Zitat von Knockedout: er müsste mich dann auszahlen wenn er alleiniger Eigentümer bleiben bzw werden will und könnte es mir dann vermieten.
Aaaah, jetzt verstehe ich: Er soll das Haus übernehmen (damit die Kredite alleine weiter bedienen), und Dich auszahlen.
In welcher Höhe? Bisher seid Ihr Euch doch noch eher uneins?
Zitat von Knockedout: Worüber Unklarheit herrscht, ist, in welcher Höhe der eine den anderen auszahlen müsste
Zitat von Knockedout: Ein gewisser Teil ist abgezahlt, diesen müsste man als Zugewinn bei der Scheidung auszahlen.
Würdest Du ihm denn massiv entgegenkommen und wirklich nur die tatsächliche Tilgung (bzw. die Hälfte davon) als Auszahlung akzeptieren? Besonders viel wird das ja nicht sein, wenn das Haus noch ca. 20 Jahre abbezahlt werden muss? Und wärst Du bereit und in der Lage, ihm anschließend eine ortsübliche Miete für das Haus zu zahlen?
Er soll sich dann mit seiner neuen Partnerin eine 4-Zimmer-Wohnung mieten, in der bei einem Residenzmodell auch Eure beiden gemeinsamen Kinder am Papawochenende Platz haben und das am besten in 200 km Entfernung? Weil:
Zitat von Knockedout: Beide Elternpaare (von meinem Ex und seiner neuen) wohnen 200 km weit weg. Die Arbeit ist endlich (wegen Stilllegung), eine berufliche Perspektive im Nachbarwerk gibt es auch für beide in der Heimat.
Demnach ist seine berufliche Zukunft und damit sein künftiges Einkommen ungewiss? Du planst jedoch schon mal ein, was er machen könnte; inkl. den Wegzug von seinen Kindern? Hmmm…
Mal ganz nüchtern auf der Sachebene, Euer Beziehungsgedöns außen vor, betrachtet: Warum sollte er das machen?
So sehr ich verstehe, dass Du mit den Kindern im Haus bleiben möchtest, so sehr verstehe ich aber auch ihn. Er müsste als Eigentümer das alleinige finanzielle Risiko tragen, wäre für bestimmte Nebenkosten und Reparaturen weiterhin zuständig, muss Unterhalt zahlen und zusätzlich die Kosten für seinen eigenen Wohnraum aufbringen. Wenn es dann doch finanziell eng wird, dann bräuchte er einen Käufer, der ein vermietetes Haus kaufen und/oder auf Eigenbedarf pochen will.
An seiner Stelle wäre das für mich überhaupt keine Option. Jedenfalls nicht, solange ich nicht eine ausreichend gefüllte Portokasse hätte.
Moralische Aspekte - wer vielleicht wann zuerst einen neuen Partner oder gar eine Affäre hatte - spielen bei der Auflösung einer Ehe und der Aufteilung von gemeinsamen Eigentum nun mal rechtlich keine Rolle. Dass Du zwei weitere Kinder aus einer früheren Beziehung hast, auch nicht. Wenn eine Ehe zerbricht, gibt es leider meistens mindestens einen, meist mehrere Verlierer; zumindest finanziell.
Wenn Du Bewegung in die endlich auch räumliche Trennung bringen willst, dann solltest Du Dich entweder auf Wohnungssuche begeben oder ihm ein Angebot machen, das er nicht ausschlagen kann. Sprich: Ihm seinen Hausanteil zu einem realistischen Preis abkaufen. Weitere Möglichkeiten sehe ich aktuell nicht.
Die unklügste Variante wäre, das Haus strittig mit in die Scheidungsverhandlungen aufzunehmen. Dann zahlt Ihr Euch nämlich beide dumm und dämlich.
Zitat von darkenrahl: Sorry, dass ich dir eine Affäre vorgeworfen habe, ich gebe es zu, ich habe nicht alles von deinen vorhergehenden Treads gelesen.
Ich finde es auch ein wenig schwierig, wenn auf Beiträge mit „Sorry, ich habe nicht alles gelesen“ geantwortet wird, nachdem vorher bereits auf eigene Reizwörter reagiert wurde.
Wobei das hier ein Musterbeispiel dafür ist, warum ein User nicht zu ein und demselben Thema zig neue Threads eröffnen sollte. Nicht jede/r Leser/in möchte sich die Vorgeschichte erst mühselig zusammen suchen.