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Partner trennt sich in Schwangerschaft

NineN
Zitat von Perzet:
eigentlich zwei Mädchen, wie mir geschworen wurde - die sich regelmäßig vervielfältigt haben.

😂

Zitat von Perzet:
Das sind unglaublich friedliebende Tiere.

Kommt drauf an. Wenn die gereizt werden können die wirklich ungemütlich werden und so ein Biss geht dann auch bis aufs Blut. Störrisch sind sie auch. Da wird geknabbert bis das Hindernis weg ist oder ein Loch drin ist. Aber wenn Kaninchen in Kuschelstimmung sind, dass sind sie so flauschig und lieb. Ein bisschen wie kleine Kinder.....

x 5 #8551


aequum
@Ameise_78
Ich weiß doch wie du das gemeint hast...es war für mich halt nur ein Aufhänger auf den ich natürlich reagieren musste... 😉🙂

x 4 #8552


A


Partner trennt sich in Schwangerschaft

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sonntag_morgen
Zitat von Femira:
Guten Morgen Nine 🙂 Ich hab ne Weile über @sonntag_morgen nachgedacht, ob ich Nine nicht ernst nehme... Ich finde es gut, liebe Sonntag, dass du einen Reflexionsmoment gefordert hast. Ich hoffe, dass du, Nine, dich ernst genommen fühlst von mir. Was ich aber schon dachte, war, dass dein Pseudonym ...

Oh, das ist aber nett von Dir, dass Du über meinen Beitrag nachgedacht hast. Vor allem, weil ich mich nicht so gut ausgedrückt habe.
Deine Beiträge fand ich auch gar nicht in die bevormundende Richtung gehend.

x 2 #8553


Heffalump
Niedlich

Mir bleibst du dat Ninchen. Nicht, weil du kindlich wärst, sondern weil ich dich auch anders wahrnehme.

Ähnlich wie der @Rheinländer 🤭

x 4 #8554


NineN
Meine Therapeutin gab mir in der letzten Stunde eine Hausaufgabe mit: ich soll zu einem Alleinerziehendentreff bzw. Kindergruppe gehen. Mit etwas Unwillen bin ich da hin. Unwillen weil ich mich damit gescheitert fühle was Familie angeht.

Ich bin also heute Vormittag zu einem Treffen für Eltern mit Kindern von 1-3 gegangen. In den ersten Minuten wurde das Programm umrissen: Heute wird gesungen, dann wollen wir nützliche Haushaltstipps austauschen nachdem letzte Woche über das Brotbacken geredet wurde. Ein Vater packte eine Dose mit selbstgemachten Dinkelbrezeln raus. Kein Kind möchte davon was essen, also war es am Ende für die Eltern. Ich glaube wirklich, manche Menschen gehen bei solchen Dingen wie dort auf, für mich war es das Tor zur Hölle. So fehl am Platze wie dort habe ich mich selten gefühlt und es zeigte mir meinen Verlust auch nochmal mehr. Den Kleinen hat es total gefallen. Kinder in seinem Alter und neues Spielzeug. Deshalb werde ich sicher trotzdem noch mal hingehen.

x 7 #8555


E
@NineN Fühl dich lieb gedrückt. Ich gebe zu, für mich sind solche Treffs auch nichts. Ich meidete auch immer Spielplätze aufgrund der möglichen Elternkontakte 😁

Aber ich finds stark, dass du dich trotzdem überwindest und es trotzdem versuchst.

Zitat von NineN:
So fehl am Platze wie dort habe ich mich selten gefühlt und es zeigte mir meinen Verlust auch nochmal mehr.

Hast du dich fehl am Platz gefühlt, weil alles Alleinerziehende waren und du dir damit eingestehen musst, dass du auch alleinerziehend bist? Oder war die Art und Weise des Miteinanders nichts für dich?

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NineN
Zitat von EineMitleserin:
Hast du dich fehl am Platz gefühlt, weil alles Alleinerziehende waren und du dir damit eingestehen musst, dass du auch alleinerziehend bist? Oder war die Art und Weise des Miteinanders nichts für dich?

Es waren nicht alle alleinerziehend bzw. Getrennt erziehend triffts ja bei mir eher.

