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Balu85 Mitglied
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Zitat von Caecilia:
dass man vielleicht eine andere "Liebessprache" als der Partner spricht u.s.w.
ich denke das dieser Punkt evtl. sogar einer der Wichtigsten sein könnte. Denn irgendwie scheinen viele Probleme auch dadurch zu entstehen das eine oder beide Seiten sich nicht gesehen, nicht wahrgenommen nicht geliebt fühlen. Und das bringt das halt immer wieder neue Probleme mit sich.
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x 1#9961
Balu85 Mitglied
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Zitat von Wasabix:
Zum Thema Wechselmodell: deine Kinder sind , und da bin ich bei dir, zu klein dafür.
Warum?
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x 1#9962
A
Partner trennt sich in Schwangerschaft
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alleswirdbesser Mentorin
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Zitat von Balu85:
Warum?
Weil er Vollzeit arbeitet und sie nicht. Wie soll man mit einer Vollzeitstelle einen Einjährigen betreuen außer man gibt ihn in fremde Obhut, und wenn Nine das nicht möchte, sonst wäre sie ja nicht zu Hause mit den Kindern geblieben, dann gilt es zu berücksichtigen.
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x 2#9963
Rheinländer Mitglied
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Ich denke Nine wird wissen was seine Motivation ist die Kinder nehmen zu wollen. Vielleicht möchte er ja seine Arbeitsstunden reduzieren um für die Kinder da zu sein. Vielleicht möchte er aber auch nur seine Arbeitsstunden reduzieren, damit weniger arbeiten und gleichzeitig den Kindesunterhalt sparen.
Nine kennt ihn und wird wissen was zu tun ist.
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x 2#9964
P
Perzet Mitglied
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Ich bin vielleicht zu alt oder zu deppert - ich verstehe die immer wieder aufkommende Anfrage nach Wechselmodell nicht.
Ich verstehe es nicht, weil Nine ist voll für die Kinder da, wenn die Kinder bei ihr sind. Sind die Kinder bei ihrem Vater, dann werden immer wieder andere Personen mit eingespannt, um die Kinder zu betreuen. Was bitte ist da für die Kinder gut dabei, wenn wechselnde Fremdbetreuung noch mehr wird? Denn er hat ja nicht mehr Zeit für sie und mit ihnen, nur weil die Kinder offiziell mehr bei ihm wären.
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x 2#9965
Balu85 Mitglied
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Zitat von alleswirdbesser:
Weil er Vollzeit arbeitet und sie nicht.
hm...die Aussage war aber "das die Kinder zu Klein seien". Ich habe nicht selten den Eindruck, das grundsätzlich erstmal davon ausgegangen wird das die Kinder bei der Mama besser aufgehoben sind, die Papa das eh nicht so machen wie die Mama und usw. Wenn dann aber ein paar Jahre kein WM gelebt wird ist es für den Vater dann aber auch schwer zu argumentieren warum das dann auf einmal geht. Jede Medaille hat 2 Seiten. Und mir wurde, von Freunden, eine Anwältin usw. sehr deutlich gesagt "es gibt dich nichts an wer auf das Kind aufpasst wenn es bei der Mama ist".
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x 2#9966
MissLilly Mitglied
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Zitat von Balu85:
"es gibt dich nichts an wer auf das Kind aufpasst wenn es bei der Mama ist".
Hat die Anwältin dir hierzu auch gleich mal den entsprechenden Paragraphen aus unserem Gesetzbuch genannt, wenn ich fragen darf?
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#9967
Balu85 Mitglied
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Nein wozu....wenn das Kindeswohl nicht gefährdet ist geht es mich nichts an. Anders herum natürlich auch. Das einzige was im Streitfall natürlich nicht gern gesehen wird wenn gefühlt 20 unterschiedliche Personen aufpassen und es ein riesen Konstrukt ist.
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#9968
Stella31 Mitglied
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Was sollte denn der Vorteil sein, wenn ein Elternteil zwar offiziell im WM das Kind betreut, aber dann doch nicht dafür da ist, weil eine dritte Person oder mehr sich kümmern? Vor allem, wenn es sich um Kleinkinder handelt?
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x 2#9969
alleswirdbesser Mentorin
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Zitat von Balu85:
Nein wozu....wenn das Kindeswohl nicht gefährdet ist geht es mich nichts an. Anders herum natürlich auch. Das einzige was im Streitfall natürlich ...
Aber wenn einer der Elternteile einvernehmlich für das Kind die Elternzeit nimmt und zu Hause bleibt, um es in der ersten Zeit intensiv zu begleiten, welchen Sinn macht es, es ihr/ihm zur Hälfte wegzunehmen und zum Beispiel der Oma zu übergeben?
