Zitat von CaptainIglo:Sie würde liebend gern alleine fliegen. Ich beiße lieber in den sauren Apfel und halte es mit ihr aus, als auf meine Kinder zu verzichten
@CaptainIglo, die Verliebtheitsgefühle von ihr sind Hormon gesteuert und damit lebt sie in einer Blase in der sich
der Blick verengt und alles was rechts und links ist nicht mehr gesehen wird. Gefühle selbst kann man nicht steuern,
aber wie man damit umgeht sehr wohl. Da gibt es also kein ich konnte nicht anders, sondern ich wollte nicht anders.
Momentan spielt in ihrer Gefühlswelt Rationalität und ob das ganze eine Zukunft hat, keine Rolle. Ihr AM hatte wohl
ihre Bedürftigkeit erkannt und verspricht wohl die Sterne für sie vom Himmel zu holen. Der zwischenzeitliche
Knick dürfte wohl entstanden sein, weil der AM sich wohl noch nicht binden will, zumal er wohl auf ihre Kinder kein
Bock hat. Vermutlich versucht sie jetzt ihn doch noch an sich zu binden, oder der AM hatte mal wieder Lust auf sie.
@CaptainIglo, ich würde an deiner Stelle den Urlaub so wie geplant als komplette Familie, wegen der Kinder, an-
treten. Generell empfehle ich, jetzt erst einmal bis nach dem Urlaub, den Druck herauszunehmen. Das heißt ihr
gegenüber stets höflich, freundlich, aber distanziert zu bleiben, Gesprächsbereitschaft signalisieren und ansonsten
nur die notwendigen Dinge auf der Elternebene mit ihr besprechen. Für den Urlaub sollten dann Regeln, z.B. kein
Kontakt zum AM, Umgang miteinander, getroffen werden, damit trotzdem ein schöner Urlaub möglich ist.
Meine Empfehlung: Beratungstermin beim Jugendamt machen, dir Hilfe im realen Leben zu holen. Kümmere dich
liebevoll um deine/eure Kinder ohne die zu instrumentalisieren. Nehme den Kindern ihre Ängste.
Verlustängste sind der mächtige - falls noch Liebe vorhanden - Gegenspieler von Verliebtheitsgefühlen. Du stehst
dem ganzen also nicht hilflos gegenüber. Da eine Immobilie im Spiel ist, wäre ein Notar und eine Trennungs-
vereinbarung (u.a. Betreuungsreglung für die Kinder und z.B. 50/50 Modell, Sorgerecht usw) sinnvoll die möglichst
eine einvernehmliche Regelung für die Immobilie beinhaltet. Das spart Anwaltskosten.
Kopf hoch. Vielleicht siegt bei ihr ja noch die Vernunft. Ansonsten, bleibe nicht lange in der Situation und schaffe
nach dem Urlaub Fakten. Lasse sie ziehen. Es ist ihr Leben und sie geht ein hohes Risiko ein, alleine dazustehen.
Im späteren Rückblick wirst du wahrscheinlich feststellen, es war gut so wie es gekommen ist und das Schicksal
hat es doch gut mit dir gemeint. Und genau das wünsche ich dir. Alles Gute.