Zitat von Kaetzchen:Auch bei Frauen reichen 2-3 Männer. Die Frage ist doch, warum es nicht mehr Menschen gibt, die "alles" sind? Wo sind denn die Männer, die mal den Macho geben, mal den fürsorglichen Familienvater, mal den verliebten Romantiker? Die muss es doch bitte schön irgendwo geben? Es gibt ja auch die Frauen, die gleichzeitig Mutti, H.ure und intellektuelle Gesprächspartnerin sind. Und so eine Frau möchte natürlich auch so einen Mann, der nicht nur das eine oder das andere ist.
Frauen wollen jemanden, der sie befriedigt ... jemanden, den sie lieben können ... jemanden, mit dem sie reden können ... das Wichtigste dabei ist, dass sich diese drei Personen niemals begegnen ...

Weil es eben sehr viel weniger komplette Menschen auf dieser Welt gibt, als nicht komplette.
Und weil man erst mit viel Erfahrung komplett werden kann, bis dahin aber immer die Möglichkeit besteht, vom Pfad abzukommen, zu verbittern, aufzugeben oder sich einfach zurückzuziehen. Oder sich selbst ganz einfach aus Bequemlichkeit in einer Langzeitbeziehung zu parken, solange die erträglich ist.
Du fragst, wo die Menschen sind, die "alles" in der Partnerschaft abbilden können und auch um den Wert dieser Qualifikation wissen für eine funktionierende Partnerschaft?
Schauen wir doch mal bei den Frauen...
In ihren 20ern sind einige Frauen der Mutterrolle gar nicht zugetan und legen mehr Wert auf H.ure. Irgendwann kommt dann die Torschlusspanik und es dreht sich.
Andere Frauen wiederum wollen in ihren 20ern relativ schnell die Mutterrolle und entdecken erst später die H.ure in sich.
Die Qualifikation "Intellektuelle Gesprächspartnerin" bedingt, neben den geistigen Voraussetzungen auch dass sie selbst einen intellektuellen Partner hat.
Das wiederum führt zu den Männern.
Dort wird schon in der Pubertät die Weiche zwischen brünftigem Halbaffen und Romantiker gestellt, ein Mann wird später nicht plötzlich vom Halbaffen auf die Romantikerspur wechseln oder umgedreht.
Und intellektuell anspruchsvolle (die wiederum Romantiker oder brünftige Halbaffen sein können) Männer wollen wiederum nicht immer intellektuell anspruchsvolle Frauen...
Weiterhin können Romantiker mit der Zeit verbittern und sich selbst aus dem Spiel nehmen, was in den Altersklassen über 30-35 irgendwann einen Überschuss an brünftigen Halbaffen entstehen lässt, von denen wiederum nur ein Teil intellektuell anspruchsvoll ist, von denen wiederum nur ein Teil an Frauen auf Augenhöhe interessiert ist,

- dann wird irgendwann klar, dass da eine Lücke klafft.
Und dann in dieser Gemengenlage, den romantisch-träumerischen aber gleichzeitig dominant-maskulinen und dann noch intellektuell anspruchsvollen Mann zu finden, sollte unmöglich sein.
Denn man muss ja auch noch die ganzen Blender rausrechnen, die nur gehört haben, dass die Frauen das suchen und nur eine Show abziehen.
Kein Mensch wird komplett geboren, also kann man erst ab einer gewissen Altersklasse überhaupt versuchen solche Menschen zu finden.
Einfacher, unter diesen Gesichtspunkten,wäre es tatsächlich Abstriche zu machen oder mehrere Partner zu haben.