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Partner trennt sich in Schwangerschaft

N
Zitat von EineMitleserin:
Du wirst merken, dass dein Sohn auch 50% von dir trägt und dich verbundener und näher fühlen je deutlicher seine Persönlichkeit hervor tritt.

Ich bin mir gerade nicht sehr sicher. Wir waren heute zu viert Eis essen. Die Genossenschaft macht einmal im Jahr einen kleinen Eisstand im Hof. Er hat die Kinder abgeholt und wir sind noch mal gemeinsam hin. Sobald mein Sohn den VdK sieht, will er zu ihm. Mit schreien und weinen und allem was dazu gehört. Das er lieber zu ihm möchte und sich da wohler fühlt, hab ich ja schon mehrfach über Monate beobachtet. Aber so krass wie heute war es noch nie. Ich hab dem VdK schon auch angesehen, dass es ihn freut , dass er bevorzugt wird von dem Kleinen. Er hat auch erzählt, dass er den Kleinen bei seinen Eltern kaum abgeben konnte. Er wollte immer zu ihm. Wenn ich unseren Sohn habe, dann geht er ganz entspannt zu der Ehrenamtlichen oder auch mal zu meinen Eltern. Als ob es nicht so schlimm wäre mich zu verlassen. Aber bei dem VdK klammert er doll und möchte nur dort bleiben. Ich kenne das sonst nur andersherum von Müttern.

Beide Kinder haben mich bereits in den schlimmsten Zuständen gesehen und auch so, dass sie Angst hatten. Das weiß ich. Vielleicht liegt es daran. Mich frustriert das und es macht mich traurig. Ich hab den Kleinen mehr und trotzdem ist der VdK die Bezugsperson. Weil ich alleine nicht sicher genug für ihn bin. Er möchte zu der Person, wegen der ich in diese Zustände geraten bin, die für Unsicherheit bei den Kindern gesorgt haben. Ich möchte da wirklich die Flinte ins Korn werfen, weil es so verflixt ist. Der Kleine merkt sicher meine Probleme, will zum Vater und ich will dann noch viel weniger, was er ja auch wieder merkt.
Ich hab so für alle gekämpft und derjenige der die Liebe der Kinder bekommt ist der VdK.

x 2 #9676


W
Er hatte die Kids jetzt mehrere Tage am Stück, ohne kürzere Wechsel - das wirkt nach. Und dein Kleiner spürt, ob du ein gutes Gefühl hast, dass er zB mit Ehrenamtlichen mitgeht und reagiert drauf. Wenn der BWK eh ein nicht so mega tolles Verhältnis zu seinen Eltern hat, wird das der Kleine auch gemerkt haben, geschlafen haben sie auch dort, entwicklungsbedingt ist das Klammern in dem Alter ja nicht ungewöhnlich. Es gibt diese Phasen - da ist mal mehr Mama, dann mal mehr Papa angesagt, das ist völlig normal, auch wenn es für das abgelehnte Elternteil unangenehm ist.

Das dich deine Kinder instabil erleben, ist menschlich. Ich versteh deine Bedenken, der Zustand, in welchem du dich befindest, bleibt aber nicht konstant bestehen, du kämpfst dich da seit Monaten raus. Und das führt auch zu einer Änderung eurer Bindung - du kannst sie jeden Tag auf's neue sicher und wohlwollend mitgestalten und das spürt dein Kind, gib dem ganzen Zeit, Nine. Der Stich, den du fühlst, ist schmerzhaft aber er zeigt auch, dass du den Kleinen sehr gern hast.

Zitat von NineN:
Ich hab dem VdK schon auch angesehen, dass es ihn freut , dass er bevorzugt wird von dem Kleinen.

...ich find grad den Augenroll-Smiley nicht, das unterstreicht mal wieder mein Bild, was ich von ihm im Kopf hab.

x 5 #9677


A


Partner trennt sich in Schwangerschaft

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Heffalump
Zitat von NineN:
und derjenige der die Liebe der Kinder bekommt ist der VdK.

Also bitte

Hör damit auf. Da spielen Verlustängste.

x 5 #9678


DiesDasAnanas
Zitat von NineN:
Er hat auch erzählt, dass er den Kleinen bei seinen Eltern kaum abgeben konnte. Er wollte immer zu ihm. Wenn ich unseren Sohn habe, dann geht er ganz entspannt zu der Ehrenamtlichen oder auch mal zu meinen Eltern. Als ob es nicht so schlimm wäre mich zu verlassen. Aber bei dem VdK klammert er doll und möchte nur dort bleiben. Ich kenne das sonst nur andersherum von Müttern.

