DannyHH
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vielleicht sehe ich manche Dinge zu konservativ, aber folgende Situation:
Ich bin mit meiner Freundin jetzt ein gutes Jahr zusammen und haben auch schon eine Menge schräge Sachen durchmachen müssen. Nun folgende Begebenheit:
Ich musste gerade für 3 Tage ins Krankenhaus wegen einer Augen-OP. Am Tag nach meiner OP rief mich meine Freundin an, um mir mitzuteilen, dass sie jetzt gleich eine Radtour mit einem "Bekannten" machen würde. Dieser "Bekannte" trat vor kurzem (nach einem Jahr Ruhe) in "unser" Leben und hatte seit jeher die fixe Idee (lt. Aussage meiner Freundin), meine jetzige Freundin zu heiraten. Klingt krank, ist es wohl auch! Ich habe ihn nur 2x mal kurz kennen gelernt und er war mir vom Wesen her absolut unsympathisch.
Nun meine Frage:
Sollte man als Freundin nicht eher bei dem eigenen Freund im KH sein, anstatt eine Radtour mit einem Anderen zu machen? Nach über 7 Stunden (also abends hatte sie sich mal gemeldet). Der Typ war wohl auch bei ihr in der Wohnung. Ich fühle mich irgendwie verarscht!
Natürlich habe ich sie auch damit konfrontiert. Ergebnis: Sie war völlig *beep* und hat aufgelegt. Seitdem Funkstille!
Inzwischen kenne ich se ja auch und weiss, dass sie NIE etwas falsch macht.
Sind meine Moralvorstellungen "in guten wie in schlechten Zeiten" überholt? Oder sehe ich das zu eng?
Ich meine, im umgekehrten Fall würde ich ständig für meine Freundin da sein. Sprich, ich käme nicht mal auf die Idee, eine Radtour mit einer "Freundin/Bekannten" zu machen.
Ich würde mich freuen, ein paar Meinungen zu bekommen.
LG Danny