Zitat von Alessia:Ja ich stecke generell viel ein. Ich weiß manchmal nicht wie ich jemandem Grenzen setzen soll.
Das ist euer Beziehungsmodell. Mit nachgiebigem Verhalten, mit dem Du es ihm Recht machen willst, verliert er leider die Achtung vor Dir bzw. er hat sie schon verloren. Du wirst zu einer Verfügungsmasse degradiert, die für ihn da zu sein hat und auf die er verbal einprügeln darf.
Mit diesem Verhalten ermöglichst Du es ihm, seinen Machtbereich zu halten und auszudehnen.
Denn Du bist konfliktscheu und hast zu wenig Selbstvertrauen, ihm Grenzen zu setzen.
Zudem ist er vermutlich hoffnungslos verzogen worden und erwartet von einer Frau, dass sie sozusagen intuitiv erfasst, was er jetzt braucht. Da Du aber eh nicht gut genug bist, kannst Du das ja nicht, denn dafür bist Du einfach zu beschränkt. Und dann holt er seine Keule raus und schwingt sie
Und wenn Du aufbegehrst und ihm Grenzen setzen willst, dann geht er erst Recht auf Dich los.
Alessia, pass auf Dich auf und lass Dich nicht misshandeln. Misshandeln kann man auch mit Worten.
Vielleicht ist es für Dich an der Zeit, die Beziehung zu betrachten und Dir zu überlegen, wie lange und wie viel Du davon ertragen kannst. Du kannst davon ausgehen, dass er null Mitgefühl mit Dir hat, wenn es Dir schlecht geht. Dann sagt er wahrscheinlich zu Dir, stell Dich nicht so an! Denn damit beeinträchtigst Du sein Wohlleben.
Er kommt mir sehr egostisch und auf sich fixiert vor.
Geben und Nehmen ist bei Euch ungleich verteilt. Er erwartet alles Mögliche und wenn es nicht einttrifft, macht er Zoff.
Und wer keine Grenzen setzt, der schaufelt sich sein eigenes Grab, denn der Partner kann dann die Grenzen locker überschreiten. Es passiert ja nichts, im Gegenteil, er lädt seinen Frust ab und setzt sich vor die Playstation und wie es Dir zumute ist, interessiert ihn so viel wie das gelbe Fahrrad, das in China umfällt.