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Partner trennt sich in Schwangerschaft

sonntag_morgen
Zitat von Ameise_78:
Stimmt... denn das ist viel belastender als dass ein Elternteil an einem Tag etwas mit dem einen Kind macht und der andere mit dem anderen. Das ist nämlich Gang und Gebe... was glaubst du, wie viele Eltern einen größeren Altersabstand handeln..? Es interessieren 2- Jährige nunmal teilweise andere Dinge als 5- oder ...

Also das hier: "Geschwister müssten 24 Stunden am Tag zusammen sein sonst wäre das schädlich" habe ich nirgendwo geschrieben.

Und natürlich ist es so, dass Kinder in unterschiedlichen Alter unterschiedliche Interessen haben.
Und natürlich ist es so, dass ein Elternteil beim Militär länger abwesend ist als es hier der Fall ist.

Aber die Ausgangslage ist hier doch unterschiedlich.
Hier ist es nichts so, dass der Vater mit dem 9jährigen zum Fussball geht, während die Mutter die 5jährige zum Kinderballet begleitet.

Hier geht es darum, dass der Sohn die Mutter emotional belastet - weil der VdK sie in der Schwangerschaft verlassen hat - und der VdK seine Freiheit vor die Familie stellt.

Die Tochter hat den VdK gesucht und geweint, als er sich zuerst getrennt hat. Und auch, als sie ohne den Bruder zum VdK ging weil sie bei ihrem Bruder sein wollte.
Der Sohn ist so klein und wurde sein ganzes Leben zwischen den Eltern aufgeteilt.

Wenn der Sohn später beim Therapeuten ist, was sagt er denn? Mein Vater hat meine Mutter während der SS verlassen und meine Mutter hat eigentlich nur wegen des VdK ein zweites Kind bekommen. Sie wollte auch nicht wirklich einen Sohn. Als ich dann ein Jahr alt war habe ich mehr Zeit beim VdK verbracht also meine Schwester, weil er wollte mich ja schließlich und sollte deswegen auch mehr Belastung mit mir haben.
Und die Tochter sagt: Mein Vater hat sich getrennt bevor mein Bruder auf die Welt kam und meine Mutter hat eine engere Bindung zu mir als zu meinen Bruder. Das macht mir ein schlechtes Gewissen. Ich habe meinen Vater vermisst wenn er nicht da war oder mein Bruder alleine bei ihm awr.

Aber wie gesagt, eine Zauberlösung habe ich aauch nicht.

x 5 #8851


sonntag_morgen
Zitat von aequum:
Ich bin ja der Meinung, @NineN braucht zunächstmal dringend eine Auszeit ganz ohne Kinder. An eine Kur denke ich dabei eher nicht, sondern vielmehr einen Urlaub von einfach allem und das möglichst an einem Ort an dem Sie unbeschwert die Seele baumeln lassen kann. On Top finde ich die Idee mit dem einen Tag an dem ...

Ja, Wechsel ist auch eine gute Idee. Das könnte vielleicht die Lösung darstellen.

x 2 #8852


A


Partner trennt sich in Schwangerschaft

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Ameise_78
@sonntag_morgen

Ja. Nur: das was du hier kritisierst, das ist ja nicht ad hoc zu ändern.

In der Realität und in der Praxis muss man solche Situationen behutsam auflösen.

Ein Teil wäre, die völlig überlastete Mutter zu entlasten. Und da kann offensichtlich ein Nachmittag hin oder her, der @NineN viel bedeuten würde, eine große Entlastung sein.

Das Andere ist die Bindungstherapie, die ich hier als unabdingbar sehen würde.

Denn: das Problem sind hier weder der kleine Junge noch der VdK.

Da sitzt bei @NineN etwas tiefer - es war ja direkt ein Problem für sie als sie erfuhr, dass es ein Junge wird... noch bevor die Trennung erfolgte.

Es wird sicher sehr schmerzhaft, das Thema anzugehen @NineN... aber deinem Kind gegenüber wäre es fair. Weil es nichts dafür kann, dass es ein Junge ist und dass es existiert. Faktisch ist der kleine Bub nicht anders als deine Tochter. Das kannst du nur nicht so empfinden... aber das ist eben nicht die Schuld des Kindes. Du wirst daran arbeiten "müssen", das zu lösen... wenn du euch diese Chance geben willst.

