cantbelievethis
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ich versuche mal das hier, weil ich einfach kein Stück weitergekommen bisher, mit der Aufarbeitung.
Meine Frau hat mich mit einem früheren Bekannten von ihr betrogen. Wir haben einen 2 Jahre alten Sohn zusammen und sind verheiratet. Ich habe es rausgefunden, weil mir etwas komisch vorkam und ich daraufhin in ihren Fotos gestöbert habe. Dort waren aufreizende Fotos von ihr, auf dem Klo, auf dem Sofa, wo sie es sich selber macht. Ich will nicht wissen, was er ihr in WhatsApp geschickt hat, das musste ich zum Glück nicht sehen. Jedenfalls ist das Schlimme daran für mich, dass sie es nicht als Fehler sieht. Das heißt, ich muss diese Schei*e mit mir alleine ausmachen. Als es vor 11 Monaten aufflog, habe ich sie zur Rede gestellt und wir waren danach bei einem Paartherapeuten. Hinterher kam raus, dass sie da immer noch weiter machte und ihn traf. Sie log also weiter. Sie wurde dann sogar schwanger von ihm und hatte aber eine Eileiterschwangerschaft, weshalb sie 1 Woche im Krankenhaus und ich mit dem Kleinen alleine zu Hause alles wuppen musste. Insgesamt dauerte deren Kontakt physisch nur 2 Monate. Danach kam wirklich alles auf den Tisch, die Schwangerschaft ließ ihr keine Wahl. Ich wollte es da tatsächlich nochmal versuchen und ihr den Fehltritt verzeihen. Ich wollte sie ja auch durch diese schwere Zeit begleiten und ihr ein starker Ehemann sein. Für mich war aber auch klar, wenn sie mir jetzt in den nächsten Monaten nicht deutlich zeigt, dass sie mich noch will, dann wars das. Ich lasse mich dann nicht weiter erniedrigen. Leider trat aber genau das ein: Sie kam mir nicht entgegen. Weder gestand sie ihr Verhalten nicht als Fehler ein, noch zeigte sie in Streitgesprächen Respekt mir gegenüber. Sie schien mich zu hassen. Jedenfalls habe ich dann die Beziehung beendet. Seit einem viertel Jahr leben wir in getrennten Wohnungen und haben mit dem Kleinen Wechselmodell. Ich komme nur einfach nicht über den Betrug hinweg, das macht mich so fertig. Ich kann nicht mehr richtig Fuß fassen im Leben, weil ich so traurig bin, auch über die verlorene Beziehung, die kaputte 1. Ehe, den Sohn, der nun in zwei Haushalten aufwächst. Und sie weißt jegliche Schuld von sich, das ist so kaputt und krass. Wie kann ich mich da emotional aufstellen? Mir fehlen irgendwie sämtliche Tools, um das anzugehen. Ich bin seit 3 Monaten in einer Psychotherapie (Tiefenpsychologie), um sozusagen meinen Teil in dem Ganzen auch anzuschauen und zu kucken, ob ich vielleicht unbewusste Anteile habe. Aber da waren bisher keine großen Erkenntnisse dabei.
Wäre sehr nett von euch, wenn ihr mir das dazu schreiben könnt.
Danke.
M, 38.