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Partner trennt sich in Schwangerschaft

Heffalump
Zitat von NineN:
Oder ist das Unsinn und man kann sich am Ende eben doch nicht alles selbst geben?

Wenn du in dir ruhst, dann zuckst du da nicht. Wenn andere das Glück erleben, welches dir verwehrt wurde.

Du warst ja mit beteiligt an dem Mann deiner Wahl. Du hättest auch anders entscheiden können. Über hätte können, nach zu denken, macht unglücklich

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Balu85
Zitat von Heffalump:
Du warst ja mit beteiligt an dem Mann deiner Wahl. Du hättest auch anders entscheiden können. Über hätte können, nach zu denken, macht unglücklich

Ich mag mich täuschen aber ich denke das es weniger die Vergangenheit ist die dieses Grundrauschen verursacht, sondern das Gefühl das es so bleiben wird , das Unverständis warum es passiert ist (inkl. dem Eigenanteil) und in teilen evtl.auch der Gedanke ob sich das wiederholen wird.

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A


Partner trennt sich in Schwangerschaft

x 3


Heffalump
Auch möglich

#9918


aequum
Zitat von NineN:
Aber etwas fehlt und das schwingt immer mit. Und ich weiß wirklich nicht, wie ich diese Lücke füllen kann. Weil ich ja bereits schon so viel mache. Es ist so ein melancholisches Hintergrundrauschen.

Schön von dir wieder etwas zu hören.

Das was du schilderst und beschreibst ist das was man gemein "way of life" nennt und das in allen Fassetten des Lebens. Es gibt halt Höhen und Tiefen und die eher unausgeglichen. Wichtig ist allerdings grundsätzlich, dass man nicht zulange in den Tiefen verharrt und seine Zuversicht nicht verliert.

Was das melancholische Hintergrundrauschen betrifft, könnte es sich um das Fehlen eines Beziehungsparners handeln oder einfach nur um ein Miteinander, z.B. in einer Wohngemeinschaft mit einer anderen Frau und Mutter. Selbstverständlich mit eigenen Rückzugsräumen. So könnte man sich gegenseitig unterstützen oder austauschen und man hätte bei Bedarf einen Gesprächspartner.

Das sind natürlich nur meine Gedanken dazu. Ob diese für dich zutreffend sein können, ist selbstverständlich eine andere Frage.

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N
Zitat von Balu85:
Ich weiß es nicht,keine Ahnung und " wenn ich das wüsste"

Schön, dass du das nachempfinden kannst und genauso ratlos bist.
Es hindert mich an einem Leben, was ich als glücklich empfinden würde. So ist es halt größtenteils ok mit einigen glücklichen Momenten.

Es ist halt ein wichtiger Platz der unbesetzt ist und deshalb so stark schwingt.

Zitat von Heffalump:
Über hätte können, nach zu denken, macht unglücklich

Ja, das stimmt.

Zitat von Heffalump:
Wenn du in dir ruhst, dann zuckst du da nicht. Wenn andere das Glück erleben, welches dir verwehrt wurde.

Dann fehlt mir da wohl noch etwas innere Ruhe. Ich hab das mal mit meiner Therapeutin besprochen. Sie meinte es ist wie eine Eisschicht. Mit der Zeit wird sie immer dicker und tragfähiger.

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Heffalump
Ich fühle mich ohne Mann trotzdem komplett. Auch wenn es manchmal schön wäre, aber in meiner Vorstellung wäre der Mann ja toll und super, was die Realität selten macht

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N
Zitat von aequum:
könnte es sich um das Fehlen eines Beziehungsparners handeln oder einfach nur um ein Miteinander, z.B. in einer Wohngemeinschaft mit einer anderen Frau und Mutter.

Genau, es fehlt an Verbundenheit mit anderen Menschen. Eine Wohngemeinschaft wäre da jetzt eher nicht das richtige, aber das Bedürfnis dahinter ist erkennbar.

Und wie Balu schon schrieb
Zitat von Balu85:
Grundrauschen verursacht, sondern das Gefühl das es so bleiben wird , das Unverständis warum es passiert ist (inkl. dem Eigenanteil) und in teilen evtl.auch der Gedanke ob sich das wiederholen wird.