@sonntag_morgen
Das sind die realistischsten und erfolgversprechendsten Optionen, die es gerade gibt.

x 5 #8853


sonntag_morgen
@Ameise_78
Ich dachte, das Geschlecht wurde bekannt nachdem die Trennung schon erfolgt ist.

Kinder haben ja nicht nur eine Bindung zu ihren Eltern, sondern auch untereinander.

x 1 #8854


NineN
Zitat von sonntag_morgen:
Wenn der Sohn später beim Therapeuten ist, was sagt er denn? Mein Vater hat meine Mutter während der SS verlassen und meine Mutter hat eigentlich nur wegen des VdK ein zweites Kind bekommen. Sie wollte auch nicht wirklich einen Sohn. Als ich dann ein Jahr alt war habe ich mehr Zeit beim VdK verbracht also meine Schwester, weil er wollte mich ja schließlich und sollte deswegen auch mehr Belastung mit mir haben.
Und die Tochter sagt: Mein Vater hat sich getrennt bevor mein Bruder auf die Welt kam und meine Mutter hat eine engere Bindung zu mir als zu meinen Bruder. Das macht mir ein schlechtes Gewissen. Ich habe meinen Vater vermisst wenn er nicht da war oder mein Bruder alleine bei ihm awr.

Was soll ich da schreiben. Du hast ja nicht Unrecht und ich hab meinen Knacks und das Ausmaß viel zu spät erkannt.

Ich kann das nicht ändern und diesen Gedanken den du geschrieben hast, hatte ich ebenfalls. Das sind die Momente, wo ich auch einfach gern davonlaufen würde. Weil sie einen so krassen Druck darstellen. Weil ich meinen Kindern nicht schaden möchte aber sie vermutlich trotzdem nicht völlig unbeschadet da rausgehen werden.

Zitat von sonntag_morgen:
Ich dachte, das Geschlecht wurde bekannt nachdem die Trennung schon erfolgt ist.

War ca. 1 Monat vorher.

x 5 #8855


Ameise_78
Zitat von sonntag_morgen:
Kinder haben ja nicht nur eine Bindung zu ihren Eltern, sondern auch untereinander.

Ganz genau. Wie soll die aber gefördert werden, wenn es der Mutter so schlecht geht..?

Zitat von sonntag_morgen:
Ich dachte, das Geschlecht wurde bekannt nachdem die Trennung schon erfolgt ist.

So oder so sitzt da etwas viel tiefer. Es ist zum Glück nicht wirklich "normal", ein Kind wegen seines Geschlechts oder wegen erfolgter Trennung so massiv abzulehnen. Zumal die Tochter auch nicht abgelehnt wird. Da liegt tieferes im Argen, was in den Händen einer fachlich qualifizierten Therapeutin an der besten Adresse wäre, um der gesamten Familie Willen.

x 3 #8856


Ameise_78
Zitat von NineN:
Das sind die Momente, wo ich auch einfach gern davonlaufen würde. Weil sie einen so krassen Druck darstellen. Weil ich meinen Kindern nicht schaden möchte aber sie vermutlich trotzdem nicht völlig unbeschadet da rausgehen werden.

Okay... ganz langsam... bitte mach dir diesen Druck jetzt nicht! 🙏
Die Kinder sind noch sehr klein, du bist dir dieser Problematik voll bewusst, du sprichst offen darüber (was nicht viele tun!) und du hast exzellente Optionen, das Thema anzugehen. (Mit der Bindungstherapie) In deiner Zeit und in deinem Tempo. Lachendes Gesicht
Ich verstehe absolut wie sehr solche Gedanken quälen... aber quäle dich jetzt nicht.
Denke lieber daran, was du für Möglichkeiten hast... es kann alles gut werden für euch! Lachendes Gesicht

x 5 #8857


Stella31
Zitat von NineN:
Wäre natürlich für mich eine Genugtuung, mal das gleiche Verhalten wie er an den Tag zu legen. Aber irgendwie fühlt sich der Gedanke nicht wirklich ok an.

