Zitat von Arnika:Vielleicht meinte sie es allerdings auch nur, im Sinne von "Man könnte ja irgendwann mal.." - und er war gleich drauf und dran, seine Wohnung zu kündigen. 🤔
Also ganz so würde ich es nicht formulieren. Sie hat es klar und deutlich gesagt, ich bin ein intelligenter und rationaler Mensch und es lässt keinen Raum zur Fehlinterpretation.
Ich hatte jetzt ein paar Tage nicht geschrieben, weil eigentlich wieder alles in Ordnung war. Das Problem an der Sache bin nicht ich, sondern Sie - das habe ich nun erkannt.
Die Woche war eigentlich wieder genau so, wie es sein sollte. Es war keine Rede mehr von "Ich brauche Rückzug", alles lief wieder so intensiv und liebevoll, wie es zuvor der Fall war. Dann kam wieder der besagte Tag... sie stand unter Stress (mit dem sie offensichtlich nicht zurechtkommt, was ihr auch niemand übel nimmt) und sofort wurde der Stress auf mich projeziert. Das erste Mal wurde ich nun ärgerlich darüber und habe ihr klipp und klar gesagt, sie soll lernen mit Ihrem Stress umzugehen und mich nicht als den Sündenbock abstempeln. Sie hat es offensichtlich verstanden, denn sie reagierte sofort mit Nähe,entschuldigte sich und meinte, sie würde daran arbeiten. Für mich war die Sache dann in Ordnung, denn wir haben drüber geredet und ich bin kein kleiner Junge mehr. Den nächsten Tag gab es dann eine Situation mit der Sie nicht einverstanden war und schon wurde ich wieder "bestraft" mit Liebesentzug, Distanz und Abweisung und der Unfähigkeit darüber zu sprehcen. Ich sollte dann mal wieder nach Hause fahren, denn es "wird alles zu viel etc." ich fragte nur: "Ach, ist es wieder so weit ? Hat ja dieses mal nur 4 Tage gedauert"..
Mittlerweile bin ich fast davon überzeugt, ich führe eine toxische Beziehung..
Ich muss aufpassen was ich sage, damit es nicht in den falschen Hals kommt. Läuft alles zu ihrer zufriedenheit, dann werde ich mit offenen Armen empfangen und spüre alle Emotionen von Ihrer Seite - geht ihr irgendwas gegen den Strich, werde ich sofort mit Distanz "bestraft".
Es muss so aussehen, als sei ich ein Vollidiot, wenn wir nach 3 Monaten darüber gesprochen haben, wegen einem Umzug. Es lief halt alles optimal, ich habe einen Job gefunden - der nur wenige Autominuten von ihr entfernt ist, mit den Kindern lief alles super und so weiter. Für Aussenstehende mag das kurios wirken, aber das ist ja hier auch nicht das Thema.
Ich fragte lediglich, wie ich mit dieser Nähe-Distanz Sache umgehen soll und nicht, ob mein generelles Verhalten in den Augen anderer fragwürdig war/ist.
Für mich ist diese Situation nicht einfach, auch wenn es andere vielleicht nicht verstehen können. Ich bin schon der Meinung, aus uns könnte was ganz großes werden, komme aber mit dem ewigen Wechselbad nicht klar... heiss-kalt-heiss-kalt..
Eine Trennung kommt für mich in der jetzigen Situation nicht in Frage, da ich daran arbeiten möchte - weiss jedoch nicht wie. Das Thema Umzug hat sich nun erstmal erledigt, nun ist halt die generelle Frage, wie ich mit dem Hin und Her leben soll. Ich kann ja nicht immer auf Abruf bereit stehen, wenn sie meint, sie kommt momentan mal klar - oder eben nicht.