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Psychiatrie nach Trennung

E
Ich habe das Gefühl, dass es leicht bergauf geht.
Der Appetit kommt wieder. Ich hatte vorhin eine Phase, da gings mir wieder richtig dreckig. Da habe ich mich hingelegt, etwas geschlafen und dann gints wieder einigermaßen.

Es ist wirklich krass, wie die Phasen hin und her wechseln...und wie intensiv das auch wechselt.

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HeavyDreamy
@Ex-Mitglied Ja, Liebeskummer ist echt was grausames

x 2 #392


A


Psychiatrie nach Trennung

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F
Dein Appetit kommt wieder, weil du erleichtert bist, dass du heim kannst. Wenn du mal richtige Probleme hast, was willst du dann machen? Auch wieder weglaufen? Bist eine ganz schöne Dramaqueen.😉

x 3 #393


HeavyDreamy
@fähe 👎

x 2 #394


Scheol
Zitat von Multiversum:
Bleib' bei uns, berichte uns weiter! Smile Vielleicht lässt sich irgendwas anderes organisieren !? Tägliche Gespräche mit der Telefonseelsorge vielleicht bis Deine Therapeutin wieder da ist z.B.?

Die Telefonseelsorge ist dazu da das er nicht im Fensterkreuz steht , und nicht dazu um am Telefon Kindheitstraumata durch eine Vater oder Verlusttrauma wegen dem weggehen der Mutter im kindheitsalter aufzulösen.
Wodurch vermutlich die Verlustangst her kommt und die emotionale Abhängigkeit.

Und die Telefonseelsorge dient auch nicht als Ersatztherapie. Das können die gar nicht leisten.

Das die Nummer in einer Woche weg ist wäre wünschenswert aber unmöglich. Das wird schon seine 2-3 Jahre Therapie dauern.

Die Therapeutin hat ihm bis heute keine Selbstregulation beigebracht. Da wird die nicht in 3 Wochen in die Fingerschnippen und er kann es dann.

Also wird sie vermutlich gar nicht wissen was los ist , oder das befinden von ihm eventuell falsch bewertet haben.

das in der Klinik in der ersten Zeit nichts gemacht wird ist klar , weil es eine Eingewöhnungsphase gibt in der Klinik um ihn nicht zu überfordern , und er der Patient selbst hier geschrieben hat das er kein Appetit hat , und nichts isst, also ist er ja schon überfordert mit dem Alltag. Also werde die ihn sicherlich nicht fordern aus Angst ihn zu überfordern.
Also hat er unbewusst das Tempo vorgeben.

auch verfestigt sich ein Trauma wenn man zu schnell aus diesem raus will. Das braucht Zeit.

auch ist die Schwankung bei den Thema extrem . Es kann einem besser gehen und dann wieder massiv schlechter. Bis hoch zu einem extremen Level , das hatte ich letztens hier erwähnt.

das vierer Zimmer ist dazu da das sie sich mit sich notfalls beschäftigen können und eben keine blöden Gedanken bekommen und blöde Sachen machen . Ein Einzelzimmer wäre hier sicher nicht angebracht.

eine Beschwerde das ihm zulangweilig ist , da gibt es noch mit Patienten die gerade dran sind. Da haben sie nicht auf ihn gewartet. Ein Patient dem langweilig ist , top , dann geht es ihm nicht schlecht. Zumindestens ufert er nicht aus. Traumhaft wenn man 30-60 akut Patienten hat , die zum Glück nur langweile als Symptom haben. Und nicht andere z.b. 80 Symptome.

Er ist ja aus einer bestimmten Motivation in die Klinik gegangen , und wird durch seine Therapeutin doch ansatzweise wissen was bei ihm los ist. Der Hausarzt ihn vom Zustand so eingeschätzt hat das er ein Klinik Aufenthalt in Betracht ziehen sollte.

Klingt gerade eher wie der Fluchtmodus bei ihm.

@Ex-Mitglied wie ist den bis jetzt die Übungen verlaufen mit dem abzittern , und mit der Atmung ? Schlägt diese etwas an ?

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N
Hast du gerade etwa ÜBER den TE geschrieben? Smile Sorry, die Hitze... Smile

Was du schreibst finde ich auch. Vielleicht 2 kannst du mitnehmen, dass du doch einen stärkeren Wunsch nach Normalität und einem selbstbestimmten Leben hast als du dir bisher bewusst warst.

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M
Zitat von Scheol:
Und die Telefonseelsorge dient auch nicht als Ersatztherapie. Das können die gar nicht leisten.