Aber in diesem Fall geht es doch nicht darum, ihm auf gleiche Weise etwas heimzuzahlen, sondern du bist gerade so mental down, dass eine Auszeit einfach wichtig wäre.
Ob er das gut findet oder nicht ist völlig latte.

Zitat von NineN:
Weil ich sehenden Auges in all das gegangen bin. Nicht auf mein Bauchgefühl gehört habe. Das ungute Gefühl konnte ich halt einfach nicht greifen und wollte ihn auch nicht verlieren. Weil die schönen Phasen ja alles getragen haben, was eigentlich im Kern nie stabil war. Ich habe sehr viele Runden in den 13 Jahren gedreht. Und ich merke auch, wie ich gerade innerlich auf diesen Entzug reagiere: es drängt mich ihn zu kontaktieren, mich wieder beweisen zu müssen, um ihm zu zeigen, dass ich existiere. Aber ich mache es nicht mehr.

Das kenne ich sehr gut!
Aber sich jetzt ständig Selbstvorwürfe zu machen, hilft dir nicht weiter.
Du hast die Dinge ja deswegen solange mitgemacht, weil das deine Muster bedient hat.
Weil du sehr lange aushalten kannst.
Und weil du hoffst, dass dein Täter auch dein Retter sein würde.

Was du positiv sehen kannst ist, dass du ein gutes Bauchgefühl hast.
Du musst nur ab jetzt auch viel schneller drauf hören.
Das ist allerdings ein Prozess!
Und ihn zu kontaktieren, wäre die gleiche Dr.o.ge wieder einzunehmen, um zu hoffen, von ihr wegzukommen.
Aber das weißt du bestimmt selbst.

Zitat von NineN:
Meine Therapeutin meinte, dass der VdK bislang nicht wirklich die Konsequenzen der Trennung spüren musste und seine Freiheiten voll auslebt, während er mich angebunden hat.

🎯

Zitat von NineN:
Aber sie sieht halt auch, dass alle Bemühungen die ich in der Freizeit mache nicht den gewünschten Effekt zeigen, weil das Problem der Verrat ist und die große Ungerechtigkeit. Und da hat sie Recht, es gibt immer noch kein gutes Gleichgewicht wenig Gerechtigkeit.

Puh, das ist ein interessanter Ansatz und ich kann verstehen, dass da dein schlechtes Gewissen sofort aufkommt.
Aber deine Therapeutin hat Recht!
Du bist quasi in die Falle geraten, weil dein Ex nicht mit offenen Karten gespielt hat, sondern dich übelst getäuscht hat.
Und nun kann er immer den lieben Vorzeigepapa spielen, so wie an Ostern, und schön ruhig und unaufgeregt agieren, während du bei diesem Anblick innerlich kochst und ihm an die Gurgel springen könntest.
Der VdK kann jetzt wirklich endlich mal alle Konsequenzen seines widerwärtigen Handelns tragen. Und eben auch dir die Zeit geben, um so viel Freiheit zu haben wie er sie seit deiner Schwangerschaft hat

Zitat von NineN:
Das man das Verhältnis für unseren Sohn einmal umkehrt oder vielleicht sogar nur bei zwei Tagen lässt. Für einen bestimmten Zeitraum.

Denk drüber nach oder probier es aus.
Ich hab dir ja schon mal gesagt, dass du es relativiert hast, dass deine Kinder 4 zu 3 bei dir sind. Du meintest, es wäre fast ausgeglichen. Aber es sind 52 Tage im Jahr mehr, die du die Kinder alleine versorgst.
Wenn du also zb. regelmäßig 1 Woche komplett Auszeit hättest oder eine andere Idee, dies auszugleichen, würde es vermutlich auch schon helfen.
1. Weil du diese Zeit wirklich für dich nutzen könntest
2. Weil er dann merkt, was er auf einmal so extra leisten müsste
3. Weil das vielleicht endlich für mehr Ausgleich hilft

Zitat von NineN:
Er möchte ja nicht einmal seine Stunden reduzieren Außerdem hat er ja nur befristete Verträge und hüpft von Projekt zu Projekt. Nimmt er Elternzeit, ist er komplett raus. Das will er auf gar keinen Fall. Hat er schon gesagt.

Was er so gerne möchte, interessiert aber nicht, solange du immer verzichten sollst.
So ein Witz!

