@SoZerissen
Zitat:Ja, ich halte es auch für Fluchmodus.
Ich improvisiere jetzt einfach mal ein wenig.
Du definierst ihr Verhalten als ein Fluchtverhalten. Als ein Fluchtmodus.
Der Fluchtmodus kommt aus der Traumatologie.
Es gibt den Fight Modus, wenn sie dich irgendwie wegen jeder Kleinigkeit anschreien würde, was hier nicht der Fall ist.
Es gibt das erstarren das einfrieren. Ich weiß nicht, ob die Situation, die du nur beschreibst, mit dem Handy, wo sie dir nicht antwortet, darunter fallen könnte.
Und man sieht hier sehr deutlich, wie sie eine Situation, ohne wenn und aber ohne einen Dialog beendet.
Der traumatisierte kommt von der Reaktion sofort in die Aktion. Also, er kann es gar nicht begründen, weil die Emotionen in drin viel zu groß sind. In dem Fall einfach nur weglaufen.
Du erwähnst hier irgendwo eine so genannte On Off Beziehung. Eine On Off Beziehung hat meistens eine war Kalt Behandlung, eine Push und Pull Dynamik. Dieses ist sehr belastend für den Körper, und für die Hormone und ebend auch besonders für die Psyche.
Hier bewegen wir uns in dem Bereich einer toxischen Beziehung, wie intensiv diese empfunden wurde, kann nur die Dame selbst sagen.
Die meisten Geschichten hier haben Anzeichen von einer komplexen posttraumatische Belastungsstörung. Sprich einer traumatischen Erfahrung, die komplex ist.
Der erneute Kontakt zu dem Ex, oder das ähnliche Verhalten des Exmannes betrefft, der Manipulation der Kinder Kann sein, dass es sie getigert hat, weil sie vermutlich wegen dieser Beziehung noch keine Therapie gemacht hat, noch nicht aufgearbeitet hat, weil die meisten auch gar nicht wissen, dass sie davon solche massiven psychischen Wunden tragen können.
Hier ist das Buch wie Schleichendes Gift zu empfehlen, wo etwas angedeutet ist wie diese Beziehungen Verlaufen, und wie sehr sie bei Frauen zum Beispiel nachwirken.
Auch wäre das Buch zu empfehlen, von Verena König, bin ich traumatisiert.
Bei einer komplexen posttraumatische Belastungsstörung gehen die Opfer davon aus, dass sie es nicht wert sind gut behandelt zu werden.
Sie deiner Person nicht entsprechen können.
Auch haben Sie gelernt, dass Nähe eine Bedrohung darstellt, eine existenzielle Bedrohung.
Nehmen wir mal zwei Zahlen. Bei dem narzisstischen Partner hat es zu 5 % gepasst. Bei dir hat es zu 80 % gepasst.
Nimm jetzt statt 5 % fünf Kilo Dynamit, fünf Kilo Dynamit. Waren in der Lage, sie existenziell zu bedrohen, sie so massiv zu erschüttern, dass sie in ihren grund festen Erschüttert wurde.
Was würde passieren, wenn es 80 Kilo Dynamit wären? Es würde sie sozusagen ausradieren.
Dieses Denken passiert unbewusst auch. Wirst du gar nicht gefragt, ob du etwas negatives vorhattest. Die eventuelle Möglichkeit reicht einer Person, die traumatisiert es aus, um in die Vermeidung zu gehen in dem Fall, sie will einfach weglaufen.
Stell dir ein Hund vor, der vor dir weg läuft, aus Angst, würdest du hinterher gehen? Oder würdest du lieber abwarten und den Hund von alleine ankommen lassen? Die zweite Version wäre besser, weil der Hund sich da selbst reguliert hat, und selbst zurück in sein Vertrauen kommt, dass der Hund merkt. So schlimm ist ja der Typ gar nicht. so ähnlich Kannst du es vermutlich hier bei ihr sehen?
Der Mensch sucht vertrautes und meidet die Liebe. Deswegen hast du bei toxischen Beziehung Manchmal sehr seltsames Verhalten, wenn du es von außen beobachtest.
als normal denkende Mensch geht man immer davon aus, dass die Person, die aus einer schlechten Beziehung kommt. Doch sicherlich froh ist mal einen normalen Menschen an der Seite zu haben. Das Problem ist nur, dass Menschen nach Mustern, und nach Erfahrungen handeln. In dem Fall hat sie gelernt, dass Nähe für sie existenziell bedrohlich sein kann. Ihr Verhalten hat nichts mit dir zu tun! Was dir momentan aber nicht weiterhilft, weil das Wissen darüber reicht nicht aus.die Diagnose, die sie erhalten hat, kann für eine Person existenziell bedrohlich sein. Auch da sind wir wieder in dem Bereich der Traumatologie.
Ein Trauma ist eine Situation, wo sich die Person gegenüber stark ohnmächtig fühlt oder in der Existenz bedroht fühlt.
Also du siehst, man ist schneller in diesem Bereich drin, als wir die meisten denken.
Es gibt sogar den Begriff des Diagnosetraumas. Man geht zu einem Arzt und denkt, man kriegt eine normale Diagnose, die vielleicht lapidar ist. Oder man geht zu einem Arzt, wo man gar keine Vermutung hat, und dieser Arzt haut ein plötzlich eine massive Diagnose auf den Tisch.
Dieses kann Menschen in den grundfesten, erschüttern.
Diese Menschen werden zurückgeworfen auf das Wesentliche. Oft sind sie auch mit der Endlichkeit konfrontiert und diese Konfrontation sieht dann oft so aus, dass die Person aus bestehenden Beziehung heraus gehen, weil sie den Zeitpunkt bestimmen wollen, wann sie gehen.
Also du siehst so komplex, so massiv. Das Thema ist so filigran ist es.