Zitat von Perzet:
Mich erinnern solche Unsicherheiten auf jeden Fall an Ängste. Angst, etwas falsch zu machen. Angst vor den daraus resultierenden Konsequenzen. Angst, Schuld zu sein, dass es (wirklich) vorbei ist. Angst, etwas übersehen zu haben. Angst, vor Angst den anderen zu verschrecken,...
Wenn man in solch einem Hamsterrad verfangen ist, weiß man nicht mehr, wo oben und wo unten ist. Dann kommen solchen total verunsicherten Fragen.
(kann auch tausend andere Gründe haben, aber dies ist auch ein gültiger, möglicher Grund)
Und das faszinierende daran ist, daß man ansonsten in Leben eigentlich ziemlich taff unterwegs ist.
Von daher gehen solche Ängste aus früher Zeit eigene Wege und kommen an den unmöglichsten Stellen zum Vorschein.
Nur eine Idee.
So oder so, schaue auf dich und auf das was DU möchtest und nicht mehr nur noch als RE-aktion auf seine Brotkrumen.
Dafür müsstest du dir überlegen, w a s du möchtest - nicht, was du nicht möchtest. Ist etwas schwerer, seine positiv ausgedrückten Wünsche zu kennen und zu äußern.
habe mich selber von gestern zitiert, weil drumherum eine andere Diskussion abging.
Dieses letzte Telefonat gestern klingt nach Augenöffner. Manchmal braucht man sowas, um für sich selber sicherer zu werden, damit nicht mehr diese Ängste und Unsicherheiten "Hätte ich mehr Geduld gehabt?" "wäre ich mehr auf ihn eingegangen!" etc, also nur die eigene Verantwortung für das funktionieren der Beziehung, ruhig gestellt werden können.
Achte dennoch mal darauf, wieweit dich deine Ängste in der Beziehung bzw in der letzten Zeit kontrolliert haben und warum.
Sind nur ein paar Hausaufgaben für dich, sei es, um das hier besser zu verstehen, sei es daß sich das nicht wiederholt. <3