Zitat von NineN:
Er sagte es war die langweiligste Zeit seines Lebens

Boah, regt mich so was auf🙄

x 6 #8858


P
Zitat von NineN:
Er sagte es war die langweiligste Zeit seines Lebens. XD

Und Du hast lange davon geschwärmt, wie schön das zusammen war.

Ein starkes Beispiel, W I E unterschiedlich die Wahrnehmungen und Interpretationen sein können.

x 5 #8859


sonntag_morgen
Zitat von NineN:
Was soll ich da schreiben. Du hast ja nicht Unrecht und ich hab meinen Knacks und das Ausmaß viel zu spät erkannt. Ich kann das nicht ändern und diesen Gedanken den du geschrieben hast, hatte ich ebenfalls. Das sind die Momente, wo ich auch einfach gern davonlaufen würde. Weil sie einen so krassen Druck ...

@NineN - ich mache dir ja keinen Vorwurf. Ich kann komplett nachvollziehen wie es dir geht.

Ich denke halt nur an die komplette Einheit, inkl der Kinder.

@Ameise_78:
Ich denke nicht, dass es so ungewöhnlich ist, dass eine Trennung diese Gefühle auslöst.

Ich denke auch, dass viele Elternteile ein bestimmtes Geschlecht beim Kind bevorzugen.
Viele Mütter hätten auch lieber einen Sohn als eine Tochter und haben eine weniger enge Bindung zu Töchtern.
Gibt es alles.
Vielen ist es selbst vielleicht gar nicht bewusst oder sie geben es nicht zu.

x 2 #8860


Ameise_78
Zitat von sonntag_morgen:
Ich denke nicht, dass es so ungewöhnlich ist, dass eine Trennung diese Gefühle auslöst.

Kenne unheimlich viele geschiedene Menschen, seit meiner Kindheit, aber tatsächlich niemanden, der sein Kind deswegen kognitiv abgelehnt hätte. Aber ohne Trennung kannte ich das tatsächlich schon, und natürlich gibt es das alles. Und natürlich würden die meisten das nicht öffentlich zugeben.
Das zeigt aber doch hier tatsächlich NineNinchens Bewusstsein, ihren immensen Leidensdruck und dass sie eigentlich gerne etwas anders machen würde.

Worum es dir in dieser Diskussion geht, kann ich hingegen überhaupt nicht nachvollziehen. Deine Beiträge lesen sich für mich vorwurfsvoll in NineNinchens Richtung, Möglichkeiten der Entlastung lehnst du ab, die Bindungstherapie, den einzig realistischen Weg aus NineNinchens Dilemma ignorierst du in deiner Argumentation.
Für mich wenig nachvollziehbar.

#8861


Stella31
Zitat von NineN:
Damit es bei mir leichter wird und damit auch eie Beziehung zu dem Kleinen unbeschwerter sein kann. Und gleichzeitig die Schmerzen, nicht jeden Tag da sein zu können.
Ich muss zwischen zwei Verlusten wählen, die ich beide nie wollte, weil mir eigentlich etwas ganz anderes versprochen wurde.

Vielleicht ist es ja dann gar kein Verlust, sondern ein Gewinn, wenn du durch mehr Ausgeglichenheit in dir und durch gerechtere Verteilung auch mehr Freude an deinem Sohn hast.

Zitat von NineN:
meinte sie könnte mir noch einen Termin
bei der Bindungstherapeutin geben. Ich bin stark am überlegen, ob das etwas bringt uns

Einfach ausprobieren!

Zitat von NineN:
Aber vielleicht brauche auch ich einfach Zeit für diesen Bruch, der da bereits entstanden ist, bevor er überhaupt auf der Welt war. Und mir tut das auch sehr Leid für den Kleinen. Weil ich ja von mir weiß, wie sehr ich seine Schwester liebe.

