Alley
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Wir sind 11 Jahre verheiratet, keine Kinder, und mein Mann hat die letzen 3 Jahre zunehmend psychische Probleme bekommen. Ich bin niemand, die sich wegen Krankheit oder Hürden trennt, es ist aber leider immer extremer geworden bei ihm und vor allem hat er kein Interesse etwas zur Besserung seines Zustands beizutragen.
Diagnosen hat er, die gehen in Richtung anankastisch, histrionisch, passiv-aggressiv und einem Ablösekonflikt. Eine Krankheitseinsicht hat er leider keine, es sind immer die anderen Schuld und andere dafür verantwortlich dafür zu sorgen, dass es ihm besser gehen soll. Hilfen annehmen geht wohl deshalb auch nicht.
Zusätzlich schmeißt er unser Geld zum Fenster hinaus, sieht es nicht ein dass wir eine Kontotrennung machen, wenn ich Grenzen setze folgt emotionale Erpressung. Bei einer klaren entweder-oder Entscheidung wirft er mir Drohung vor und meint, dass ich doch eh nicht gehen könnte. Vor allem letzere Aussage hat mich erstaunt, nicht, weil das zutreffen würde, sondern, dass er das zu denken scheint.
Warum ich das hier schreibe, weiß ich so genau gar nicht, da ich mittlerweile keine Option mehr sehe, diese Beziehung, sofern man das noch so bezeichnen kann, weiterführen zu wollen. Ich denke oder befürchte, dass es schwer sein wird von ihm los zu kommen, jedoch nicht wegen mir, sondern dass er versuchen würde es zu verhindern.
Hat hier vielleicht jemand mit so einer Situation Erfahrung und kann weiterhelfen?
LG