Zitat von Ameise_78: Niemals niemals die Entscheidung für Kinder von einer anderen Person abhängig machen.
Also nie Kinder mit einem Kindsvater bekommen? Nur eigene Kinder bekommen und den Vater als Bonus sehen?
Schreib hier mal ins Forum, dass Du den Entschluss, Kinder haben zu wollen, schon vor dem Kennenlernen des späteren Vaters getroffen hast. Insbesondere Männer und männerzentriert denkende Frauen schreien dann auf.
Und die Trennung vom Kindsvater, nur weil die Paarbeziehung nicht mehr für die Mutter passt, wird hier auch sehr kritisch gesehen.
Das Argument, dass andere Väter noch schlimmer sind, finde ich bemerkenswert männerverachtend. Als könnten die nicht genauso in der Familie ihren Mann stehen wie eine Frau.
In einer Ehe gleicht sich das meiste aus, weil man an der Karriere des anderen genauso partizipiert wie an den Familienleistungen.
In und nach einer Trennung muss man aber schon auf sich aufpassen. Wenn in der Zeit, die der andere die Kinder hat, dennoch man selbst für Windeln und Orga zuständig ist, dann ist das nur Babysitting und nicht echte Familienarbeit. Dann ist der Vater wie eine Tante oder Oma, bei der man das Kind für eine Zeit lässt, ohne ihnen Erziehungs- und Sorgepflichten zu übertragen.
Und dass er bei 100% Arbeit keine 50% Kinder übernehmen kann, aber Frauen das natürlich tun, auch 100% Arbeit und 100% Kinder hinbekommen müssen und laut dem obigen Zitat auch nur dann Kinder bekommen sollen, wenn sie das jederzeit können, finde ich aus der Zeit gefallen. Vater zu sein ist doch keine Behinderung. Er kann genauso viel oder wenig, wie wir einer Mutter zutrauen bzw. von ihr erwarten. Warum messt ihr da (unbewusst?) mit zweierlei Maß?