattdessen wählen sie zb den Begriff "Betroffene" oder "Hilfesuchende"

Das verstehe ich, finde aber tatsächlich unmöglich wie der Begriff belegt ist und benutzt wird... deshalb mag ich diese Wendung vom Opfer zum Schöpfer sehr gerne. Weil es zeigt, dass man als Opfer in einer bestimmten Situation hilflos war, dies keineswegs immer sein oder bleiben muss... natürlich sind Opfer handlungsfähig und können viel verändern und bewirken und für sich dabei zum Schöpfer von etwas Neuem, Guten werden.
Natürlich muss mit der Metapher keiner etwas anfangen können... ich wollte sie nur hierlassen, vielleicht hilft sie irgendjemand anderem, sich weniger stigmatisiert zu fühlen.

Zitat von EineMitleserin:
Und zum Schluss:
Wir haben alle nicht die Deutungshoheit und du musst unsere Wahrnehmung nicht als deine Wahrheit betrachten.

👍

x 3 #8469


sonntag_morgen
Zitat von Ameise_78:
In Deutschland auch nicht. Gibt es offizielle, wirklich hieb und stichfeste Zahlen dazu ? Wobei ich das hier komplett irrelevant finde, das hat rein gar nichts mit NineNinchens Thema zu tun. Ich habe das Gefühl, dass du nicht annähernd nachvollziehen kannst wie schwerer Missbrauch sich auf jeder einzelnen Ebene des ...

Sorry, aber du weißt gar nichts über mich oder meine Kindheit. Du hast keine Ahnung davon, was ich nachvollziehen kann und was nicht. Ganz offensichtlich hast du auch nicht alle meine Postings hier gelesen.

Du schreibst hier, als wüstest du faktisch Bescheid, aber du hast keinerlei Informationen - nur deine Interpretation.

Du scheint sehr aus deiner eigenen Linse heraus zu schreiben, aber ich versuche, objektiv zu bleiben.

Allein schon deine Frage "gibt es offizielle, wirklich hieb und stichfeste Zahlen dazu ?" - warum informierst du dich nicht erst, bevor du hier fragst oder deine Meinung so schreibt, als wäre diese Fakt.

Es gibt sehr viele Studien dazu. Es gibt Menschen, derer beruflicher Inhalt ist dieses Thema. Deren wissenschaftliche Werke sind frei verfügbar und es gibt auch leicht lesbare Bücher dazu.

Was ich schwierig finde ist, wenn Meinungen so geschrieben werden, als wären sie Fakt. Und Dinge fehlinterpretiert werden, bspw das GP-Zitat oder auch die oft bemühte Fehldiagnose (der beliebte "Narzissmus").

Das hilft nämlich auch den Fragesteller nicht. Oft geht es hier eher um den, der postet als um den, der die Frage stellt.


So, und ich habe nun auch mal dieses "Maischberger-Interview" raus gesucht:
Ab ca 10:30 geht es um das Zitat. Sie erzählt ganz deutlich, dass sie den Prozess öffentlich führen wollte, damit die Opfer (von 6ueller Gewalt) mit erhobenen Kopf raus gehen sollten, weil die Täter sich schämen sollten. Es ist ganz deutlich auf die Gerichtsverhandlung bezogen.

x 1 #8470


Ameise_78
@sonntag_morgen
Sorry, es tut mir leid, für mich hat das alles rein gar nichts mit dem Thema hier zu tun, ebensowenig wie deine Unterstellungen.

Ich stimme @Perzet weiterhin zu: hier schämt sich die falsche. Für alles. Für die Kindheit, ihre Schuld am Scheitern der Beziehung, alles was der Ex nicht auf die Reihe bekommt. Und lebt dadurch täglich mit enormen Belastungen.
Ich bin daher wie @Perzet und @MissLilly der Ansicht, dass sich hier der bzw. die Falsche beschämt/schuldig fühlt, und sich dies ändern sollte.

x 3 #8471


sonntag_morgen
Zitat von Ameise_78:
@sonntag_morgen Sorry, es tut mir leid, für mich hat das alles rein gar nichts mit dem Thema hier zu tun, ebensowenig wie deine Unterstellungen. Ich stimme @Perzet weiterhin zu: hier schämt sich die falsche. Für alles. Für die Kindheit, ihre Schuld am Scheitern der Beziehung, alles was der Ex nicht auf die Reihe ...

Sorry, ich diskutiere das jetzt nicht mehr. Die Unterstellungen kamen auch von dir.
Ich fühle mich fast auch so, als würde ich mit jemanden diskutieren, der alle Worte umdreht.

Irgendwie wird auch alles verdreht und verschoben. Vorher hattest du geschrieben "sich schämt" und jetzt wurde es zu "sich schuldig fühlt". Scham und Schuld sind total unterschiedlich.

Dabei hatte NineNinchen folgendes geschrieben:
"Es war mir zuerst unangenehm, jetzt ärgert es mich vor allem. Und mit diesem Ärger kommt jetzt auch der Mut die Verantwortung an den VdK zurückzugeben und das auch anderen mitzuteilen."