Das ist schon klar! zwinkern
Aber er muss sich ja irgendwie über die 3 Wochen retten,
bis die Therapeutin wieder da ist.
Und ich habe mal einen Bericht über die Telefonseelsorge gesehen,
wo es hieß,
dass manche Menschen regelmäßig anrufen. -Also das scheint
kein Problem zu sein. Smile

x 2 #397


B
Zitat von Ex-Mitglied:
Ich habe um Entlassung gebeten. Das, was ich brauche, kann ich auch daheim bekommen. Medikamente habe ich vom Arzt bekommen, die nehme ich weiter

finde ich super, du entscheidest, du handelst und planst die nächsten Schritte, hört sich sehr gut an. Spannend.

x 2 #398


E
Die erste richtige Mahlzeit seit Tagen - das tat gut!

Vielleicht war die Klinik auch ein wenig Schocktherapie...

x 5 #399


Sardinien11
Ich finde es eine sehr gute Idee 1x täglich bei der Telefonseelsorge oder beim Krisendienst anzurufen. Man darf 1x täglich anrufen.

Und vielleicht magst du selbst mit 1x Selfcare jeden Tag 15-30 Minuten starten?

Und unbedingt deine Lieblingsmusik täglich hören.

1x täglich ein neues gesundes Rezept nachkochen? Zum Beispiel Ofengemüse, Tomate Mozarella oder Pasta mit Bolognese? Oder nur eine Rohkost Bowl bei dem Wetter? Rohkost Salat?

1x täglich eine Tasse Tee trinken.

Zum Einschlafen eine Meditation. Peter Beer ist gut gegen Ängste. Veit Lindau ist sehr gut. Oder eine Yoga Nidra Meditation. Oder Healing Music.

x 2 #400


N
@Sardinien11

Oder ein Tagebuch schreiben?

x 3 #401


E
@Sardinien11 danke für die ganzen Tipps!

Hab für.morgen schon paar todos aufgeschrieben, u.a. einkaufen.

Wenn gerade Wellen kommen, versuche Ich deutlich hinzuspüren und zu akzeptieren, auch wenn es schwer fällt.

Und ich hatte auch den Gedanken, dass ICH MICH ein Stück weit verlassen habe. Klar, hab mich ja abhängig gemacht.

x 5 #402


Sardinien11
Zitat von Ex-Mitglied:
@Sardinien11 danke für die ganzen Tipps! Hab für.morgen schon paar todos aufgeschrieben, u.a. einkaufen. Wenn gerade Wellen kommen, versuche Ich ...

Einen Essensplan für 1 Woche machen!

Als ich Liebeskummer hatte, habe ich jeden Tag ein neues Veggie Rezept nachgekocht. Das hat mich entspannt und gefordert und es ist kreativ. Selfcare.

Wenn Essen dir Probleme macht, wäre ein Essens Tagebuch sinnvoll, oder?

x 1 #403


N
Du betrittst die Krisenbewämtigungsphase " Akzeptanz" Glückwunsch

x 3 #404


Z
Finde ich aus fachlicher Sicht nicht gut. Nach einer Nacht wieder E, und davor so "akut"? Äußerst ärgerlich nicht zuletzt auch für das System, denn so eine Aufnahme ist aufwendig/teuer...
Ich finde zumindest, man hätte dem eine Woche ne Chance geben müssen und mal abwarten und ins Gespräch gehen! Z. B.mit der Bezugspflegekraft...Langeweile ist echt nicht nachvollziehbar...apathisch, hilflos, tieftraurig und dankbar für Platz in der Klinik/in Sicherheit und Obhut schon eher.
Kann mir auch nicht vorstellen, dass Arzt und Therapeut begeistert waren. Es sei denn, da ist ne lange Warteliste.
Alles Gute dennoch. Wird schon, dauert eben! Der Liebeskummer ist frisch und was alles andere angeht...dafür hast Du ja schon amb. Therapeut. TK ist noch ne Alternative, wurde ja schon gesagt. Aber bitte länger durchhalten, dranbleiben, aktiv mitarbeiten. Da gibt's auch wöchentliche Visiten, 1xwchtl Therapiegespräch, wobei das nicht so in die Tiefe geht wie eine Langzeittherapie, sondern da geht's um das, was gerade ansteht.
Aber gut...
Ich finde es auch nicht ideal, die chron.depressive Mutter so mit ins Boot zu holen. Sonst seid ihr beide bald im Tief. Wenn es also nun doch geht ohne Klinik, was Du nach 36Std festgestellt hast, dann mal los. Struktur, Med, Arbeit? Usw.

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A


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