Aurel
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So einfach ist die Sache leider nicht, 50/50 wird der Kinderunterhalt immer auf Vollzeittätigkeit ausgelegt. Der Unterhalt für die Kinder ist minimal, hier liegt dann eine Berechnung über mehre Stufen zugrunde(recht kompliziert). Beide müssen aber die vollen Kosten für einen Haushalt aufbringen. Wohnraum, Kleidung alles was dazu gehört. Für sie wäre das kein Problem, ich könnte mich nur schwer über Wasser halten bei Vollzeit. Nun könnte man noch ein Wechselmodell anstreben 40/60 bei mir, damit müsste sie wieder Unterhalt für die Kinder voll bezahlen und ich könnte alles stemmen, rate mal wer das nicht möchte. Residenzmodell bei mir mit viel Umgang für Sie, abgelehnt. Residenzmodell bei Ihr, mit viel Umgang für mich(siehe mein Modell) abgelehnt. Residenzmodell bei Ihr mit alle zwei Wochenenden bei ihr, würde sie machen aber ich müsste halt auf die Kinder verzichten, für mich nicht denkbar. Ich habe auch das Nestmodell vorgeschlagen, abgelehnt.
Ich möchte mich ja bewegen und auf sie zugehen aber ich habe in meinen Überlegungen immer versucht erstmal die Kinder an erster Stelle zu setzten. Keine 9h Kita bzw. bald Hort, am Besten noch ein festes Zuhause (vielleicht würden sie das auch gut verkraften und ich liege hier falsch).
Ich habe auch die Bedenken, sollte ein Wechselmodell nicht funktionieren für die Kinder, ist es schwer dies zu revidieren. Dies geht dann nur über gegenseitiges Einvernehmen, was bei uns wohl schwer werden würde oder übers Gericht mit Gutachten über die Entwicklung der Kinder.
Das Wechselmodell 50/50 hat für sie alle Vorteile, für mich nur Nachteile und für die Kinder 9h Fremdunterbringung zu folge. Was ihr scheinbar egal ist. Für sie ist nur wichtig, sie möchte mich nicht sehen. Auch besteht sie darauf das die Kinder natürlich bei Ihr gemeldet sind (der Mutter) auch das ist für sie ein Muss. Vorteil hier, Kinderfreibeträge bei der Steuer. Ich finde sie hat sich das schon genau überlegt, vor allem für sich.