Thegirlnextdoor
Gast
Meine Empörung gilt eigentlich auch weniger der Sache an sich als manchen Beiträgen hier.
Denn inhaltlich sehe ich es so - wie mehrfach geschrieben:
Ich würde der TE dringend raten, das Kind zu stabilisieren und selbst Frieden damit zu machen.
Ich schrieb (mehrmals), dass sich das Verhalten des Mannes vermutlich schwer bis gar nicht verändern lassen wird - da es hier weder rechtlich noch anderweitig eine Handhabe gibt.
Soweit sind wir uns vermutlich alle noch halbwegs (?) einig.
Was ich tatsächlich etwas empörend finde ist, einen Menschen, der verletzt und in einer schwierigen Situation ist als "kleinlich" zu bezeichnen, weil er für sich Grenzen zieht - wie z.B. dass er/sie mit einer Freundin unter solchen Umständen nichts mehr zu tun haben möchte. Das empfinde ich als Aufruf dazu, seine eigenen Grenzen zu übertreten und sich schlecht behandeln zu lassen. Finde ich in dem Kontext nicht gut.
Natürlich könnte man sagen "vielleicht ist später, wenn Gras über die Sache gewachsen ist ein neutraler Umgang möglich". Das wäre etwas vollkommen anderes.
Jemandem Betrug aber als etwas positives schmackhaft machen zu wollen, als Highlight der Emanzipation zu verkaufen, und demjenigen zu suggerieren es stimme etwas mit ihm nicht, wenn er sich da zurückzieht (aus der Freundschaft) um sich selbst zu schützen...