#8472


Scheol
Zitat von sonntag_morgen:
Das ist DEINE Definition des Zitates, nicht die eigentliche und ursprüngliche Definition. Diese lautet: Die Aussage „Die Scham muss die Seite wechseln“ (Original: „La honte doit changer de camp“) ist ein zentrales Zitat von Gisèle Pelicot, das im Rahmen des Prozesses um die Massenvergewaltigungen in Mazan ...

Grundsätzlich verstehe ich was du meinst , aber …..

…..der Satz , die Scham muss die Seiten wechseln , kenne ich seit 2016 , aus der Literatur über toxische Beziehungen.

Und diese Bücher waren damals auch schon älter wie sie geschrieben wurden.

Dieser Begriff wird vermutlich noch länger existent sein in der Psychologie bei Personen die missbraucht wurden und die Scham so groß ist, das sie es keiner anderen Person sagen wollen.

Weil (meist Frauen) , sich schämen über das was ihnen in toxischen Beziehungen passiert ist zu reden. Und da reden wir von Manipulationen usw.

Das haben wir hier in dem NPS Thema schon lange bemerkt und auch deshalb immer versucht die Person zum reden ( Schreiben ) zu bekommen um die Scham aktiv anzugehen und die Person ins Handeln zu bekommen und ihnen klar zu machen sie sind nicht allein. Zwei wesentliche Dinge.

Dem Gehirn ist es völlig egal , ob ein emotionaler oder ein körperlicher Missbrauch stattgefunden hat , ein Gehirn unterscheidet nicht zwischen den beiden Missbrauchsarten.

Der Satz ist keine Erfindung von GP und sie hat diesen auch nicht gepachtet für diesen ihren Bereich des sexuellen Missbrauchs.

Man kann auch nicht einstufen was schlimmer für den einen und den anderen Menschen ist.

Da gibt es leider immer wieder den Fehler das objektiv der Mensch einstufen will und sagt , „naja Krieg ist schlimm“ und „eine Geburt passiert doch jeden Tag“ , also kann es ja nicht schlimm sein. Das ist nicht richtig !

Ein Trugschluss und ein kleine reden von schlimmen Erfahrungen.

Einer sieht den Verlust von dem Nachbarn als schweren Schicksalsschlag an und der anderen steckt anderen Objektiv schwere Schläge aus irgendwelchen Gründen einfacher / besser weg.

Meines Wissens hat GP , CP / CD = Caroline Darian nicht geglaubt das der Vater sie missbraucht hat. „Und ich werde dich nie wieder Papa nennen“.

Was ein schweren Bruch zwischen Tochter und Mutter erzeugte.




*
Google über diesen Satz:

Die Aussage „Die Scham muss die Seite wechseln“ ist ein zentraler therapeutischer Ansatz bei der Bewältigung toxischer Beziehungen. Sie beschreibt den Prozess, bei dem das Opfer (die betroffene Person) die Verantwortung und Scham, die der Täter (die toxische Person) auf es projiziert hat, zurückgibt.


Hintergrund und Bedeutung:
Toxische Scham als Waffe: In toxischen Beziehungen wird Scham oft als Instrument eingesetzt, um das Opfer zu kontrollieren, herabzuwürdigen und abhängig zu machen. Das Opfer fühlt sich oft „falsch“, fehlerhaft oder schuldig an der Situation.

x 4 #8473


Ameise_78
Zitat von sonntag_morgen:
Scham und Schuld sind total unterschiedlich.

🤔

Zitat von sonntag_morgen:
Ich fühle mich fast auch so, als würde ich mit jemanden diskutieren, der alle Worte umdreht.

Ich wüsste beim besten Willen nicht wo ich irgendetwas umgedreht habe, nur weil ich sagte ich finde es persönlich unangemessen, Formen von Missbrauch zu vergleichen.
Kann man anderer Auffassung sein, das ist okay, das hat aber nichts mit Meinung verdrehen zu tun.
Und nein, ich weiß nicht was du erlebt hast. Solltest du ein Opfer sexuellen Missbrauchs sein wäre natürlich verständlicher, wenn du persönlich das als schlimmer empfinden würdest (nein das sollte selbstverständlich keine Aufforderung sein, hier irgendetwas zu thematisieren, ich möchte damit zum Ausdruck bringen; ja, richtig - ich kenne deine Motivation nicht und du nicht meine.)
Insofern gebe ich @EineMitleserin Recht, es dürfen definitiv beide Sichtweise nebeneinander stehen, es gibt hier sicher kein richtig oder falsch. Vor Allem aus Betroffenensicht nicht.

#8474


Ameise_78
Zitat von Scheol:
…..der Satz , die Scham muss die Seiten wechseln , kenne ich seit 2016 , aus der Literatur über toxische Beziehungen.

Und diese Bücher waren damals auch schon älter wie sie geschrieben wurden.

Vielen Dank für diese Erklärung! 👍

#8475


A


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