Vorab- ich bin Realist und versuche unparteiisch zu bleiben und man hat natürlich nur gefilterte Informationen. Dasss ich bislang nur rücken-stärkende Aussagen gemacht habe heißt jedenfalls nicht, ich fände es überaus gut und ein völlig unschuldiges Wesen wird von einer Frau platt gemacht.
Zitat von Delphin123:Was sie 24h am Tag macht? Damit klarkommen, dass ihr Ex ein Doppelleben führte, während sie darauf vertraut hat, in ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter geschützt und gewürzschätzt zu sein. Aber jetzt sind die Kinder groß und der Papa auf der Karriereleiter nach oben gestiegen und in einem halben Jahr wird sie mit ein paar Rentenpunkten und der Hälfte vom alten Leben und zwei verstörten Teenagern vor dem Nichts stehen und zusehen müssen, wie sie mit kleinen Jobs auf dem Land den Laden am Laufen hält.
geht es noch pathetischer? Auch dem TE ist klar, dass da eine Familie vor die Hunde geht. Der Mann verliert genauso die Hälfte der Rentenpunkte- sprich mal eben 50% weniger Rente. Und wenn er ein neues Leben beginnt, kann er den Standard seines Erstlebens nie wieder erreichen. Und davon ab. Wir leben im 21. Jhd- es ist überhaupt nicht gesagt, dass die exfrau sich mit kleinen Jobs über Wasser halten muss. Das würde bedeuten, dass sie bis ans Ende ihrer Tage alleine bleiben muss. Das steht doch überhaupt nicht fest. Genausogut könnte der nächste Mann ihr den Standard ermöglichen, den sie gewöhnt ist oder aber sie arbeitet einfach mal selber. Und sage nicht, dass das nicht geht.
Zitat:Aber die rot verweinten Augen sind bei derartigem Vertrauensbruch, einer solchen Lebenslüge und Existenzimplosion natürlich pathetisch und übertrieben. Die wird jetzt ganz locker die Röcke Hochraffenbund an ihre Ausbildung vor 17 Jahren anknüpfen und den TE aus aller Verantwortung auch für die Gestaltung ihres Lebens entlassen. Ja, siiiicher....
Gestandener Manager, der sich in der Ehe so unterbuttern ließ, dass er auf diesem Weg ausbrechen musste.
Ja, Du schreibst pathetisch und Deine Forderungen sind hanebüchen. Noch einmal: Der TE will seine Verpflichtungen erfüllen. Das steht überhaupt nicht zur Debatte. Zur Debatte steht, dass der bisherige Standard nicht zu halten ist. Und da müssen beide das annehmen. Auch nach 17 Jahren Mutterschaft kann man wieder in den Job zurück- wenn man denn wirklich will. Es gibt haugfenweise Wiedereingliederungshilfen, Schulungen etc.
Eine Freundin meiner Familie ist Hörgeräteakustikerin und steigt jetzt nach 13 Jahren wieder ein. Weißt Du, was die Technik für Fortschritte gemacht hat? Das ist komplettes Neuland für sie. Aber obwohl sie 50 ist wurde sie eingestellt und sie wird trotz Teilzeitstelle (gewollt) eingearbeitet und geschult. Eine andere Familienfreundin hat das 2. Staatsexamen als Juristin und hat nie als Anwältin gearbeitet. Und nach 17 Jahren ist sie im öffentlichen Dienst angestellt worden.
Zitat:Sämtliche Finanzentscheidungen trug die Frau, so dass jetzt keine Rücklagen mehr da sind, die dem TE ein würdevolles Leben im Trennungsjahr ermöglichen.
13- und 16jährige, die nach der Trennung der Eltern als Sahnhäubchen verstehen sollen, dass sie jetzt für ihre gewohnten Bedürfnisse selbst aufkommen oder verzichten müssen, weil Papa nicht anders kann.
ja, such is life. Papa hätte auch einen Unfall verursachen können und Arbeitsunfähig werden können, oder mit Burnout in die Klapse eingewiesen werden können. Oder die Ehefrau hätte einen Lover gefunden, oder die Ehefrau wäre ums Leben gekommen. Oder oder oder. Niemand ist davor gefeiht, dass sich im Leben etwas ändert. auch ungewollt.
Zitat:Ein Papa, der den Kindern Reitstunden ermöglichen will, aber nur, wenn sie bei ihm sind. Nicht über die Mutter.
