Zitat von carlos7: Warum sollten das Frauen weniger gern als Männer hören wollen? Das verstehe ich nicht.
Da hast du recht. Man kann hier keinen Unterschied zwischen Mann und Frau machen. Die Aussage rührt vermutlich einfach aus meiner eigenen Erfahrung her; mit wem ich also derartige Themata besprochen habe.
Zitat von carlos7: Dazu kommt, dass die Scheidungsrate seit den 80ern kontinuierlich fällt. Von einer zunehmenden Kurzlebigkeitvoin Beziehungen kann keine Rede sein.
Das wage ich stark zu bezweifeln. Hast du Quellen?
Im Kern darf man nicht vergessen, wozu das "Konstrukt" Eheschließung ursprünglich diente: Absicherung bei klarer Rollenverteilung. Die Ehe war eher eine Art "Teambuilding" als die "große Liebe zu erfüllen".
Der Mann hat das Geld verdient und die Frau den Haushalt geschmissen. Man denke an eine Zeit vor 1969 zurück, als Frauen kein eigenes Konto haben durften und durch Arbeit Geld nur mit Zustimmung des Mannes durften...
Heutzutage wird versucht, mehr aus Liebe zu heiraten. Was aber ist Liebe?
Zitat von carlos7: Für Menschen, die Sex und Liebe gut trennen können, ist eine offene Beziehung wesentlich erfüllender und besser. Heute haben wir die Möglichkeit alle Arten hetero- oder homoe-sexueller Beziehungen zu führen, ganz nach unseren eigenen Bedürfnissen. Wenn man ehrlich, aufrichtig und offen ist, bietet das Leben verdammt viel!
Wie man es auslebt, ist jedem selbst überlassen. Und das ist auch gut, solange die Beteiligten gleich denken.
Ausganspunkt ist aber die Vergänglichkeit bzw. geringe Haltbarkeit von Beziehungen in der heutigen Zeit.
Früher hatte man kein OD und hatte ein Umfeld. PartnerInnen hat man sich meist hieraus ausgesucht. Wenn es schwierig wurde, hat man das bearbeiten müssen, weil die Flucht ins OD nicht ging; insbesondere hatte man öfters auch Überschneidungen im Bekanntenkreis, weswegen man aufarbeiten musste.
Meiner Erfahrung - gerade im OD - ist doch "Aus den Augen, aus dem Sinn" ein mitunter gerne gelebtes Motto.