Margerite
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Zitat von sarai:Er hat aber bis zuletzt das Gegenteil behauptet, wohl weil er einfach keine Lust hatte sich die Probleme genauer anzusehen, mich aber auch nicht aufgeben wollte. Dazu diese toxische Dynamik: abwerten und nicht an den Themen arbeiten.
Obwohl er bereits in der ersten Beziehung noch ohne Kinder ähnlich vermeidend war.
Das ist ein inneres Muster, das ihn steuert und sich auf alle Lebensbereiche auswirkt. Er greift zu Ablenkungsmanövern wie Abwertungen des Gegenübers, wenn er sich in Frage gestellt fühlt.. Dann fühlt er sich wieder halbwegs gut wenn er seine Aggressionen ausgelebt hat. Druck kann er nicht aushalten und übt dann einerseits Gegendruck aus, der es ihm wieder emöglicht, dem Thema aus dem Weg zu gehen. Er ist nicht fähig, Konflikte auszutragen und zu beenden.
Zitat von CanisaWuff:Das tut schon beim Lesen weh, erst warst Du nicht gut genug, jetzt hat er Kinder mit einer anderen und dann darfst Du wieder kommen und ihm auch noch mit Geld aushelfen.
Das ist wohl so. Warum eine destruktive Beziehung weiterhin aushalten und Beleidigungen und Abwertungen einstecken müssen? Es wird Zeit sich daraus zu lösen und ein anderes, besseres Leben ohne diesen Mann zu beginnen.
Zitat von CanisaWuff:Wenn es ums Geld geht, dann hört bei mir die Freundschaft auf und auch die Liebe.
Bei einer solchen Aussage, hätte er (bei mir) gar nichts mehr überdenken müssen.
Ich hoffe Du hast Dich schriftlich abgesichert, als Du ihm das Geld gegeben hast.
Mach das lieber nicht mehr. Wenn er beruflich versagt, ist das geliehene Geld auch weg für nichts.
Ich kenne einen ähnlichen Fall, nur das sie ihm das Geld nicht geliehen hat, sondern ihre Ersparnisse mit in seinen Betrieb gesteckt hat. Schließlich wollte man ja zusammenhalten und sich eine Existenz aufbauen. Das war am Anfang der Ehe.
Jahre später machte er konkurs und das Geld das sie ihm gegeben hatte, war natürlich weg für nichts. An Unterhalt zahlte er nur ein Minimum. Die Ehe wurde geschieden, wobei das Geld nicht der Hauptgrund war. Sie war dann arbeitslos und musste sich um die beiden Kinder kümmern. Durch ein Praktikum fand sie eine neue Berufstätigkeit, in der sie Kinder und Arbeit gut unter einen Hut bringen konnte.
Das Letzte was ich hörte, dass sie nun mit dem Professor verheiratet ist, dem sie auf einem Betriebsausflug vor etlichen Jahren schon sehr ins Auge gestochen ist und der ihr seinerzeit auch den Job verschafft hat. Ihr Dahinschlittern auf dem Existenzminimum ist jedenfalls beendet, die Kinder sind groß und der Ehemann einige Jahre älter als sie. Es ging alles gut aus für sie, nachdem sie einige Jahre der Durststrecke und der Hoffnungslosigkeit überwunden hatte.