Aus meinem Bekanntenkreis:
Die Eltern haben sich getrennt die Tochter war ca. 2 Jahte alt.
Bei der Mutter war alles normal, die Kleine hat sich super leicht von ihr getrennt. Kam der Vater sie abholen ist sie immer hingerannt hat sich mega gefreut und war völlig aus dem Häuschen. Kam meine Bekannte die Tochter beim Vater abholen oder brachte der Vater die Tochter zur Mutter zurück hat sich die Kleine nicht gefreut. Stattdessen war da unendlicher Trennungsschmerz, Klammern etc.
Ihr Ex hat ihr vorgeworfen was sie denn für eine Mutter sei, weil das Kind so gar nicht zu ihr zurück will und hat das immer so groß.k.otzig überall erzählt wie er bevorzugt wird.
Was er nicht verstanden hat, meine Bekannte ihm dann aber erklärt hat, ist, dass die Tochter sich ihrer Mutter immer sehr sicher sein konnte. Sie war die Konstante, bei dem Vater war das so, dass quasi bei jeder Verabschiedung nicht wusste wann sie ihn das nächste Mal wieder sieht. Den warum auch immer, gab es da keine festen Betreuungszeiten durch den Vater und sie sah ihn unregelmäßig.
Diese vermeintliche Bevorzugung war eigentlich große Verlustangst die er durch seine unregemmäßige Anwesenheit ausgelöst hat.


Wie oft betreut er den Kleinen in der Woche?

x 12 #9679


N
Zitat von DiesDasAnanas:
Wie oft betreut er den Kleinen in der Woche?

3 Tage/Nächte die Woche. Also ist schon fast 50/50.

Zitat von Heffalump:
Da spielen Verlustängste.

Ja, ziemlich sicher sogar.

x 4 #9680


P
Liebe @NineN
ich denke, im Grunde ist es genau das Gegenteil von dem, was Du interpretierst.
Zitat von NineN:
Sobald mein Sohn den VdK sieht, will er zu ihm. Mit schreien und weinen und allem was dazu gehört.

Ich habe auch sofort meine Nichte im Sinn, die sich in dem Alter wie verrückt an ihre Mutter geklammert hat. Die Mutter beschwerte sich, daß sie noch nicht einmal auf Toilette gehen konnte, ohne Drama der Kleinen. Sie würde sie doch niemals verlassen. Sie, die Mutter, verstehe das nicht.
Fakt ist, die Mutter hat den Vater der Kleinen verlassen. Sie hat die Fluchtvariante wiederum von ihrer Mutter geerbt und ist bei Problemen schnell weg gewesen.
Da wundert sich die Mutter allen Ernstes, daß die Kleine Angst hat, ebenfalls mal eben verlassen zu werden?
Auch kleine Kinder bekommen auf ihre Weise ordentlich was mit.

Zurück zu Dir, @NineN
wenn es eine Person gibt, die nach Dir alles aus der ersten Reihe mitbekommen hat, wie der VdK Dich eiskalt abserviert hat, dann der Kleine. Er war da. Jedesmal. Er hat den Hormoncocktail von Dir voll mit und abbekommen, was der VdK durchgezogen hat.
Natürlich hat der Panik, daß der Vater auch ihn (wieder) so abservieren wird, wie der es mit einer anderen Person bereits getan hat. Da klammert er, schreit, ist verzweifelt.

Der Kleine zeigt nur an, wie schrecklich das alles auch für ihn ist. Und bitte, Du hast alles getan, damit das nicht passiert. Und fang nicht an, daß Du mit dem Wissen von heute, etc pp, Du hast alles Dir zu der Zeit mögliche getan.

Ist alles nur meine Meinung und meine Interpretation.

x 7 #9681


N
Ich glaube es berührt auch wieder etwas, dass ja schon immer mein Thema ist: ich kämpfe, leiste umd werde trotzdem wieder nicht gewählt. Und diesmal von den Kindern. Da ist ein großes Hurra wenn der VdK kommt. Andersrum eher nicht.

Zitat von Perzet:
wenn es eine Person gibt, die nach Dir alles aus der ersten Reihe mitbekommen hat, wie der VdK Dich eiskalt abserviert hat, dann der Kleine. Er war da. Jedesmal. Er hat den Hormoncocktail von Dir voll mit und abbekommen, was der VdK durchgezogen hat.
Natürlich hat der Panik, daß der Vater auch ihn (wieder) so abservieren wird, wie der es mit einer anderen Person bereits getan hat. Da klammert er, schreit, ist verzweifelt.

