Zitat von Schaggi:Zu der Frage ob ich in der Beziehung bzw. allgemein abhaengig und unsicher war kurz was dazu.
Nein, bin ich nicht. Weder im Leben allgemein noch in der Beziehung. Ich habe schon immer mein Leben gut gelebt, ich brauchte nie gross Entscheidungshilfen, Bestaetigungen oder sonstiges. Abhaengigkeit hatte ich nie- ich habe soviel zu tun tagtaeglich und viele liebe Menschen um mich rum.
Drum erkenne ich mich selbst in der momentanen Situation ja auch nicht wieder. Wieso diese von euch benannte emotionale Abhaengigkeit nun ploetzlich auftrat. Vielleicht ist es eine Art Verlustangst, ich erkenn mich da selbst wie gesagt nicht.
Mich erinnern solche Unsicherheiten auf jeden Fall an Ängste. Angst, etwas falsch zu machen. Angst vor den daraus resultierenden Konsequenzen. Angst, Schuld zu sein, dass es (wirklich) vorbei ist. Angst, etwas übersehen zu haben. Angst, vor Angst den anderen zu verschrecken,...
Wenn man in solch einem Hamsterrad verfangen ist, weiß man nicht mehr, wo oben und wo unten ist. Dann kommen solchen total verunsicherten Fragen.
(kann auch tausend andere Gründe haben, aber dies ist auch ein gültiger, möglicher Grund)
Und das faszinierende daran ist, daß man ansonsten in Leben eigentlich ziemlich taff unterwegs ist.
Von daher gehen solche Ängste aus früher Zeit eigene Wege und kommen an den unmöglichsten Stellen zum Vorschein.
Nur eine Idee.
So oder so, schaue auf dich und auf das was DU möchtest und nicht mehr nur noch als RE-aktion auf seine Brotkrumen.
Dafür müsstest du dir überlegen, w a s du möchtest - nicht, was du nicht möchtest. Ist etwas schwerer, seine positiv ausgedrückten Wünsche zu kennen und zu äußern.