Es war, das mein Partner um mich und die Kinder sein müsste und nicht irgendwelche Fremden. Und das es das eben nicht ist und der Verlust darum so schwer wiegt. Gibt dort übrigens auch Treffen speziell nur für Väter. Ich hab überlegt das dem VdK zu sagen, aber dann bin ich vermutlich wieder zu viel im mitorganisieren für ihn.

x 2 #8557


aequum
Zitat von NineN:
Ich glaube wirklich, manche Menschen gehen bei solchen Dingen wie dort auf, für mich war es das Tor zur Hölle. So fehl am Platze wie dort habe ich mich selten gefühlt und es zeigte mir meinen Verlust auch nochmal mehr.

Ich kann dich total verstehen, denn solche Treffen und Themen führen einem nochmal seine eigene Situation schmerzlich vor Augen.
Allerdings nur, weil du immer noch nicht verwunden hast, was dir widerfahren ist.

Ich bin ja schon immer ein Mensch, der eben nicht so agiert wie es "normal" wäre.
Immer wenn ich aus welchen Gründen auch immer leide oder trauere, dann suche ich Gruppen oder Veranstaltungen auf in denen normal lebende Menschen zusammenkommen und eben nicht solche, die ähnliches durchleben oder bereits durchlebt haben, was ich gerade durch mache.

Warum? Einfach weil ich es nicht mag, an Gruppentrauerveranstaltungen oder Gruppenproblembewältungen teilzunehmen.
Vielmehr möchte ich im positiven Sinne sehen, erfahren und erlernen, was für mich möglich ist, wieder dorthin zu kommen und wieder glücklich zu werden.

Das liest sich sicherlich etwas komisch aber genau das hat mir bisher immer geholfen, mich aus dem tiefen Loch herauszuholen.

x 5 #8558


NineN
Zitat von aequum:
Warum? Einfach weil ich es nicht mag, an Gruppentrauerveranstaltungen oder Gruppenproblembewältungen teilzunehmen.
Vielmehr möchte ich im positiven Sinne sehen, erfahren und erlernen, was für mich möglich ist, wieder dorthin zu kommen und wieder glücklich zu werden.

Klingt irgendwie ganz logisch. Vielleicht gibt's aber auch wieder Menschen, die den Austausch mit ähnlich Trauernden brauchen. Mir hat der Einsatz beim NABU auch wesentlich besser gepasst als das heute. Aber ich will ja versuchen die Kinder mehr mit einzubinden. Und mit so kleinen ist das eben nicht so leicht.

Zitat von EineMitleserin:
Aber ich finds stark, dass du dich trotzdem überwindest und es trotzdem versuchst.

Ich versuche gerade ganz viel und schau was passt. Da sind dann auch Dinge dabei, die ich sonst eher nicht machen würde.

x 3 #8559


Ameise_78
Zitat von NineN:
Es waren nicht alle alleinerziehend bzw. Getrennt erziehend triffts ja bei mir eher.

Muss gestehen, dass ich das bisher immer gleichgesetzt habe... ich wuchs ja inmitten von Alleinerziehenden auf, und auch wenn die Väter noch da waren (da war niemand verwittwet oder der Vater komplett verschwunden) - am Ende ist es ja so, dass nach einer Trennung jeder irgendwo sein eigenes Modell starten muss, auch wenn es noch ein paar Absprachen oder Einigungen gibt... im Endeffekt ist man ja alleinerziehend in seinem eigenen Alltag, auch wenn man sich mit dem anderen Elternteil abwechselt (?)

Zitat von NineN:
Es war, das mein Partner um mich und die Kinder sein müsste und nicht irgendwelche Fremden. Und das es das eben nicht ist und der Verlust darum so schwer wiegt.

Das kann ich absolut nachvollziehen.


Zitat von aequum:
Ich bin ja schon immer ein Mensch, der eben nicht so agiert wie es "normal" wäre.
Immer wenn ich aus welchen Gründen auch immer leide oder trauere, dann suche ich Gruppen oder Veranstaltungen auf in denen normal lebende Menschen zusammenkommen und eben nicht solche, die ähnliches durchleben oder bereits durchlebt haben, was ich gerade durch mache.

