Zitat von thegirlnextdoor: Und das soll ein so kleines Kind verstehen..?
6jährige sollten da nicht unterschätzt werden. Schon im Kindergarten lernen viele, dass es Eltern gibt, die nicht als Paar zusammenleben,
Damit heiße ich das Verhalten des Kindsvater NICHT gut! Natürlich wäre es besser, wenn er mit der Tochter kindgerecht reden würde. Noch besser vermutlich, wenn das im geschützten Rahmen und mit professioneller Begleitung passieren würde - ich fürchte, dass die Emotionen bei den Eltern noch zu sehr hochkochen.
Zitat von thegirlnextdoor: Warum werden seine Unzulänglichkeiten gerechtfertigt..?
Ich habe keine Rechtfertigungen gelesen? Sondern nur Erklärungsversuche; zumindest von Z. B. @E-Claire

Zitat von thegirlnextdoor: Was wenn es die TE wäre, die genau diese Nummer gebracht hätte..?
Dann wäre es der gleiche Mist! Das würde ihr auch sicher mitgeteilt werden, denn sie schreibt hier. Ihr Ex nicht (mehr).
Zitat von thegirlnextdoor: Die TE mag ihre Fehler haben - aber sie ist hier nicht diejenige, die betrogen und dem Kind mitten in der Trennung den neuen Ersatzpapa vorgestellt hat.
Nein, das ist sie nicht. Dass es (höflich formuliert) maximal gedankenlos vom Vater war, so vorzugehen, sehe ich genauso. Wobei die Frau natürlich keine „Ersatzmama“ ist, sondern die neue Partnerin vom Papa.
Nochmal: Ich verstehe die Verletztheit und die Wut der TE durchaus. Nur sollte sie das überwiegend auf der Beziehungsebene lassen und (ja, kostet sicher Überwindung) wenigstens selber die Tochter stabilisieren. Das, was er macht und tut kann sie nicht beeinflussen, nur ihre eigenen Handlungen.
Und ja, er ist zurück zu ihr gegangen und wieder weg und wieder zurück und hat die Affäre weitergeführt. Das war mies, zeugt aber auch von der Zerissenheit des Ex, die er in seinem Thread - der dann von ihr gekapert wurde - beschrieben hat. Das muss man nicht gut finden (ich tue es auch nicht), aber ihm vielleicht zugestehen, dass ihm die Entscheidung, seine Familie zu verlassen, nicht leicht gefallen ist.
Plus dass die TE das fast 1 Jahr mitgemacht hat. Kein Vorwurf! Ich verstehe ihre Hoffnungen, Wünsche und Beweggründe total. Einen eigenen Anteil (nicht Schuld!) hat sie trotzdem.
Was wäre denn die Alternative? Auf Gedeih und Verderb zusammen zu bleiben, auch wenn zumindest auf einer Seite keine Liebe mehr vorhanden ist?
Zitat von thegirlnextdoor: Das Verhalten des Vaters ist hier nicht sehr reif und verantwortungsvoll.
Ja, es hätte anders und besser laufen können. So ist es halt häufig mit Affären.
Zitat von thegirlnextdoor: Er kann eine neue Freundin haben - doch dann sollte er das klar kommunizieren, durchziehen und anständig mit seinem Kind sprechen.
Macht er aber nicht, und nun? Ist die Lösung, dass sie auch nicht anständig mit dem Kind spricht?
Zitat von Seneca22: Der, der die Beziehung kündigt, soll die Tatsache der Kündigung mitteilen und dem Kind für Rückfragen zur Verfügung stehen.
Der Mann hat die Beziehung gekündigt und nicht die Vaterschaft. Die Betreuung erfolgt übrigens im Wechselmodell.