[quote="
schlumpf2011"][/quote]
Es ist nicht die Hoffnungsschürerei, die Dich kaputt gemacht hat.
Eben diese hat Dich ja hoffen lassen, gute Gefühle gemacht.
Es ist das immer, immer, immer wieder Hoffnung machen und sie dann enttäuschen.
Zusagen, nicht halten, Versprechen, die nichts bedeuten.
Worte, denen Handlungen widersprechen.
Dieser ewige Widerspruch zwischen dem , was Du hörst und dem , was Du fühlst/ fühlen musst.
Hoffnung aufbauen, Glaube wachsen lassen, Hoffnung zerstören, Glauben nehmen.
Wenn das über Jahre so geht und so war es ja, gehst Du daran kaputt.
Jede Enttäuschung eine Verletzung.
Und viele, viele kleine Verletzungen, gesammelt über eine lange, lange Zeit zersetzen einen viel mehr als ein einmaliges Erlebnis.
Ich hab mit zunehmender Zeit immer mehr vom Am gefordert, einzugestehen, dass er einen " Absprung" aus seinem alten Leben nicht kann, nicht will, nicht schafft.
Er hat sich immer, absolut immer geweigert und mir weiter gesagt, nein, ich schaff das, ich weiß , wir werden zusammen sein etc.
Dass ich von ihm hören wollte, dass er sagt, er schafft es nicht, sollte für mich seine Worte mit seinem Handeln in Einklang bringen.
Denn dieser ewige Widerspruch zwischen Wort und Tat, den ich spürte, verhinderte, dass ich loslassen konnte, zu hoffen aufhören konnte.
Ich hab den Einklang NIE bekommen.
Nur immer weiter
" alles wird gut, für uns zusammen, ich weiß das, weil ich dich liebe".
Taten als Entscheidung zu nehmen, wenn Worte IMMER das Gegenteil sagen, ist irrsinnig schwer.
Und da drin zu stecken zermürbt zu den Enttäuschungen/ Verletzungen zusätzlich.
Man fühlt sich wie in einem nicht enden wollenden Kampf um den Einklang,der nie ereicht wird.
Nach so einem jahrelangen " Kampf" gibt es keine Energie mehr, man ist ausgelaugt und es braucht wohl viel Zeit, sich zu erholen.