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x 2#9970
Balu85 Mitglied
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Die Elternzeit ist aber früher oder später vorbei. Dann ist die Papazeit auch "Freizeit" für die Mama. Aber die Aussage war ja "sie wären zu klein dafür", also eher generell. Und wenn die Mama jemanden kennenlernen würde der mit aufpasst fragt irgendwie auch keiner "warum". Diese Frage scheint immer nur bei Vätern zu geben.
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#9971
alleswirdbesser Mentorin
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@Balu85 ich hätte gesagt die kleineren Kinder möchte man intensiver betreuen, auch eine zeitlang Teilzeit arbeiten dafür. Redet der KDV von Teilzeit?
Überleg mal was wäre mein Motiv, wenn ich als VZ beschäftigte Mutter das WM fordern würde, um das Kind die meiste Zeit der Oma zu überlassen? Mehr Zeit mit dem Kind wäre jedenfalls nicht der Grund. Also warum dann? Warum würde ich dem Vater, der sag ich mal der Kinder wegen nur halbtags arbeiten würde, es nicht mehr möglich machen, indem ich mich somit der Unterhaltszahlung entziehe? Ginge es mir dabei um die Kinder?Und was macht der Vater, der dann Vollzeit arbeiten gehen muss und keine Mutter mehr hat, der er das Kind zuschiebt?
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#9972
N
NineN Mitglied
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Ich bin dem Wechselmodell nicht komplett abgeneigt. Aber meine Bedingung war eben erst mit dem Eintritt ins Grundschulalter vom Kleinen. Der VdK hat schon mehrfach gesagt, er möchte nicht TZ arbeiten. Weder jetzt noch in Zukunft. Er begründet es mit flexiblere Arbeitszeit und er brauche das Geld. In der Beziehung hatte ich TZ und die Vereinbarung war, das es so bleibt, damit die Kinder eben keine 10 h Kita-Tage haben. Mit seinen Eltern hat er sich ja aktuell verkracht und da besteht kein Kontakt. Wenn er die Kinder hat, betreut er sie also allein, manchmal ist wohl ein Freund dabei. Ja, er hat sich getrennt, die Vereinbarung keine zu langen Kitazeiten zu haben gilt für mich trotzdem weiterhin. In EZ und später in TZ kein Problem. Zusätzlich kommt, das so kleine Kinder vor allem eine feste Bezugsperson brauchen, da ich mehr da bin, bin ich das halt auch.
Und jetzt kommt noch meine ganz persönliche Begründung: ich habe mich nicht von der Familie abgewandt und sehe nicht ein mehr auf die Kinder zu verzichten. Er wollte Freiheit, er hat Freiheit. Er ist halt auch frei von seinen Kindern. Meine Haltung kann man jetzt gut finden oder schlecht oder egoistisch. Ich bin weder eine Heilige noch eine Wunscherfüllerin für den VdK. Und ich habe auch nicht das Gefühl, den Kindern den Vater zu nehmen. Denn drei Tage ist schon viel die Woche. Und ja, es ist meine Entlastung und ich hab dadurch Zeit für mich und kann coole Sachen machen, aber ich hätte eigentlich sehr viel lieber unsere Familienzeit zurück.
Und ich denke nicht, dass Männer weniger geeignet wären als Frauen für die Kindererziehung. Ich kenne auch dem Freundeskreis tolle Väter. Aber bei dem VdK finde ich das gerade sehr schwierig, da so locker zu sein.
Vor allem mit der aktuellen Entwicklung. Er sieht schlecht aus. Jedes mal hat er kaputte Klamotten an mit vielen Löchern, die Haare sind auch ganz schlimm. Er weint viel. Meine Tochter erzählt von alleine, dass der Papa traurig ist. Gestern sagte er mir, es geht ihm sehr schlecht, er reißt sich zusammen, um noch zu funktionieren und ich habe ja immerhin therapeutische Unterstützung. Letzte Woche war er beim Elternabend, einen Stand hab ich nicht von ihm bekommen. Sondern dann ein paar Tage erst über das Protokoll der Kita. Sehe da gerade keine Voraussetzung für ein 50/50.
Lass dich nicht beirren und bleibe bei deiner Haltung.
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x 3#9974
Violettsloth Mitglied
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Zitat von NineN:
Gestern sagte er mir, es geht ihm sehr schlecht, er reißt sich zusammen, um noch zu funktionieren und ich habe ja immerhin therapeutische Unterstützung.
Was genau hält ihn davon ab, für sich das gleiche in Anspruch zu nehmen?