Zitat von ysabell:also ich war da, aber Du nicht
Ja, das tut mir wirklich leid!
Aber gerade letzte Nacht habe ich mein Halbmondritual aufgeführt. Da braue ich mir einen Belladonnatrunk zusammen und fliege anschließend zum Mond, um mit den Beinen im Schatten und mit dem Kopf in der Sonne den Terminator entlangzurollen. Das ist zwar ein kümmerlicher Spaß, aber besser als gar keiner.
Ich habe ja gehofft, Du findest mich auch dort und kommst nach, wie man es von einem liebend' Herz erwartet.
Doch Du bis leider im Wald herumgeirrt - aber immerhin bist Du dort Deinem geliebten Kaninchen wiederbegegnet! Das war sogar besser, als mir zu begegnen!
Das kann ich mir auch nicht recht erklären, was den Igel angetrieben hat, wenn ihn hinter dem Geländer der Sturz ins Wasser erwartet hätte. Da man einen absichtlichen Suizid bei einem Igel ja beinahe ausschließen kann, kann es wohl nur ein unbedachter Fluchtreflex gewesen sein (vielleicht hat er einen Hund gewittert). In dem Fall muß man ja sogar sagen, es war ein Glück, daß er sich nicht so flach machen konnte, um unter dem Geländer durchzuschlüpfen.
Naja, wenn man nicht gar zu empfindliche Händchen hat, kann man einen Igel schon aufheben. So starr sind die Stacheln ja nicht, daß man sich daran verletzen könnte, und außerdem stehen sie auch so dicht - das hat dann den Nagelbretteffekt.
Normalerweise rollen sich Igel ein, wenn man sie berührt oder gar hochhebt. Aber wenn man sie eine Weile ruhig hält, dann gucken sie zumindest etwas raus aus ihrer Stachelkugel. Die haben ja ein unglaublich süßes Näschen!
Und am meisten in Sicherheit sind sie dort, wo es Verstecke gibt, einen Holzstoß etwa oder viel Laub oder umgefallene Bäume usw. - und natürlich möglichst weit weg von einer Straße.
Nein, dieses Kinderlied kenne ich nicht. Tatsächlich kenne ich nur ein einziges Kinderlied, und das ist, wohl wenig überraschend, "Ein Männlein steht im Walde".