Ich denke das ist nicht unnormal, mir geht es auch so, und ich vermute vielen anderen auch.

Austausch mit gleichermaßen Betroffenen kann schon in dem Sinne mal hilfreich sein, dass man sieht: ich bin nicht alleine! Es geht anderen tatsächlich auch so.

Teilweise kann es aber sogar negativ sein, wenn sich dabei in negativen Geschichten ergangen wird, im Status Quo eingerichtet wird oder man Geschichten hört, die einen triggern.

So habe ich mich zB auch aus der Selbsthilfegruppe für meine Autoimmunerkrankung zurückgezogen, weil es mich unheimlich triggert, von besonders schweren Verläufen zu lesen oder auch von besonders schweren, kritischen Symptomen, meine Devise ist da auch eher: positiv denken, mentale Hygiene, Stress ist ein Trigger für so vieles.


Zitat von aequum:
Vielmehr möchte ich im positiven Sinne sehen, erfahren und erlernen, was für mich möglich ist, wieder dorthin zu kommen und wieder glücklich zu werden.

👍

x 3 #8560


Stella31
Zitat von NineN:
Es war, das mein Partner um mich und die Kinder sein müsste und nicht irgendwelche Fremden. Und das es das eben nicht ist und der Verlust darum so schwer wiegt

Das kann ich gut verstehen!
Zu akzeptieren, dass man jetzt zu den Alleinerziehenden gehört, tut weh und fühlt sich wie aussätzig an.
Obwohl so viele davon betroffen sind.
Aber das ist genau dasselbe blöde Gefühl, plötzlich ungewünscht Single zu sein.
Weil eben viele Menschen einem einen Stempel aufdrücken.
Nach dem Motto: Wie du bist Single und Alleinerziehende? Hast du es nicht geschafft, deinen Mann zu halten?

Völlig Gaga, aber auch heute noch oft an der Tagesordnung

Zitat von NineN:
Ich hab überlegt das dem VdK zu sagen, aber dann bin ich vermutlich wieder zu viel im mitorganisieren für ihn

Bloß nicht!
Der soll sich um seinen Sch.ei.ß selbst kümmern.
Sonst spielst du ja wieder die Mama!

x 4 #8561


sonntag_morgen
@NineN OMG 🙈 Das Treffen klingt als wärst du dafür ins Jahr 1954 gereist.

x 4 #8562


alleswirdbesser
Zitat von Stella31:
Zu akzeptieren, dass man jetzt zu den Alleinerziehenden gehört, tut weh und fühlt sich wie aussätzig an.

Aber sobald man es akzeptiert hat und sich sein Leben danach ausrichtet, ist es nicht mehr so schlimm, zwar manchmal stressig, ohne Frage, aber es fühlt sich normal an und nicht mehr als Ausnahme.

x 4 #8563


Ameise_78
Muss gestehen, da ich es von kleinauf so kannte, dass alleinerziehend völlig normal war, und es heute auch so extrem verbreitet ist (bei der Tochter einer Freundin gibt es kein einziges Kind in der Klasse, das Eltern hat, die noch zusammen sind), empfinde ich es tatsächlich eher als Luxus, wenn jemand nicht alleinerziehend ist.
Das ist zwar irgendwie auch traurig, aber tatsächlich fühlt es sich für mich so an...
So allgemein betrachtet.

Aber individuell betrachtet ist die Frage nach "Normalität" natürlich eine ganz andere, klar... wenn man 15-25 Jahre liiert war, dann fühlt es sich eben erstmal nicht "normal" an, alleine zu sein. 😕

x 3 #8564


alleswirdbesser
@Ameise_78 für mich war es damals ein großer Schlag das zum zweiten Mal zu erleben, zumal ich überhaupt nicht damit gerechnet hatte, bei uns waren es 18 gemeinsame Jahre und mein zweiter Mann hat meine damalige Scheidung miterlebt, er wusste, was ich durchgemacht habe. Auch komme ich aus einer intakten Familie und habe mir mein Leben so nicht vorgestellt. Dennoch ist es passiert vor acht Jahren und ich kann nicht sagen, dass ich ein schlechtes Leben habe.

x 4 #8565


A


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