Weiß nicht wie viel er wirklich mitbekommen hat davon. Ich schätze das eher als nicht so hoch ein. Aber dieses ganze hin und her fand ja im ersten Lebensjahr statt. Und wenn ich ihn im Umgang mit den Kindern sehe dann bin ich da schon etwas neidisch, wie gut und locker er das hinbekommt und wie er da auch lieben kann. Wie wenig er mit der Trennung kämpft und dafür an Energie in die Kinder stecken kann. Das sieht bei mir tagesweise einfach so viel schlechter aus.

x 5 #9682


Ameise_78
Zitat von NineN:
ich kämpfe, leiste umd werde trotzdem wieder nicht gewählt. Und diesmal von den Kindern.

Das darf man wirklich nicht so sehen. Du bist ihre Mutter... und damit unersetzlich. Lachendes Gesicht
Was glaubst du wie viele Menschen super eklige Mütter haben und dennoch an ihnen hängen... man hat im Leben nur eine einzige Mutter... das ist eine Position, für die es keinen Ersatz gibt... das gilt ja auch für den Vater.
Du musst keine Konkurrenz daraus machen, die Kinder empfinden das völlig anders, als ihre Mutter wirst du immer ihre Nummer 1 sein Lachendes Gesicht das gilt auch für den Vater - als Vater.
Das Verhalten von so winzigen Zwergen darf man nicht überbewerten.
Unsere Tochter war als sie ganz klein war ein absolutes Papakind. Heute ist sie das auch noch, aber genauso ein Mamakind.😅

x 3 #9683


Stella31
Zitat von NineN:
Weiß nicht wie viel er wirklich mitbekommen hat davon. Ich schätze das eher als nicht so hoch ein. Aber dieses ganze hin und her fand ja im ersten Lebensjahr statt

Ich denke, das schätzt du nicht realistisch ein.
Zudem hat dein Sohn im Bauch ALLES von dir, deiner Pein, der Trauer, Verzweiflung und deinem Stress mitbekommen.
Das Kind reagierte auf deine Stresshormone und das bleibt lange über die Schwangerschaft hinaus in ihm.
Es wäre ein fataler Fehler, dies zu ignorieren.
Dein Sohn hat massiven Stress erlebt und dieser führt sich auf andere Art bis heute fort.

x 5 #9684


Balu85
Zitat von NineN:
Ich bin mir gerade nicht sehr sicher. Wir waren heute zu viert Eis essen. Die Genossenschaft macht einmal im Jahr einen kleinen Eisstand im Hof. Er hat die Kinder abgeholt und wir sind noch mal gemeinsam hin. Sobald mein Sohn den VdK sieht, will er zu ihm. Mit schreien und weinen und allem was dazu gehört. Das er lieber zu ihm möchte und sich da wohler fühlt, hab ich ja schon mehrfach über Monate beobachtet. Aber so krass wie heute war es noch nie. Ich hab dem VdK schon auch angesehen, dass es ihn freut , dass er bevorzugt wird von dem Kleinen. Er hat auch erzählt, dass er den Kleinen bei seinen Eltern kaum abgeben konnte. Er wollte immer zu ihm. Wenn ich unseren Sohn habe, dann geht er ganz entspannt zu der Ehrenamtlichen oder auch mal zu meinen Eltern. Als ob es nicht so schlimm wäre mich zu verlassen. Aber bei dem VdK klammert er doll und möchte nur dort bleiben. Ich kenne das sonst nur andersherum von Müttern.