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Balu85
Zitat von NineN:
So ist es halt größtenteils ok mit einigen glücklichen Momenten.

hm...ja das trifft es so ziemlich genau.
Zitat von NineN:
Dann fehlt mir da wohl noch etwas innere Ruhe. Ich hab das mal mit meiner Therapeutin besprochen. Sie meinte es ist wie eine Eisschicht. Mit der Zeit wird sie immer dicker und tragfähiger.

Das wird kommen. Ich denke es sind 2 unterschiedliche Paar Schuhe, das eine ist der Punkt das Dinge aus dem Umfeld, Alltag einen triggern und auf diese Lücke deuten.....im extrem wie ein großer blinkender Reklamepfeil der darauf zeigt.
Das auszuhalten kann und muss man lernen.
Aber dieses melancholische Rauschen bleibt davon unberührt. Es ist ja da auch wenn niemand darauf hinzeigt.

x 3 #9923


Heffalump
Zitat von NineN:
Genau, es fehlt an Verbundenheit mit anderen Menschen

Das kann sich ja ändern, nicht unbedingt heute, aber die Hoffnung aufgeben muss man nicht

x 2 #9924


N
Zitat von aequum:
Das was du schilderst und beschreibst ist das was man gemein "way of life" nennt und das in allen Fassetten des Lebens. Es gibt halt Höhen und Tiefen und die eher unausgeglichen.

Ja, das ist schon klar. Und das gab es auch innerhalb der Beziehung. Nur war es da eher wie in einem geschützten Kokon.

x 1 #9925


mokka_23
Zitat von NineN:
Was wenn ihm plötzlich wieder alles zu viel wird? Zu viel Nähe usw.

Hi Nine, du kannst nie zu 100 % sicher sein, dass der andere nicht irgendwann abspringt oder seinen Teil nicht wie abgesprochen leistet. Aber für die Kinder ist es das Beste, wenn sie eine möglichst lebendige Beziehung zum Vater haben und das geht am besten mit einer 50/50 Betreuung. Aus Liebe zu deinen Kindern würde ich es versuchen.

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Stella31
Zitat von NineN:
aber das ist schwierig, wenn da auch der Platz für Intimität mit dranhängt. Das ist dann nämlich was, das wieder im außen gesucht werden müsste. Und genau das will ich ja eigentlich nicht.
Ich will, dass es aus mir heraus kommt.

Intimität geht leider nicht mit sich selbst.
Der Mensch ist grundsätzlich auf Beziehungen angelegt, was nicht unbedingt heißen muss, dass es um einen Lebenspartner geht.
Aber körperliche Berührungen usw. kann man sich nur bedingt geben und hat nicht denselben Effekt, wie wenn da jemand ist, der einen liebt und umgekehrt.
Die Sehnsucht danach flammt wahrscheinlich immer wieder auf und tut auch weh!

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N
@mokka_23 Sie haben eine sehr lebendige Beziehung zum Vater an drei Tagen die Woche. Über das echte Wechselmodell können wir reden, wenn der Kleine größer ist.

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Balu85
Die Sch*iße ist ja das Menschen soz. Wesen sind mit Bedrüfnissen nach Kontakt, Interaktion, Nähe und halt auch körperlichkeiten. Kann man nicht so leicht abstellen.....manches kann man anderweitig decken, anderes nicht.
Hochs und Tiefs gibt es immer....auch in den besten Beziehungen. Aber da ist jemand da mit dem man Glück teilen kann. Oder der einem zuhört wenn es mal bescheiden läuft oder sich auch mal fetzt um sich wieder zu vertragen.
All das fehlt halt.

Zitat von Stella31:
Intimität geht leider nicht mit sich selbst.
Der Mensch ist grundsätzlich auf Beziehungen angelegt, was nicht unbedingt heißen muss, dass es um einen Lebenspartner geht.
Aber körperliche Berührungen usw. kann man sich nur bedingt geben und hat nicht denselben Effekt, wie wenn da jemand ist, der einen liebt und umgekehrt.
Die Sehnsucht danach flammt wahrscheinlich immer wieder auf und tut auch weh!

🎯🎯🎯🎯

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N
@Balu85 Ja ganz genau. Wie soll man denn mit sich selbst glücklich werden, wenn genau das fehlt? Wie machen das die Menschen, die glücklich mit sich alleine sind und diese Art von menschlichen Kontakt nicht brauchen oder möchten. Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen und mir fehlt da der Zugang ebenfalls an den Punkt zu kommen. Oder ist das einfach, so dass manche Menschen mehr Verbindung brauchen als andere?

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A


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