Zitat von Polarstern72:Ich lerne ja gerne dazu, nur ist das jetzt nicht ganz verständlich für mich formuliert. Auf der einen Seite ist es nicht die Anziehungskraft, sondern die Taten, die anziehend wirken. Auf der anderen Seite ist es doch die Anziehung, wie du ja weiter beschreibst. Was genau, ist bei dir Anziehung, wie definierst du sie für dich, gehe doch bitte darauf etwas näher ein?
Beschreib doch mal die Liebe. Äh, die ist rot, oder?
Ich denk mal drüber nach, aber ich kann es derzeit vermutlich nur umschreiben.
Wenn eine Frau Lust auf einen Mann hat, dann klettert die nachts über Gartenzäune. Ob diese Anziehungskrkaft bestand hat, ist offen. Aber ganz sicher ist sie ein wichtiger Indikator für eine sehr gesunde Anziehungskraft.
Zitat:Das ist wiederum verständlich geschrieben. Nur setzt das voraus dass man das oder die Probleme erkennt. Und aus dem nichts heraus, wird es schwierig, seine Anziehungskraft zu steigern, wenn nicht klar ist wie man daran arbeitet. Die Arbeit am eigenen Ich, ist in der Regel ein langwieriger Prozess, wobei das Ergebnis nicht automatisch den Erhalt der Partnerschaft bedeutet. Da kommt es schon auch auf die Konstitution der Frau an und ihrer Bereitschaft für den Erhalt der Partnerschaft. Das ist meine Meinung und Beobachtung.
Absolut. Nicht selten ist es so, dass erst durch einen Schockzustand das eigene Ego völlig zerlegt worden sein muss, um es dann neu aufzubauen. Dies kann man so beobachten, da einer Änderung aus sich selbst der Invest in das eigene Leben entgegensteht. Wenn ich beispielsweise mein Leben lang in etwas investiert habe, was sich aber durch Fakten wiederlegen lässt (Erde ist eine Scheibe), dann ist es dennoch extrem schwer, diese Glaubenssätze in sich selbst zu ändern. Denn das Ego will einem vor dem Schmerz (der Realität) bewahren, eventuell das ganze Leben in eine Lüge investiert zu haben. Und dies ist der Ursprung der meisten Rationalisierungen: Die Angst vor Vwerletzungen, die das Ego von einem fernhalten will und man dadurch anfängt, die Realität zu "beugen". Im Falle eines verlassenen Mannes kann dies beispielsweise bedeuten, dass er bislang sein ganzes Potenzial nicht ausgeschöpft hat und ein anderer Mann in der Situation ihm überlegen war. Harte Nuss. Nur... (siehe weiter unten)
Zitat:Wieso müssen eigentlich immer nur die Männer an sich arbeiten? gesellschaftlicher Kontext. .
...wir als Männer können zwar die Realität mit Rationalisierungen beugen, aber dies bringt uns keine Frauen. Wir können unser Umfeld volheulen, aber dies bringt uns keine Frauen. Es bringt uns sogar noch weniger Frauen als vorher, denn ein Mann der Schwäche zeigt, als Fundament seiner Selbst, der ist als Partner weniger wertvoll als ein Mann, der trotz Niederlagen an sich glaubt und im nächsten Schritt die Fehler der Vergangenheit durch eine bessere Version seiner selbst ersetzt.
ABER, die Damen können durchaus rationalisieren "es war alles seine Schuld", aber sie haben weiterhin die Fähigkeit, mit dem Po zu wackeln. Darüber hinaus sind so viele durstige Männer unterwegs, dass selbst die total vor die Wand gelaufenen Frauen einen Typen um den Finger wickeln können. Ein Mann, der am Ende ist, hat absolut (er ist als Mann nicht der "Gatekeeper" der 6ualität), und im Detail (er demonstriert absolute Schwäche, weil er zB durch eine Trennung aus der bahn geworfen wird, macht kaum einen Stich bei Frauen. Immer in Kontext zu echter Anziehungskraft. Als Vater/Versorger von Kindern, bis er zwangsläufig nach Jahren durch einen Mann mit echter Anziehungskrkaft abgelöst wird, scheinbar doch. Aber eben nur temporär.
Diese Unterschiede, wie in diesem Beispiel auf der einen Seite Schwäche die Auswahl an Partnern drastisch reduziert, auf der anderen Seite auf diesem Spielfeld keinen EInfluss hat, sind ebenfalls aus den elementaren Unterschieden zwischen mann und Frau abzuleiten. Will man dies aushebeln, in dem man behauptet, dasss Mesnchen zu 100 Prozent ein Produkt ihrer Sozialisieerung sind, erzeugt man sehr viel Unglück bei Frauen und bei Männern. Eine Tendenz kannst Du in Statistiken ablesen, dass Frauen seit 1950 kontinuierlich an "Glück/Zufriedenheit" verloren haben. Dies bietet äußerst brisante Ansätze, kann aber absolut herangezogen werden, um zu demonstrieren, welchen Einfluss immer mehr "männliche" Anteile im Leben der Frauen dafür sorgen, dass sie alles sind, nur nicht glücklicher, sondern unglücklicher.