Ich würde auch mal unbedarft meinen Senf dazu geben. Ich würde dich bitten da nicht zu viel hineinzudeuten. Die Ursachen dafür können sehr vielfältig sein und das kann sich alles auch wieder ändern und dann wieder ändern usw.
Mein Raketenkäfer war in der Mamazeit auch öfter mal bei ihren Großeltern, lt. meiner Exfrau wollte sie sogar ausdrücklich da übernachten. Wenn ich sie mal eine Nacht zu meiner Mutter geben wollte/musste (wegen Arbeit) war das eine mittelschwere Katastrophe. Klar ging es dann immer aber sie wollte nicht wenn der Papa nicht dabei ist.
Auch gab es Phasen wo meine Exfrau die Kleine quasi ohne Rücksprache bei mir einfach abgegeben hat im Sinne von "Ich halt das nicht mehr aus, ist jetzt dein Problem". Mit ihrer Mutter telefonieren wollte sie auch nicht. (Woran ich natürlich schuld war). Dennoch bin ich der Ansicht das sie ihre Mutter deswegen nie weniger lieb hatte als mich. Vielleicht sind es auch einfach Phasen wo ein Elternteil (in deinem Falle der BWK) für den Kleinen stabiler wirken, vielleicht spürt er auch wie es dir geht und weiß nicht damit umzugehen und beim Papa ist das halt nicht so. Das diese "Gleichgültigkeit" des VdK die dir so weh tut den Kleinen evtl. beruhigt. Vielleicht merkt der Kleine auch das du dich in deiner Tochter eher wiederfindest. Kinder, auch sehr kleine nehmen unglaublich viel wahr. Wahrscheinlich mehr als mancher Erwachsene, weil sie ihre Umgebung, ihre Umwelt anders erleben und nicht zerdenken.
Und ich hab auch in "intakten" Familien mit 2 Kindern oft mitbekommen das eines der Kinder eher Mamakind ist und das andere eher Papakind.

Zitat:
Ich hab dem VdK schon auch angesehen, dass es ihn freut , dass er bevorzugt wird von dem Kleinen.

Mal ein anderer Blickwinkel, keine Ahnung welche Erfahrungen er da evtl. aus seinem Freundes oder Bekanntenkreis gemacht hat. Aber mir ging es auch so....weil es mir ein Stück weit Sicherheit gab. Solange die Maus mehr zu mir wollte als bei der Mama zu sein war die Gefahr das "jemand" auf die Idee kommt...."komm aller 2 WE Papa reicht doch". Deutlich geringer.
Und noch ein Gedanke dazu, wenn es dich ärgert das euer Sohn den Papa bevorzugt, warum darf der VdK sich nicht darüber freuen (in dem Moment) bevorzugt zu werden? Warum darf es ihn nicht freuen das der Kleine zu ihm möchte? Die Paparolle ist doch aus der Perspektive des Kleinen völlig unabhängig von dem was der BWK getan hat.

x 9 #9685


Löwenzeh
Zitat von NineN:
Da ist ein großes Hurra wenn der VdK kommt. Andersrum eher nicht.

Das ist bei uns ähnlich.
Wir leben zusammen, aber der Papa ist halt den Großteil des Tages arbeiten. Und dann ist Schlafenszeit.

Wenn Papa heimkommt, läuft L. zur Tür, wispert lächelnd "Papa!" und will UNBEDINGT auf T.s Arm.
Sonst Tränen.

Wenn ich mal unüblicherweise für ein, zwei Stunden alleine unterwegs bin, kommt keiner zur Tür gerannt 😑

Ich gehe jeden Tag zweimal mit dem Stinker raus. Und da gibt's nur eine Richtung (großer, weit entfernter Spielplatz) oder Mordsterror.
Kam der Papa vor kurzem zweimal mit Spazieren (ich war nicht so mobil und hatte nicht die Kraft, den Kleinen durch die Gegend zu schleppen, ob nun schreiend und windend oder einvernehmlich, also musste mein Mann mit):
Er kommt selten mit und wenn, dann lässt L. ihn nicht aus den Augen.
Er dackelt brav an Papas Hand, bei mir wird die Hand weggezogen, sobald er in "freien" Bereichen ist (wo er immer frei laufen darf) - Papa wird nicht losgelassen.
Der darf sich auch keine zwei Schritte entfernen. Ich bin sowas von abgeschrieben bei diesen Gelegenheiten.
Und ich kenne diesen feinen Stachel der Eifersucht, der einen da piekst.

Hätte mein Mann jetzt so eine scheize wie der VdK abgezogen: ich könnte es nicht gönnen, ich würde es auch persönlich nehmen und überinterpretieren.

Das tust du. Du gönnst es ihm nicht, völlig berechtigt, er hat's nicht verdient. Ist trotzdem so.
Sieh durch die Augen deines Kindes.
Jeder hat nur einen Vater.
Und nur eine Mutter.
Beide sind wichtig, aber die Wichtigkeit des Einzelnen wird immer wieder variieren, zu- und abnehmen.
Nichts bleibt je wie es jetzt ist.