Eine Frau mit Haus und Hof und zwei Teenagertöchtern, die innerhalb weniger Wochen von der Rücken freihaltenden Managergattin, die sogar den Laden allein schmiss, als ihr Mann berufsbedingt woanders wohnte, zu einer für sich und die Kinder die finanziellen Lücken schließenden, sparsamen AE mutieren soll. Und das ohne Groll und Vorwürfe und ohne den Kindern zu sagen, weshalb das Geld jetzt fehlt.
ich glaube nicht, dass das das Thema ist. Im übrigen finde ich Deine Interpretation sehr bösartig.
Zitat:Und die mal eben flugs über seine Parkplatzeskapaden und Chatausschweifungen hinter ihrem Rücken hinweg sehen und sich nicht vor ihm ekeln und den Vertrauensbruch beiseite schieben soll, wenn sie die Elterebene betritt. Schließlich hat er nur sie als Frau, Partnerin und Gattin belogen und hintergangen. Und nicht sie als Mutter. Und hat sie jederzeit fein säuberlich zu trennen, wenn er vor der Tür steht und Einlass verlangt oder um die Pferdeställe herum läuft.
Warum sollten sie sich ekeln? Das ist doch echt unterste Schublade. Mindestens meine Tochter weiß, was bei uns passiert ist. Und sie liebt ihre mama genauso wie vorher auch. Sie hat doch nichts mit den Eskapaden ihrer Mama zu tun. Das sind ausschließlich Angelegenheiten des Elternpaares.
Zitat:Zum Schlüssel für die 13jährige. Ja, in einer normalen Familie unter normalen Bedingungen hat die 13jährige nen Schlüssel. Wenn die Mutter sich nicht darauf verlassen kann, dass die 13jährige den Forderungen des Vaters, Zutritt zu bekommen oder eben "nur mal schnell was aus dem Kinderzimmer zu holen", stand hält, dann hat die Kleine keinen, sondern die Nachbarin, die ihn dann nur rausrückt, wenn sie sich sicher sein kann, dass in den Bereich der Mutter nur Menschen eindringen, die da noch was zu suchen haben und vertrauenswürdig sind. Beides ist der TE aus Sicht der Mutter nicht mehr. Und wenn die Nachbarin die Situation so einschätzt, dass sie nichtmal das Kind alleine ins Haus lassen möchte, ist entweder die Mutter eine arme Irre, die alle gegen den TE manipuliert oder der TE bei der Nachbarin entsprechend aufgetreten.
Auch hier verstehe ich Deine Gehässigkeit nicht . Die Tochter darf nicht ins Haus, damit die Mutter sicher ist, dass der Mann nicht ins Haus eindringt? Was soll denn der Shice?
Zitat:Und wenn er möchte, dass Frau und Kinder zur Ruhe kommen und die Situation verarbeiten können, dann hält er sich mit seinem Gestaltungs- und Behauptungswillen zurück und hält während des Trennungsjahres die wirtschaftlichen Verhältnisse aufrecht und vertraut darauf, dass er 13 und 16 Jahre so ein guter Vater war, dass die Kinder ihn ohne Zwang und Reitstunden sehen wollen. Wenn sie ihn brauchen, werden sie kommen. Und er kann ihnen auch zeigen, dass er sie liebt und für sie da ist, ohne der Mutter etwas zu nehmen oder ihr über den Weg zu laufen.
Wenn ich als gestandener Manager die Familie verlasse, dann hab ich entweder Rücklagen oder komme bei Freunden oder der Familie unter oder ziehe in den Keller. Erst mit der Zusage, weiter die Familie zu versorgen, auszuziehen, um dann wenige Monate später zu merken, dass das neue Leben so teuer ist, dass die Familie eben mit weniger klar kommen muss, um sich dann zu wundern, dass die zu der Meinung kommen, dass sie sich nun einschränken müssen, weil Papa nicht mehr die Rechnungen bezahlt, weil sein neues Leben Vorrang hat, soll aus seiner Sicht unmöglich und ein Zeichen von PAS seitens der Mutter sein?
Und die Mädels sollen ihre neuen Nebenjobs nach der Schule toll und pädagogisch wertvoll finden und nicht zu dem Ergebnis kommen, dass sie leisten müssen, weil Papa nicht mehr kann und will?
Deine Selbstgerechtigkeit möchte ich echt haben. Ist ja echt unfassbar.