Ella
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Auch von mir willkommen bei uns. Ich kann deine Gründe nicht alles zu erzählen sehr gut nachvollziehen - inzwischen hast du deine Geschichte skizziert - du suchst nach einer Oase der Ruhe und die kannst du nicht finden, wenn du alles weiter analysierst und abwägst.
Austausch kann einem helfen, neue Ideen und Perspektiven zu entwickeln. Nicht über das Geschehene, sondern Möglichkeiten mitten im Sturm doch Ruhe zu finden.
Ein paar Ansätze hätte ich:
- getroffene Entscheidungen nicht zu hinterfragen, solange keine bedeutende neue Daten hinzukommen
- Ergebnisoffen zu sein. Du kannst nicht wissen, was am Ende rauskommt, du kannst nur das jetzt evaluieren
- evaluieren anstatt urteilen. Meiner Erfahrung nach macht das einen großen Unterschied
- Geduld und Mitgefühl haben mit dir selbst. Das, was geschah, hat dich getroffen, man heilt nicht binnen Tagen. Auch nicht in Wochen oder Monate
- eine rationale Betrachtung ist von Vorteil, jedoch ohne die Gefühle zu unterdrücken. Auch nicht weg haben wollen. Aus der Beobachterperspektive wahrnehmen, was ist. Ohne Urteil, ohne Adjektiv
- kleine Rituale erschaffen, wo man Ruhe spürt. Es kann eine Tasse Tee sein, Meditation, ein Spaziergang oder was auch immer dir gut tut. Was das sein kann, kannst nur du herausfinden durch Beobachtung
- Gedanken über Vergangenheit und Zukunft unterbinden. Aktiv stoppen. Ihnen nicht nachgehen
- achtsamer sein, mit wem und mit was du deine Zeit verbringst. Es gibt Menschen und Tätigkeiten, die einen stärken und welche, die einen schwächen. Gerade in Zeiten, wo "man es schwer hat" muss man aufpassen, was man wählt.
Das ist das, was mir auf die schnelle eingefallen ist, es gibt bestimmt viel mehr, was man tun kann