Liebe @Elerya,
Ich bin ehrlich gesagt ein wenig sprachlos und geschockt.
Du hast ein Kind mit deinem Partner aber keine gleichwertige Aufteilung, der finanziellen Belastung, der Kindererziehung bzw - fürsorge.
Allein finanziell solltest du dringend für Ausgleich sorgen:
Elterngeld und Kindergeld dahin gestellt,
Du verzichtest 2 Jahre auf Gehalt, Renteneinzahlung und steigst danach nicht wieder Vollzeit ein?
Welche Kosten trägt dein Mann? Habt ihr eine Kompensation ( in welcher Art auch immer) für diesen einseitigen finanziellen Aspekt vereinbart?
Zur Care-"Arbeit"
Die Medaille hat immer zwei Seiten, einer der es tut und einer der es geschehen lässt.
Dein Mann und du habt durch seinen Sport auch vor dem Kind an "seinen" Tagen keine Zeit miteinander verbracht. Nun verbringt ihr Zeit, wenn du auf "deine Tage" verzichtest.
Zitat von Brightness2: Also du kümmerst dich um Kind, Haushalt, steckst beruflich und finanziell zurück, während dein Partner, Papa des Kindes, weiterhin seiner Arbeit nachgeht, sein Vermögen weiter aufbauen kann und sein Freizeitvergnügen in keiner Weise einschränkt
Du hast dich massiv untergeordnet und zuruckgesteckt, du hast keine Augenhöhe mehr mit ihm.
Dein Partner möchte keine Paartherapie, du schon - dann mach sie - für dich.
Du solltest herausfinden, wie du zurück in deine Kraft kommst und für dich einstehen kannst, sowie für dich und dein Kind sorgen.
Entweder dein Partner springt irgendwann auf diesen Zug auf - oder nicht.
Aber es ist wichtig, und dabei kann dir ein Gespräch bspw. In einer Therapie helfen, für dich herauszufinden, welche Handlungsoptionen du hast, die allein von dir und nicht von deinem Partner abhängen.
Eure Partnerschaft ist in massiver Schieflage, oder wie du sagst:
Zitat von Elerya: . Ich fühle mich wie eine Alleinerziehende und eine Beziehung habe ich auch nicht mehr.
Das solltest du kommunizieren und dabei nicht die "freien Abende" anführen oder Windelwechsel aufrechnen.
Erzähl ihm wie es dir geht, vielleicht fängst du auf der partnerschaftlichen Ebene an?