Das deine Gefühle deinen Kindern ggü so unterschiedlich sind, tut weh und belastet dich.
Umso wichtiger, da nun so schnell wie möglich neue Lösungen zu schaffen, dass der Graben nicht noch größer wird.
Denn den Zugang, der dir fehlt, kannst du noch erreichen.
Auf rationaler Ebene weißt du, dass der kleine Kerl nichts dafür kann, in so eine miese Situation hineingeboren zu sein.
Nun braucht es emotionale Bindung!
Deshalb denke ich, wenn du etwas für dich tust, wird das dauerhaft auch für die Beziehung zwischen dir und deinem Sohn hilfreich sein.

x 4 #8862


NineN
Zitat von Ameise_78:
Deine Beiträge lesen sich für mich vorwurfsvoll in NineNinchens Richtung,

Sie hat geschrieben, was ich bereits schon mal dachte. Wobei das ja nicht für die Ewigkeit wäre. Maximal bis September. Und ich hoffe einfach, dass die Kinder sich an diese Zeit aufgrund ihres jungen Alters nicht mehr erinnern können. Und meine Tochter eher sie Zeit alleine genießen würde. Die hat sie ja weder bei mir noch beim VdK. In einer intakten Familie hätte sie die aber. Sie muss mit ihren 3 Jahren schon sehr viel einfach mitlaufen. Das tut mir schon sehr Leid.

Zitat von sonntag_morgen:
Ich denke auch, dass viele Elternteile ein bestimmtes Geschlecht beim Kind bevorzugen

Eine Freundin hat zwei Jungs und wollte immer drei Kinder. Aber nur wenn das dritte Kind definitiv ein Mädchen werden würde. Sie hadert sehr damit, dass sie zwei Jungen hat.

Zitat von Perzet:
Und Du hast lange davon geschwärmt, wie schön das zusammen war.

Ein starkes Beispiel, W I E unterschiedlich die Wahrnehmungen und Interpretationen sein können.

Ja, ich fand so viel Nähe und Verbindung schön. Ich hatte das erste mal das Gefühl, wir sind wirklich mal sehr eng. Konnte ja nicht ahnen, dass es in ihm Angst und Druck auslöst.

x 2 #8863


Stella31
Zitat von EineMitleserin:
Kannst du nicht für dich allein(!) eine Kur beantragen?

Es gibt zb. Mütterkuren, die sehr hilfreich sind oder auch psychosomatische Rehakliniken, die Kinder mit aufnehmen. Wo aber nur die Eltern behandelt werden und die Kinder betreut

#8864


sonntag_morgen
Zitat von Ameise_78:
Kenne unheimlich viele geschiedene Menschen, seit meiner Kindheit, aber tatsächlich niemanden, der sein Kind deswegen kognitiv abgelehnt hätte. Aber ohne Trennung kannte ich das tatsächlich schon, und natürlich gibt es das alles. Und natürlich würden die meisten das nicht öffentlich zugeben. Das zeigt aber doch ...

Ich glaube, du liest meine Beiträge nicht richtig.

Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich die Bindungstherapie "ablehnen" würde, ich habe diese gar nicht erwähnt. Weil diese findet ja ohnehin statt.
Du interpretierst da einfach.

Ich wollte in meinen Beiträgen einfach innehalten und reflektieren ob es wirklich die beste und einzige Lösung ist, das zweite Kind einen Tag mehr zum VdK zu geben, damit dieser seine Verantwortung übernimmt und auch weniger Freiheit hat und NineN entlastet ist.

Dafür habe ich die Position der Kinder eingenommen, die ja auch eine Rolle spielen.

Und ich habe geschrieben, dass es nicht vergleichbar ist mit "Elternteil auf Montage oder beim Militär".

Weil hier wissen ja beide Kinder, dass beide Eltern da sind und dass sie aufgeteilt werden würden aufgrund der Präferenz der Eltern. Die Kinder sind ja nicht blöd.

Mir ist schon klar, dass NineN in einer schwierigen Situation ist und belastet ist.

Aber die Kinder sind die einzig unschuldigen Wesen hier, sie haben sich das nicht ausgesucht. Ich finde, deren Wohl sollte an erster Stelle stehen und wollte nur durchdenken, wie es Ihnen wohl damit geht.

Den Vorschlag von @aequum, die einzelnen Kindertage abzuwechseln, finde ich gut. Das bringt die Balance rein.

Der Sohn ist ja nicht das "Strafmaß" dessen extra Betreuung durch den VdK mehr Gerechtigkeit rein bringt.

x 2 #8865


A


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