Zitat von FrauDrachin: Ist es wirklich "nur" die Angst vor körperlichen Übergriffen vom Stellvertreter, oder gibt es auch Feindseligkeit von Kollegen oder Geschäftsführung?
Der Stellvertreter ist jetzt in einer anderen Filiale.
Das habe ich mit der Gewerkschaft durchgesetzt.
Dort gibt es kein Betriebsrat, also bin ich mit der Gewerkschaft ganz nach oben zur Geschäftsleitung damit gegangen.
Es gibt halt unterschiedliche Hierarchien..
Von der allerhöchsten Geschäftsleitung bis zum Mitarbeiter/in, gibt es eben noch einige Vorgesetzte.
Und diese Vorgesetzten haben eben falsch reagiert bzw. gar nicht reagiert.
Sie wollten das alles unter den Teppich kehren, und ich hätte mit ihm weiter zusammenarbeiten müssen, und wäre ihm absolut ausgeliefert gewesen.
Und wenn ich das nicht könnte, wenn ich mich bedroht fühle, müsse ich die Filiale wechseln.
Die Haltung der Vorgesetzten hat mich echt erschüttert, und bin deshalb auch zusammengebrochen.
Meinerseits gab es kein Fehlverhalten.
Warum soll ich dann gehen?
Außerdem bin ich dort Parkplatz gebunden, da ich über das Ordnungsamt eine Ausnahmegenehigung fürs Parken erwirkt habe.
Ich musste aber raus aus der Opferrolle.
Der Stellvertreter hat auch eine Abmahnung mittlerweile bekommen, und die Vorgesetzten haben auch etwas auf dem Deckel bekommen.
Ich bin Ihnen praktisch mit der Gewerkschaft auf die Füße getreten. Daher das Mobbing.
Die Krux ist aber auch bzw. widersprüchlich, dass ich demnächst die Stellvertretung für 2 Wochen sein soll.
Warum ich ?
Weil es sonst keiner kann vom Team außer mir, und nur mir es auch zugetraut wird.
Es ist aber kein Karrieresprung.
Sie brauchen mich derzeit, weil sonst geht die Filiale bzw. das Geschäft unter.
Zitat von FrauDrachin: Wohin möchtest du denn Quereinsteigen? Bleibts im Einzelhandel und nur weg vom Lebensmittelsektor, oder komplett neuer Beruf?
Komplett neuer Beruf.
Und da liegt der Hase eben begraben.
Die Chancen stehen einfach nicht so gut.