LostGirl1
Mitglied
- Beiträge:
- 1838
- Danke erhalten:
- 3586
- Mitglied seit:
Zitat von BastiansZ:Sie war immer für mich da, wenn ich Dinge tun wollte wie Essen gehen, Filme schauen, Spazieren gehen, Ausflüge, Urlaub. Es war einfach schön zu zweit zu sein, vor allem, da wir uns schon so lange kannten und so viele miteinander erlebt hatten
Du bist quasi mit ihr erwachsen geworden. Sich da umzustellen stelle ich mir tatsächlich schwierig vor, das kann glaube auch jeder sehr gut nachvollziehen. Außer, dass Ihr Euch lange kennt, lese ich aus diesem Satz aber nichts heraus, was eine andere Frau nicht auch erfüllen könnte. Sich selbst am Schlüppi zu reissen und an den Haaren aus dem Sumpf der negativen Gefühle zu ziehen ist auch immer ein Stück weit eine bewusste Entscheidung. Die Du noch nicht getroffen hast, oder vielleicht (auf Grund einer depressiven Phase?) nicht treffen kannst. Das gilt es abzuklären, und zwar schnellstmöglich.
Zitat von BastiansZ:weil wir einfach auch wunderschöne Momente hatten
Aber auch sehr viele unschöne:
Zitat von BastiansZ:Sie fing ständig Streit wegen dem Haushalt an. Ich versuchte es ihr recht zu machen, aber sie fand immer wieder neue Punkte in Sachen Ordnung und Sauberkeit, die störten. Sie machte uns damit so viele Abende zur Hölle. Dies wirkte sich zunehmend negativ auf unser S. aus, da sie endgültig die Lust verlor aufgrund ihres Unzufrieden seins mit meinem Verhalten im Haushalt. Hinzu kam, dass sie immer wieder Probleme mit ihrer Mutter, Freundinnen und ihrer Chefin hatte, worüber wir immer wieder ausgiebig am Küchentisch diskutierten. Ich versuchte ihr immer zu helfen. Schrieb ihre Texte vor, wenn sie mit ihrer Mutter chattete, hörte mir immer alle ihrer Probleme an. Auch mit Ihrer Figur war sie immer unzufrieden
Woher kommen Deine unbändigen Verlustängste?
Ich kann anhand Deiner Schilderungen nicht glauben, dass diese explizit mit der Person Deiner Frau verknüpft sind. Oder die devoten Neigungen sind sehr viel mehr Bestandteil Deines Seins, als Du Dir eingestehen möchtest.
PS:
Ich war früher recht häufig in der gotischen Szene unterwegs, da ist BDSM durchaus "salonfähig". So viel nur zum Thema das sei 'krank'. Traust Du Dich wegen solcher pauschalen Verurteilungen vielleicht nicht, Deine Neigung genauer zu betrachten und zu schauen, inwieweit sie Dich außerhalb des Schlafzimmers beeinflusst?