Du nimmst es persönlich.
Mach das nicht. Erheb dich über dein verletztes Ego und stell dir vor, wie die Alternative aussähe: ein desinteressierter, schlechter Vater und du mit allem allein.
Dass der Kleine den VdK so feiert, ist KEINE Ablehnung deiner Person.
Er feiert einfach nur den VdK.

Mein Sohn fing auch mit 14 Monaten ungefähr an, Papa fixierter zu werden - ohne dass der irgendwas dafür getan hätte.
"Papa" ersetzte "Mama" im Wortschatz, alles war "Papa" (ich auch😂).

Darf man nicht überinterpretieren 🤭
"Papa" war der neueste Scheiz, nun ist es "Bu" und "Nein!"

Mach dir nicht soviele Gedanken.
Du gibst dein Bestes und du warst schon immer gut genug.
Zeit, das anzuerkennen, Nine.

x 11 #9686


alleswirdbesser
Zitat von Löwenzeh:
Mein Sohn fing auch mit 14 Monaten ungefähr an, Papa fixierter zu werden - ohne dass der irgendwas dafür getan hätte.

Ich weiß leider nicht mehr, wer das mal erwähnt hat, hier im Forum. Aber da ging es darum, dass die Kinder sich an den Elternteil Klammern, der ihnen vom Gefühl her nicht sicher ist. Und umgekehrt tun sie das bei dem Elternteil nicht, den sie nicht zu verlieren fürchten. Muss natürlich nicht bei jedem Kind so sein. Ich habe das mit meinem Sohn anders erlebt, er lies mich nicht mal alleine aufs Klo gehen. Aber er hatte erst wenig, dann keinen Kontakt zum Vater.

x 3 #9687


Löwenzeh
Zitat von alleswirdbesser:
Ich habe das mit meinem Sohn anders erlebt,

Oh ich glaube, da ist das Spektrum auch riesig. Kann man alles nicht pauschalisieren, aber was Nine da beschreibt, kommt mir stinknormal vor, auch wenn mein persönlicher Erfahrungsschatz sich auf ein Kind von 20 Monaten beschränkt.

x 4 #9688


alleswirdbesser
Zitat von Löwenzeh:
Oh ich glaube, da ist das Spektrum auch riesig. Kann man alles nicht pauschalisieren, aber was Nine da beschreibt, kommt mir stinknormal vor, auch ...

Ja meinte ich ja, vom Kind zum Kind unterschiedlich und eure Kinder reagieren vielleicht so auf die weniger präsenten Väter, Verlustangst was weiß ich.

x 3 #9689


N
Zitat von Balu85:
Und noch ein Gedanke dazu, wenn es dich ärgert das euer Sohn den Papa bevorzugt, warum darf der VdK sich nicht darüber freuen (in dem Moment) bevorzugt zu werden? Warum darf es ihn nicht freuen das der Kleine zu ihm möchte? Die Paparolle ist doch aus der Perspektive des Kleinen völlig unabhängig von dem was der BWK getan hat.

Ich denke da trifft das hier zu:
Zitat von Löwenzeh:
ich könnte es nicht gönnen, ich würde es auch persönlich nehmen und überinterpretieren.

Das tust du. Du gönnst es ihm nicht, völlig berechtigt, er hat's nicht verdient. Ist trotzdem so.
Sieh durch die Augen deines Kindes.
Jeder hat nur einen Vater.
Und nur eine Mutter.

Ich gönne es ihm nicht. Er hat mich als die Mutter so behandelt und ausgenutzt und wird jetzt noch mit der Liebe der Kinder belohnt. Das ist in meiner Welt verkehrt. Aber ich weiß natürlich, dass die Kinder das anders wahrnehmen, sie ihren Vater auch anders erleben. Es würde mir mehr Genugtuung geben, wenn er mehr Schwierigkeiten hätte das Herz der Kinder zu erobern. So bekommt er immer was er will. Ist nicht schön, das zu denken, weil es verkehrt ist, wenn vielleicht auch nachvollziehbar.

Zitat von Löwenzeh:
Mach das nicht. Erheb dich über dein verletztes Ego und stell dir vor, wie die Alternative aussähe: ein desinteressierter, schlechter Vater und du mit allem allein.
Dass der Kleine den VdK so feiert, ist KEINE Ablehnung deiner Person.
Er feiert einfach nur den VdK.

Ja, die Alternative wäre auch nicht gut. Er kann es eigentlich ehrlich gesagt gar nicht richtig machen. Klar ist da auch mein Ego verletzt und das meldet sich hier massiv. Ziemlich schwer das zurückzustellen und darüber zu stehen.

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